Auf aktuellen Pressefotos posiert Tyler Ballgame vor großen Automaten in einem Waschsalon. Es ist anzunehmen, dass er diese Etablissements mittlerweile gut kennt: Noch vor fünf Jahren lebte er als Endzwanziger namens Tyler Perry im Keller des Hauses seiner Mutter in Rhode Island. Dort war für alles …
Nicht perfekt. Ab und zu könnte er mehr ans Album denken. Hat alles viel Single-Charakter, pustet dabei oft ins selbe Horn. Gibt Luft nach oben, aber hat gut genug vorgelegt, dass ich das Lob mal oben alleine stehen lasse.
Es ist ja so: die Kommetarspalte beinhaltet ja die Ausklappfunktion, wodurch es dem geneigten Leser selbst überlassen ist, ob er die spezifizierten Einordnungen lesen möchte. Ich würde es einfach als eine Art Fußnote betrachten - nicht mal als eindeutige Floskel. In Deutschland sprechen wir umgangssprachlich ja in solch einem Fall gerne von "das Haar in der Suppe suchen". Hierdurch wird die Suppe ja nicht schlecht, wenn das Haar - dem Grunde nach ohne Eigengeschmack - entfernt wird.
Review klingt ein bisschen nach Pressemappe und ich finde es zwar nicht schlecht, verstehe aber nicht ganz, was ihn von den anderen Vintage-Rockern abhebt. Mir fehlt ein bisschen der Groove und die Dynamik, vielleicht auch der Dreck unter den Fingernägeln.
Aber ja, vielleicht meinste dasselbe wie ich. Manchmal will er lieber möglichst vielen gefallen als mal was zu riskieren. Legt er bissl die Gefälligkeit ab und wird mutiger, könnte die zweite Platte sehr schick werden.
Auf aktuellen Pressefotos posiert Tyler Ballgame vor großen Automaten in einem Waschsalon. Es ist anzunehmen, dass er diese Etablissements mittlerweile gut kennt: Noch vor fünf Jahren lebte er als Endzwanziger namens Tyler Perry im Keller des Hauses seiner Mutter in Rhode Island. Dort war für alles …
Oh ja... Ganz großes Tennis. Vibes sind stark in ihm! ♥
Nicht perfekt. Ab und zu könnte er mehr ans Album denken. Hat alles viel Single-Charakter, pustet dabei oft ins selbe Horn. Gibt Luft nach oben, aber hat gut genug vorgelegt, dass ich das Lob mal oben alleine stehen lasse.
"dass ich das Lob mal oben alleine stehen lasse."
Genau da
Es ist ja so: die Kommetarspalte beinhaltet ja die Ausklappfunktion, wodurch es dem geneigten Leser selbst überlassen ist, ob er die spezifizierten Einordnungen lesen möchte. Ich würde es einfach als eine Art Fußnote betrachten - nicht mal als eindeutige Floskel. In Deutschland sprechen wir umgangssprachlich ja in solch einem Fall gerne von "das Haar in der Suppe suchen". Hierdurch wird die Suppe ja nicht schlecht, wenn das Haar - dem Grunde nach ohne Eigengeschmack - entfernt wird.
Ojeojeoje, die Demenz kickt mal wieder rein bei dir...
Also, mir sind ja mal beim Bartschneiden Haare in die Kaffeetasse gefallen, der war danach ungenießbar.
Anfängerfehler. Musst den Bart vorher buttern und mit etwas Zucker karamellisieren lassen.
Sehr genießbar. Und deutlich weniger prätentiös als Father John Misty, zum Glück.
Review klingt ein bisschen nach Pressemappe und ich finde es zwar nicht schlecht, verstehe aber nicht ganz, was ihn von den anderen Vintage-Rockern abhebt.
Mir fehlt ein bisschen der Groove und die Dynamik, vielleicht auch der Dreck unter den Fingernägeln.
Heißt das, würde er sich die Hände nicht waschen, wäre die Musik besser?
Fingernägeldreck kommt mir nicht in den Kaffee.
Aber ja, vielleicht meinste dasselbe wie ich. Manchmal will er lieber möglichst vielen gefallen als mal was zu riskieren. Legt er bissl die Gefälligkeit ab und wird mutiger, könnte die zweite Platte sehr schick werden.
Groove und Dynamik fehlen hier mehr als ein bisschen… Eher Kuschelrock, wenn man statt nur Schmalz wenigstens Ansätze von Rock möchte.
Schon ein ziemlich starkes Debüt. Wenn er zukünftig nicht ganz so häufig versucht wie Roy Orbison zu klingen, gerne mehr davon!