Bands aus der Ukraine trifft man auch nicht alle Tage. Genau dort formieren sich Jinjer jedoch 2009. Vom Fleck weg releast das Metalcore-Kollektiv eine Demo-EP. Sie scheinen es ernst zu meinen. Blöd nur, dass kurz darauf der Sänger die Fliege macht und in die USA emigriert.

Allerdings ergibt sich …

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  • Vor 8 Jahren

    Die sind für mich der Schlaghammer der Stunde. Atemberaubend auf Platte. Mischung aus Mudvaynes LD50, Converges Jane Doe und Meshuggahs Chaosphere.

    Alter... Ich MUSS herausfinden, ob die ihr technisches Niveau auch live umsetzen und halten können. Absolute Empfehlung an die hiesige Hartwurst-Fraktion.

    • Vor 8 Jahren

      Alle Alben oder ein bestimmtes? Insbesondere von LD50 bin ich ein großer Fan und deshalb mal gespannt, was Jinjer da abliefern.

    • Vor 8 Jahren

      Vor allem die Rhythmussektion erinnert stark an LD50, imo. An die älteren Alben scheint larq gar nicht so leicht zu kommen, die Band ist aus der Ukraine.

      Hab mir die "King of Everything" geholt, scheint die aktuellste zu sein und von der haben mir auf YT die meisten Tracks gefallen.

    • Vor 8 Jahren

      Danke, wird auf jeden Fall mal gecheckt!

    • Vor 8 Jahren

      Jetzt auf Tour mit Arch Enemy.

      Hab auch mal in die "KoE" Platte reingehört und die auch noch im Shuffle Modus drin beim Musik hören. Also die gehen schon echt gut ab. Und dann kommen plötzlich so poppige Nightwish Momente. Ganz schwer einzuordnen und -schätzen. War dennoch n guter und spannender Tipp. :)

    • Vor 8 Jahren

      Danke, bin inzwischen auch etwas "ernüchtert" oder zumindest hab ich bei der Platte schon so das Gefühl, dass larq beinahe jeden Part in jedem Stück auf KoE einem eindeutigen Vorbild wie u.a. den oben genannten zuordnen kann, aber die Mischung plus äüßerst variable Female-vocals ist schon sehr gelungen und war mir vorher so auch bei keiner anderen Band bekannt.

      Bin immer noch an nem Live-Event interessiert, hab mich aber in den letzten Wochen schon häufiger geärgert, dass ich sie zu ihrer Solo-Clubtour Anfang 2017 noch nicht kannte, zu Arch Enemy hab ich leider nie so was wie bedingungslose Zuneigung aufbauen können.

    • Vor 8 Jahren

      Ist auf jeden Fall ne Band, die man gut in der Playlist lassen kann. Der Großteil der Lieder von KoE ist ja auch wirklich nicht schlecht. Es sind dann halt immer wieder einzelne Teile, die nicht so recht passen wollen.

      Zufällig mal bei Crystal Lake reingehört? Bin auf die gestoßen, weil deren Cover von "Rollin" bei YT kursiert. Das Album "True North" konnte mich schon durchaus überzeugen. Mit Mudvayne würde ich die Japaner nicht direkt vergleichen wollen, aber die haben auch immer n paar nette Einfälle, die sich ziemlich gut in die Songs einfügen.

  • Vor 8 Jahren

    können sie Soulburn - können sie

  • Vor 9 Tagen

    :lol:

    Fuck yeah, kam gestern in Wiesbaden endlich dazu, selbst herauszufinden, ob die ihr technisches Niveau auch live umsetzen bzw. halten können und: Ajo.
    Sollte wohl für die meisten Hobbymusiker eine ähnlich erdende Erfahrung gewesen sein wie für mich, insbesondere mit Bass als Hauptinstrument könnte auch öfter mal Demut als zunehmend vereinnahmendes Gefühl um die Ecke gelugt haben. :D

    Unprocessed aus Wiesi sind aber im Verhältnis zur ziemlich seelenlos aneinander gereihten Folge von Spack- vs. Emocore-Parts, die sie Songs nennen, amtliche Poser und kommen insbesondere in ihren Ansagen rüber, als müssten sie beim Proben alle 15 Minuten pausieren, um sich den gerade gespielten Kram als Laptop-Aufnahme nochmal anzuhören und dazu im Kreis zu wichsen. Klar, das ist an den Instrumenten alles recht sauber und weitgehend tadellos präsentiert, manchmal gar genug um in Achtung die Augenbrauen hoch zu ziehen, aber die shouts, growls sowie cleaner Gesang sind alle nur B- oder Stangenware bzw. sollte der Basser lieber gleich ganz die Fresse halten für einen echten Zugewinn an Sympathie in ihrer Bühnenpräsenz. Der singende/shoutende Gitarrist ist etwas solider an den Vocals, verspielt aber ebenfalls einiges an Charme durch seine sackdämlichen Ansagen zwischen den Songs, die in ihrer Nervigkeit und aufgeblähtem Selbstbewusstsein eigentlich nur vom Bassisten noch unterboten werden.

    Schade, dass Textures schon als erstes gespielt haben, wir kamen etwas zu spät an und haben entsprechend deren Anfang verpasst. Die gaben den Slot vor Jinjer bestimmt nur her an dem Abend, damit Unprocessed ihr deutlich zu selbstverliebtes Heimspiel abreißen konnten. Nun sind Textures bei mir definitiv auch nicht erste oder zweite Wahl für den heimischen Plattenteller, live kamen sie aber deutlich überzeugender rüber gestern und auch authentisch dankbarer, ihr Set in einem echt gut gefüllten Schlachthof dem grundsätzlich zum Feiern aufgelegten Publikum darbieten zu können. Sound fand ich hier leider etwas verwaschener als bei den beiden anderen Acts, könnte aber auch daran gelegen haben, dass die an den meisten Stellen noch ein Instrument mehr im Gesamtmix unterzubringen hatten.

    Fr. Shmayluk indes scheint bei Jinjer ihre Berufung gefunden zu haben und falls nicht, dann könnte sie immer noch jungen Talenten Gesangs- und Schauspielunterricht geben, damit die dann überzeugend so tun können, als ob sie das gerade performte Material mit Herzblut intoniert hätten.

    Rundherum ein gelungener Abriss, den ich in diesem oder einem ähnlich geschnürten Live-Paket aber nur noch 2-3 Mal jährlich brauche, bevor sich ein ordentliches Sättigungsgefühl im Hinblick auf die gestern eindeutig aufgezeigten sowie nur zeitweise überwundenen Genre-Codes und -Grenzen einstellt.

    • Vor 8 Tagen

      Nicer Bericht! Vom Textures Comeback war ich übrigens maßlos enttäuscht, die neue Richtung funktioniert für mich überhaupt nicht mehr. Mag gewiss auch mit altersbedingter Entfremdung von der "Musik damals" zusammenhängen, aber selbst bemüht objektiv verstehe ich nicht im Geringsten, was die mit ihrem aktuellen Kurs bezwecken, abgesehen davon, tödliche Langeweile auszulösen.

    • Vor 8 Tagen

      Jinjer einfach jedes Mal ein großartiges Erlebnis für mich gewesen bisher. Schön zu lesen, dass es dir wohl ähnlich ging. Und damn, Dude, Du bist viel unterwegs gerade, hm? :)