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Slayyter - Dance

Slayyyter hat sich laut eigener Aussage an keinem anderen Track ihres Albums so lange abgearbeitet, mit gefühlt hundert Demos und verschiedenen Melodien, bis am Ende ausgerechnet die Ad-libs vom allerersten Tag den Zuschlag bekamen. Manchmal ist der erste Wurf eben doch der beste, man braucht halt nur ein Jahr, um das einzusehen.

"Dance" eröffnet das Album "Wor$t Girl In America" und nimmt sich dafür zunächst eine ganze Minute Zeit: Ein hypnotisches Intro zieht einen erst behutsam auf den Dancefloor, bevor der French-House übernimmt und die Sache komplett eskaliert. Hier ist alles auf Maxxing ausgelegt, was sich auch bei Slayyyters Auftritt bei Jimmy Fallon widerspiegelte: In einem silbernen Leotard mit Bierdosendeckeln als Nippel-Applikation performte sie die trotzige Dance-Nummer, in der sie "I kind of hate you but, it doesn't matter, let me dance" singt.

Hyperpop, das weiß man spätestens seit dem Brat-Summer von Charli XCX, ist endgültig der Nische entstiegen und anschlussfähig geworden. Auch wenn das "Hyper" zugunsten besseren Songwritings zunehmend in den Hintergrund rückt, bleibt "Dance" am Ende ein toller Dance-Pop-Song.

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