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Earthsignchels - Daddy Died

Für diesen Track hier sagen wir jetzt mal alle artig danke an unseren User KarlGuevara, der ihn unlängst unter eine Doubletime-Kolumne kommentiert hatte. Wir wären möglicherweise (hoffentlich!) auch von alleine drauf gestoßen, es hätte aber sicher länger gedauert, und jeder Tag ohne die Urgewalt von Earthsignchels ist ein Verlust. Die Rapperin aus Chicago droppte mit "Daddy Died" wohl tatsächlich einen der besten Rest-in-Peace-Tracks aller Zeiten. Sie verarbeitet darin den Tod ihres Vaters.

Wer, ob absehbarer- oder überrascherweise selbst schon einmal ein enges Familienmitglied verloren hat, dürfte zustimmen: Trauer ist ein archaisches, anarchisches Gefühl, das absolut unberechenbar zuschlägt. Die Trauer tritt in mannigfachen Formen auf, springt dich aus Richtungen an, in denen du es nie, nie vermutet hättest, und rennt dich gnadenlos über den Haufen. Genau dieses nicht-kategorisierbare, eigentlich gar nicht greifbare Wesen der Trauer fängt "Daddy Died" perfekt ein, in den Worten, in der Delivery, im Beat, in absolut jeder Hinsicht.

Aua.

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