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Bonez findet seine Stärken (bestimmt) noch

Yannik muss natürlich aufhören, für diese absolute Scheiße das Wort "Techno" in den Mund zu nehmen. Aber nicht nur Majoe und sein Proktologe Dr. Dr. mult. faecalia machen vage Hip-Ummz, sondern auch der alte Bonez scheppert sein Skelett gegen den Dancefloor. Sein noch nicht offiziell veröffentlichter Track "Sprite" hat offenbar eine Techno-Version bekommen, die schon von DJs getestet wird. Der Mann hat mit RAF Camora den deutschen Straßenrap Richtung Dancehall, Sommerhit und Plastikpalme geschoben. Jetzt also Techno. Nur klingt das bisher weniger nach Tresor oder Berghain, sondern eher nach: "Was passiert, wenn man eine Bonez-Hook in die TikTok-Rave-Waschmaschine steckt?" Harte Kick, bisschen Abriss, bisschen Handyvideo-Energie, fertig ist der Genrewechsel.

Bonez MC soll Techno machen. Sollen alle machen. Natürlich hat jede zweite Dorfdisco seit Monaten Deutschrap-Acappellas auf Hypertechno kneten lassen. Bonez kommt hier nicht wie ein Pionier, sondern wie ein Mann, der in der Umkleide des Fitnessstudios gehört hat, dass junge Leute jetzt zu schnellen Kicks Vodka-Energy trinken. Das Schlimme ist, dass er es qualitativ nicht besser macht als die Dorf-DJs. Natürlich kann das trotzdem funktionieren. Wahrscheinlich funktioniert es sogar genau deshalb. Bonez hat eine Stimme, die auch über einem Betonmischer noch sofort erkennbar wäre, und "Sprite" ist als Begriff schon so dämlich gut, dass der Refrain fast von allein nach verschwitztem Festivalzelt riecht.

Nach so viel Dreck brauche ich was Gutes: Analogue Cops.

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