Depeche Mode-Tribute in Berlin
Das Depeche Mode-Ausnahmealbum "Black Celebration" ist im März 40 Jahre alt geworden. Ein ungarische Produktionsfirma trommelte daher über 100 Musiker und ein professionelles Sinfonieorchester zusammen, um daraus ein Live-Event zu stricken. Genau zwei Auftritte sind geplant, am 10. Dezember in Budapest und am 16. Dezember in Berlins Uber Arena.
Die Produktionsfirma 101 Voices verspricht "eine andere Auseinandersetzung mit Depeche Mode". Was auch sonst. Die bekannten Songs wurden für Männerchor, Sinfonieorchester und Live-Band neu arrangiert. Man konnte sogar Live-Schlagzeuger Christian Eigner als Special Guest akquirieren und einen gewissen Christian Schottstädt von Forced To Mode als Gastsänger zweier Songs. Es wird mir ewig schleierhaft bleiben, wer sich solche Neuinterpretationen freiwillig in seiner Freizeit zu Gemüte führt, vielleicht diesselben Menschen, die sich am Freitag das Nouvelle Vague-Album "A Date With Depeche Mode" zulegen, weil sie unbedingt "Stripped" in einer Bossa Nova-Version brauchen? Wäre immerhin günstiger als die Berlin-Show, da beginnen die Ticketpreise bei 71,75 Euro.
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