Der Foo Fighters-Frontmann David Eric Grohl war selbst jahrelang das Lieblingsspielzeug der Rockbranche. Der "Nicest Man of Rock’n’Roll", jedermanns bester Freund, mit 57 noch hyperaktiv wie ein 15-Jähriger, schreibt Bücher, macht Filme und ist ein verdammt guter Stadionrocker. Und dann: 2022.

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  • Vor 20 Tagen

    Ganz okayes Album. Ein paar Stand-Outs sind zum Glück wieder da - allen voran Asking for a Friend ist verdammt stark - aber auch einiges an Filler-Material, welches nicht so recht im Gedächtnis bleiben will, wie auf den letzten 2 Alben ist auszumachen. Sei es drum. Die letzte Scheibe der Foo's welche mir von A-Z sehr gut gefallen hat, bleibt nach wie vor Concrete & Gold.

  • Vor 20 Tagen

    Schlechtestes Mastering seit "Underneath" von Code Orange im Gitarrenbereich, vergleichbar mit Metallicas "Death Magnetic". Selbst auf der Seite des Albums beschweren sich Fans. Auch eine Leistung. Nein, Danke.

    • Vor 20 Tagen

      Was ist DR3?

    • Vor 20 Tagen

      "Dynamic Range 3" = LoudnessWar-mäßig totkomprimiert.

    • Vor 19 Tagen

      Dazu sollte es in der Review einen Fetten Warnhinweis geben.

    • Vor 19 Tagen

      Hab es vorhin über mich ergehen lassen und etwas lauter aufgedreht. Völlig übersteuert vom Soundbild. Im Grunde unhörbar.

    • Vor 19 Tagen

      Was heissen den die Zahlen bei loudnesswar? Umso tiefer umso weniger Dynamik sprich alles gleicg laut? Oder zu sehr “gepusht”? Gibt es Beispiele für gute Loudness?

    • Vor 19 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 19 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 19 Tagen

      Ja, im Grunde fast so ziemlich alles gleich laut. Überkomprimiert, verzerrt, wenig Dynamik, kaum Wärme, gerade im Vergleich zu Vinyl. Hab mal eine Liste gemacht:

      https://rateyourmusic.com/list/tonitaste/r…

      So gut wie alle Platten sind etwas leiser gemastert, klingen aber deutlich besser, wenn man sie lauter aufdreht. Platten mit DR1-6 in etwa bestimmen im Grunde, welche Lautstärke man beim Hören aufdrehen soll, anstatt, dass man einfach die Lautstärke aufdreht, die für einen am besten passt, während man so ziemlich alle Feinheiten immer noch wahrnimmt.

    • Vor 19 Tagen

      Höre gerade beispielsweise das letzte Drudkh-Album. Das ist vom Sound wie immer recht fantastisch und gut ausbalanciert, was man im Black Metal-Bereich auch nicht mehr großartig erwarten kann. Mayhem legen aber immer noch Wert auf guten Klang.

    • Vor 19 Tagen

      Ist wirklich gut geworden! Nur musikalisch finde ich ihn mittlerweile etwas zu eindimensional, aber DRUDKH liefert definiv immer noch ab!

    • Vor 18 Tagen

      Das Mastering ist tatsächlich missraten - sehr schade. Da brauch man noch nicht einmal darüber nachdenken, sich das auf Vinyl anzutun (mir ist bewusst, dass da noch mal ein anderes Mastering erfolgt, aber bei der "But Here We Are" war das Vinyl Mastering ebenfalls grauenhaft. Die Platte habe ich verschiedenen Tonabnehmern gecheckt. Die Becken, die Snare, die Gitarren - alles zerrt und knartscht. Bei so einer hochkarätigen Band sehr merkwürdig. "Wasting Light" war hingegen vom Sound her genial und das auch auf Platte.

    • Vor 18 Tagen

      Da erfolgt nur ein anderes Mastering, wenn dafür Geld ausgegeben wird und Entscheider darin einen Sinn sehen. Extrem häufig wird lieblos irgendein Mastering auf Vinyl gehauen und so klingt das dann auch.

    • Vor 18 Tagen

      Kleine Ergänzung, toni:

      Digitale ist zu wesentlich mehr Dynamic Range in der Lage als Vinyl. Und das mit der "Wärme" von Vinyl ist leider sehr viel Hokuspokus. Wie "Vinyl" klingt, ist von so vielen zusätzlichen Faktoren im Vergleich zu "Digital" abhängig, dass es lächerlich wird, dem Medium an sich irgendwelche Eigenschaften zuzuschreiben.

      Zusätzlich dazu, dass jede Abhörsituation sowieso ein Unikat sein dürfte, hat fast jeder Mensch mit Plattenspieler ein Gerät, das von Natur aus Musik sehr anders klingen lässt als ein Gerät eines anderen Vinyl-Afficionados. Im Grunde ist es wie ein persönlicher Farbfilter, den du über jedes Foto legst, das du anguckst. Oder eine sehr individuelle EQ-Kurve. Und dieser "EQ" verändert z.T. sehr drastisch. Das wird meistens als angenehm wahrgenommen (Psychoakustik usw., führt jetzt zu weit). Aber diese meist mittige-/tiefmittige "Wärme" ist unnatürlich, nicht beim Mix beabsichtigt, und im Grunde ein nützlicher Mangel des Mediums.

      Aber ganz explizit, und zum Finale des Abnerdens: Wenn du dein ganz persönliches Vinyl, die Wahl deiner Abspielnadel, ihr Gewicht usw. usf. magst, es sich einfach am kuscheligsten für deine Ohren anfühlt, dann ist das genau so, wie du Musik hören solltest. So ziemlich jeder etwas involviertere Mensch mit Bluetooth-Kopfhörern spielt alle Musik ja auch mit seinem persönlichen EQ ab, der um die Schwächen des Geräts und den Geschmack am besten arbeitet :)

    • Vor 17 Tagen

      Danke für die Ergänzung. :) Meine Kritik bezog sich ja darauf, dass die meisten heutigen Platten lauter gemastert werden, als sie sein müssten und dadurch diesen zusammenkomprimierten Klang besitzen, der Dynamik kaum erkennen lässt. Gerade bei Metal-Platten merkt man, dass man einfach nur pure Lautstärke draufpackt, der Sound aber gerade deswegen total matschig und verzerrt aus den Boxen tönt. Oftmals hört man kaum noch den Bass heraus.

    • Vor 17 Tagen

      Ein positives Gegenbeispiel wären neuere Opeth. Die haben sogar einige ältere Platten neu mastern lassen, um dem Loudness War etwas entgegenzusetzen.

    • Vor 17 Tagen

      Stimmt alles sicherlich. Da spielt ne Menge Nostalgie und gefühlte Soundwirklichkeit mit. Allerdings macht das Ganze mit einer entsprechenden Anlage sowie Raum auch viel Spaß und das große Booklet ist auch haptisch einfach schön. Das Ritual (Platte auflegen) macht auch etwas aus. Das heißt nicht, dass ich nicht auch CDs oder MP3s, Streaming Angebote abspielen könnte. Manche Platten klingen halt leider sehr flach als würde man gerade eine 96/128kbit Mp3 hören und andere Platten haben wiederrum das Problem, dass sie leider überhaupt nicht genießbar sind, weil sie wie in besagtem Fall völlig überkomprimiert oder sogar übersteuert gemixt/gemastert und auf Platte gepresst wurden. Das ist jedes Mal super ärgerlich und in heutigen Zeiten bei heutigen Produktionsmöglichkeiten obendrein eine große Frechheit. Aber bei all den top klingenden Platten, die ich besitze, fällt das halt auch nicht ins Gewicht. Ich finde, dass neben Opeth gerade auch Steven Wilson Platten ein gutes Beispiel dafür sind, was man auf Vinyl rausholen kann. Die Platten von SW klingen fantastisch!

    • Vor 17 Tagen

      Ja, auch in rein digitaler Form oder auf CD. Kate Bush wäre auch ein extrem tolles Beispiel.

    • Vor 17 Tagen

      Ah, alles klar, Toni. Dann sorry für den Teil, den ich vielleicht überflüssigerweise gefachsimpelt hab!

      Das mit der fehlenden Dynamik nervt mich auch sehr. Ich finde Musik persönlich einfach langweilig, bei der zwischen Strophe, Refrain, Bridge/Middle 8 o.Ä. quasi dieselbe Energie herrscht.

      Würde sagen, dafür gibt es mittlerweile keine andere Entschuldigung als dass es absichtlich so ermüdend gemixt wurde. Gründe von wegen "die Konkurrenz ist dann im Vorteil!" haben sich erübrigt, weil der Loudness War größtenteils passé ist. Schon etwas ironisch, dass das den verhassten Streamingdiensten zu verdanken ist - die einfach alles annähernd auf denselben LUFS-Wert bringen, und man als Master-Mensch im Grunde keine Möglichkeit hat, Releases lauter als die der Konkurrenz zu machen. Zumindest nicht, wenn man sie für diese Plattformen mastert.

    • Vor 16 Tagen

      Das kann im Grunde egal sein, wenn man einfach sein eigenes Ding durchzieht:

      https://youtu.be/j_IeVqOXExU?is=JZ8EZV5dck…

  • Vor 19 Tagen

    David Grohl ist auch schon 57. Zeit für die Rente.

  • Vor 19 Tagen

    Das letzte Album war stark, daher:

    Dave: No.

  • Vor 18 Tagen

    Ich frage mich immer, ob Nirvana auch so geendet wären, hätte Kurt Cobain sich nicht umgebracht. Klingt makaber, aber für das künstlerische Vermächtnis war der Selbstmord sicherlich nicht das Verkehrteste.

    • Vor 17 Tagen

      Man kann Cobain unmöglich mit Grohl vergleichen. Komplett anderer Menschenschlag. Cobain hätte sicherlich weiterhin Musik gemacht, aber es ist denkbar, dass er Nirvana nach einem oder zwei Alben nach in Utero aufgelöst hätte. Er hätte vermutlich weiter Musik gemacht, aber eher nur Solo-Werke auf kleineren Indie-Labels... allerdings finde ich auch überhaupt nicht, dass die Foo Fighters ihr eigenes Denkmal irgendwie demontieren. In meinen Augen ist das eine der wenigen Alt-Rock/Hard Rock Bands aus den 90ern, die immer noch solides Material liefert, aber gut - wir sind hier schließlich in der Kommentarspale auf laut.de und hier gelten andere Gesetze als anderswo ...