Julian Casablancas, Frontmann der Strokes, nutzt gerne Autotune. Fans der Strokes tolerieren das, solange er es nicht übertreibt oder den Einsatz am besten ganz auf die Aufnahmen für sein Nebenprojekt The Voidz beschränkt. Dass die ersten Vorboten des neuen Albums, auf das die Fans nun stolze sechs …

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  • Vor einem Tag

    Werde die Platte bald mal auflegen. Kann bisher null verstehen, warum Fantano so ein Ding ist. Zwischendurch sehe ich mir mal eins seiner Videos an, und fühle mich hinterher ebenso gut/schlecht informiert wie vorher. Nicht mal als Vibe-Indikator passt das für mich. Schmähe gegen den Dude gehen klar, finde aber auch, dass man Lurchen nicht unbedingt kleinliche Aufmerksamkeit in der Kunst schenken muss.

    • Vor einem Tag

      Keine Ahnung, finde es ist einfach ne funny line. Glaube Julian sieht das selbst nicht so deep. Am Ende ist er auch nur einer von vielen der seine Meinung zu Album xy sagt.

    • Vor 23 Stunden

      Im Prinzip war er einer der ersten Musik-Reviewer auf Youtube, die sich extrem vermarktet haben. Dazu kam die Ästhetik, die viele Zoomer anwenden: Schnelle und viele Cuts, seltsame Interludes etc. Dadurch stach er aus der Maße raus.
      Für mich persönlich war er auch nie hilfreich, da ich seinen Geschmack absolut nicht teile und ihn penetrant empfinde.

    • Vor 23 Stunden

      Ragism ist knapp 60 Jahre alt und beschwert sich über Internetkritiker einer anderen Generation. Lustig.

    • Vor 22 Stunden

      Ich verfolge den Typen seit Jahren und das einzige, was ich zu Leuten sagen kann, die sich über ihn aufregen ist: It's not that deep. Die Spellling- und Ligua Ignota-Alben, die er mit 10 von 10 Punkten bewertet hat, fand ich z. B. komplett uninteressant. Auch viele andere Reviews sind quatsch. Aber manches habe ich durch ihn entdecken können.

      Viele versuchen ihm immer mal wieder Dinge zu unterstellen, das jüngste Beispiel ist das Hochholen einer Halsey-Review vom letzten Jahr, wo er dem Album 0 Punkte gegeben hat, ihren Ansatz mit der Imitation ihrer Lieblingskünstler zerrissen hat und sagte, dass ihr Schreibstil und die Tatsache, dass vieles nach Demo klingt für ihn wie "Main Character Syndrome" erscheint. Die Reaktionen darauf waren mal wieder ein Beweis für die schwindende Medienkompetenz, da viele glaubten, die Aussage mit dem Main Character Syndrome bezog sich darauf, dass Halsey Krebs hatte, während sie das Album schrieb.

      Und es gibt auch mehrere Video-Essays darüber, dass er angeblich rassistisch sein soll und nichts von Hip-Hop versteht, weil er mal Alben von Kendrick und J.Cole eine 7 oder 6 gegeben hat, während Lil Pump und Sexy Redd höher bewertet wurden. Für mich auch wieder ein Fall von fehlender Medienkompetenz, denn Rezensenten bemessen ja Kunst an dem, was sie sein will und wie es umgesetzt wurde und nicht an einer universalen Punktzahl mit "objektiven" Maßstäben. Wir sind hier ja nicht bei Juliensblog, wo wir Punchline-Dichte berechnen und Videopunkte vergeben.

      Ich glaube, jeder Reviewer und jede Review-Plattform hat eben Tendenzen und Lieblinge und eben halt auch Künstler und Genres, die immer mal schlechter wegkommen. Hier wird ja jedes Mal Die P als das große Ding im Untergrund hochgejazzt, während ich sie musikalisch komplett belanglos finde. Ist ja auch komplett okay.

      Und im Falle von Halsey gab es da nicht mal eine Tendenz, ihr vorheriges Album wurde sogar wohlwollend besprochen. Da wurde jemand wie NAV oder Logic deutlich härter in Mitleidenschaft gezogen, was negative Reviews angeht.

    • Vor 21 Stunden

      Sehe ich genauso. Kann sogar oft Reviews wo ich nicht zustimme zumindest nachvollziehen und auch seine ho take Reviews machen für mich meistens Sinn. Zb. Die MBDTF Review oder die Swimming Review wo sich Leute jahrelang drüber aufgeregt haben. Für mich sind das beides keine dieser fast objektiven Meisterwerke die man zumindest anerkennen muss und deshalb gut bewertet. Ich verstehe jeden der beide Alben gut bewertet aber auch jeden der sie belanglos findet. Swimming ist am Ende guter easy listening rap die meiste Zeit aber ich kann verstehen wenn einem da der edge fehlt. Und MBDTF ist halt fast schon wie ein Travis Scott Album. Haufen Features, krasse Produktion aber auch ein bisschen seelenlos. Beide Alben sind rückblickend Klassiker aber keine „objektiven" Meisterwerke TPAB. Obwohl ich mit Kendrick nicht mal was anfangen kann

    • Vor 21 Stunden

      Finds auch sehr überflüssig, Fantano aktiv zu hassen, oder ihm was zu unterstellen. Ich nehme ihn für das, was ich von ihm sehe. Und das ist halt für mich idR. nicht besonders interessant oder informativ.

    • Vor 6 Stunden

      Ich glaube das ist so weil er das seit 16 (!) Jahren auf Youtube macht und fast jedes Genre von Trap bis Post Black Metal mal behandelt und dadurch mal mehr oder weniger kontrovers in vielen Communities stattfand. Das ist so schon organisch und nachvollziehbar gewachsen, kann mit seinen Takes und seinem persönlichem Geschmack aber auch nicht wirklich etwas anfangen.

  • Vor einem Tag

    Antony Fantano kann man nicht genug dissen.

  • Vor einem Tag

    Ich denke letztendlich ist die Platte nicht so schlecht, wie sie weitläufig gemacht wird. Ein neues New Abnormal - das mittlerweile durchaus als ihr zweitbestes Album bezeichnet werden kann - habe ich nicht erwartet, etwas spektakulärer hätten die Stücke bisweilen aber schon sein dürfen. Vor allem die beiden letzten Songs sind sehr lahm und lassen die LP auf einer Low Note enden wie man so schön sagt. Es ist etwas mühselig für die Hörer, dass Casablancas mehr Freude daran zu haben scheint, mit den Erwartungshaltungen der Fans zu spielen denn zu musizieren, aber gut für ihn. Alles ist besser als den einfachen Weg zu gehen und 100 Mal Is This It und Room On Fire in lahm zu machen, das respektiere ich.

  • Vor 22 Stunden

    Reality Awaits ist ein Album, das sich bewusst vom klassischen Strokes-Sound entfernt und stattdessen mit Synthesizern, ungewöhnlichen Arrangements und einer düsteren Atmosphäre experimentiert. Nicht jede Idee zündet, insgesamt funktioniert der Richtungswechsel aber überraschend gut.

    Zu den Highlights zählen „Going Shopping“, das mit seiner eingängigen Melodie sofort hängen bleibt, sowie „Lonely in the Future“, das die melancholische Seite der Band besonders stark einfängt. Auch „Dine N’Dash“ überzeugt mit Energie und einem spannenden Spannungsaufbau.

    Weniger gelungen sind einige Songs, bei denen der starke Einsatz von Effekten auf Julian Casablancas’ Stimme die emotionale Wirkung abschwächt. Gerade in den experimentelleren Momenten verliert das Album stellenweise an Fokus und wirkt etwas überladen.

    Unterm Strich ist Reality Awaits kein neues Is This It, sondern eine mutige Weiterentwicklung. 3-4

  • Vor 18 Stunden

    Ich gestehe, ich habe Autotune auch erst gedisst. Mittlerweile hat mich die Scheibe aber voll abgeholt. Muss man öfters hören, wächst und gedeiht.

  • Vor 17 Stunden

    Naja. Ist das wirklich so ein Riesen Ding einen Kritiker zu kritisieren dass alle darüber schreiben? Ich hätte mir, als jemand der noch nie von Fantano gehört hat (mea Culpa, ich lebe hinterm Mond), hätte mir doch mehr Zeilen zur Musik gewünscht.

  • Vor 14 Stunden

    Fantano (alias Fantomas) bedroht die Welt.

  • Vor 3 Stunden

    Wenn ich am rumhaten bin, gebe ich entweder richtig Gaß oder halt einfach die Backen. Wenn ich einem Song oder Album schon so einen komischen Zeitstempel aufdrücken muss, der halbwertszeit und coolnesslevel automatisch nach unten drückt und den Diskurs um die LP fast komplett beherscht, dann sollte sich das halt auch lohnen.

  • Vor einer Stunde

    Ich persönlich mag und schätze Fantano (und nehme ihn zweifelsohne als Kritiker sehr viel mehr ernst als sämtliche laut.de-Autoren), schaue mir oft und gerne seine Reviews an - obgleich ich nicht selten völlig anderer Meinung bin als er. Aber ich finde es doch eher unnötig Kritiker in den Lyrics direkt anzusprechen - (es sei denn natürlich man ist Eminem oder Olaf der Flipper) wirkt für mich zu kindisch, ablenkend und bricht dann doch beim Hören zu sehr die 4th Wall. Und der Platte selbst würde ich nicht mehr als 2/5 geben.