VÖ: 18. September 2026 (Hucks Plattenkiste) Alternative
Es ist doch immer Dassselbe, machste ein vielseitiges Album, kommt irgendwoher der Vorwurf, Du hättest keine Identität. Auch dieses Argument lässt sich gut entkräften, wenn deutlich ist, dass jede einzelne Melodie, jeder einzelne Text und jedes einzelne Arrangement dir so unglaublich zwingend entsprungen …
Verstehe die Kritik, finde die Rezi nur etwas eindimensional. Und so stark geklaut sind die Songs, die nicht explizit damit kokettieren, dann auch nicht, dass der einzige Aspekt sein sollte, über den im Wesentlichen gesprochen wird.
Andererseits prahlt der Rezensent in sozialen Medien durchaus damit, Albenbesprechungen nach einem "Zehn-Stunden-Arbeitstag einfach kurz in einem wegzuschreiben". Ist also auch ne Frage meiner Erwartungshaltung.
Zunächst mal danke für die Info, dass man in den sozialen Netzwerken scheinbar so viel von mir öffentlich sehen kann (oder kennen wir uns?)
So oder so finde ich es bedenklich, dass jemand die Zeit hat, mich Monate zurück zu recherchieren, um mich dann öffentlich an den Pranger zu stellen. Ich hätte nicht die Zeit, denn ich bin altmodisch und will mir mein Auskommen verdienen. Es ist im übrigen einmal passiert, dass ich nach zehn Stunden eine Review "weggeschrieben" habe und selbst das war vielleicht auch nur Stimittel. Du scheinst ja nicht viel zu arbeiten, wenn Du andere Leute derart stalken kannst. Ausgeglichener scheint Dich das aber nicht zu machen, wenn ich mal einen genauso gewagten Schluss ziehen darf.
Ich musste für diese Erkenntnis deinen Namen in eine Suchmaschine eingeben, den ersten Treffer anklicken und verifizieren, dass es die richtige Person ist. Dabei war ein Link zu einer von dir verfassten Besprechung auf lautt.de ziemlich hilfreich. Wenn du das als unter einem Klarnamen publizierender Journalist mit öffentlichem Profil als Stalking empfindest, tut mir das Leid. Das war nicht meine Absicht.
Die Zeit, um die ich meinen Arbeitgeber damit etwa betrogen habe: 3 Minuten inklusive Verfassen des Texts hier. Fände es eher bedenklich, wenn diese Zeit niemand aufzubringen im Stande wäre. Fänds ziemlich cool, wenn ich nicht viel arbeiten müsste. Wenngleich ich 10-Stunden-Tage vermeide, würde ich diese Einschätzung aber leider nur bedingt teilen.
Und vielleicht noch kurz zur Sache, bevor ich entweder meine Pause beende oder im Bademantel schaumweinschlürfend über meine Ländereien wache:
Findest du meinen Kommentar denn wirklich so anprangernd und unausgeglichen? Der erste Absatz beinhaltet eine kurze Kritik deiner Kritik, die ich selbst als halbwegs differenziert sehe ("Verstehe, wie du zu dem Urteil kommst, Kritik am starken Fokus auf angeblichen Inspirationsquellen). Der zweite Absatz ist zugegebenermaßen bewusst spitz formuliert. Denn ich habe nicht das Gefühl, dass in der Plattenkritik besonders viel zur Musik oder den Texten übrig bleibt, wenn man den "Klepto"-Aspekt streicht. Das ist aus meiner Sicht keine super starke Rezension, aber am Ende ist es dein Text und deine Entscheidung. Mit Leserkritik wirst du aber leben müssen. Die war bei aller Ironie gar nicht so böse gemeint, wie ich es aus deiner Antwort herauslese.
Die Wertung passt für mich. Als sehr großer Fan der Band, fühlt sich das Album wie ein gut eingelaufener Turnschuh an, obwohl da auch einiges neues ausprobiert wird. Leider geht nicht jedes Experiment auf. Ein paar Blindgänger sind auf dem Album und Nagels Gesang sowie die Produktion klangen schonmal mehr on Point.
Die Rezi ist abermals ein absoluter Fiebertraum, schon allein die Zwischenüberschriften im Text. Nach der Megaloh-, der Bleiches- und dieser Kritik gebe ich so langsam die Hoffnung auf, von dem Autoren noch etwas Gehaltvolles über Musik zu lesen. Die Einleitungen sind immer länger als der Teil zum Album, Songs werden in Halbsätzen beurteilt und Meinungen feilgeboten wie Schlangenöl.
Der Rezensent bemüht sich doch merklich um Originalität, was erst einmal zu begrüßen ist. Klar, er springt in den Metaphern, als hätte er eine ganze Eichhörnchen-Familie verschluckt, und manch Vergleich dient nicht der Genauigkeit, sondern will uns schulterklopfend mitteilen, dass der Rezensent ganz tolle Ideen hat. Auch fallen die Eichhörnchen ziemlich schnell vom Baum, denn die Rezi ist ja schon zu Ende, bevor wir genau erfahren, was denn da zu hören ist. Ungefähr erfahren wir es schon, es ist ja alles verdichtet und merklich informationsverstopft in einzelnen Sätzen, so als hätte der Rezensent keine Lust gehabt, zu einem Gedanken noch einen zweiten Satz zu schreiben und ihn zu vertiefen. So haben wir hier viel Namedropping und viel Hin-und-Her-Hopping, sodass die Aufforderung wohl darin liegt, sich das Album doch einfach selbst anzuhören .
Bei genauem hinhören gibts auf der Platte sowohl musikalisch, als auch textlich mächtig was zu entdecken. Dass da nie wieder "Bordsteinkantengeschichten" kommen ist ja eh klar. Für mich weiterhin eine der besten deutschsprachigen Bands. Lieber alle vier Jahre 11 Muff Potter Songs, als wöchentlich fast ausschließlich deutschsprachigen Schmutz von den immer gleichen Spotify-Männer-Rap-Statisten.
Es ist doch immer Dassselbe, machste ein vielseitiges Album, kommt irgendwoher der Vorwurf, Du hättest keine Identität. Auch dieses Argument lässt sich gut entkräften, wenn deutlich ist, dass jede einzelne Melodie, jeder einzelne Text und jedes einzelne Arrangement dir so unglaublich zwingend entsprungen …
Da hat der müffelnde Robert auch seine Ruhe!
Verstehe die Kritik, finde die Rezi nur etwas eindimensional. Und so stark geklaut sind die Songs, die nicht explizit damit kokettieren, dann auch nicht, dass der einzige Aspekt sein sollte, über den im Wesentlichen gesprochen wird.
Andererseits prahlt der Rezensent in sozialen Medien durchaus damit, Albenbesprechungen nach einem "Zehn-Stunden-Arbeitstag einfach kurz in einem wegzuschreiben". Ist also auch ne Frage meiner Erwartungshaltung.
Zunächst mal danke für die Info, dass man in den sozialen Netzwerken scheinbar so viel von mir öffentlich sehen kann (oder kennen wir uns?)
So oder so finde ich es bedenklich, dass jemand die Zeit hat, mich Monate zurück zu recherchieren, um mich dann öffentlich an den Pranger zu stellen. Ich hätte nicht die Zeit, denn ich bin altmodisch und will mir mein Auskommen verdienen.
Es ist im übrigen einmal passiert, dass ich nach zehn Stunden eine Review "weggeschrieben" habe und selbst das war vielleicht auch nur Stimittel.
Du scheinst ja nicht viel zu arbeiten, wenn Du andere Leute derart stalken kannst. Ausgeglichener scheint Dich das aber nicht zu machen, wenn ich mal einen genauso gewagten Schluss ziehen darf.
"Du scheinst ja nicht viel zu arbeiten, wenn Du andere Leute derart stalken kannst."
Ja, Google Suchen nehmen sehr viel Zeit in Anspruch.
Ansonsten, chill. Wenn du nicht möchtest dass man dein Social Media sieht, hab kein Social Media. Oder stell auf privat um.
Hätte laut.de eine Fediversum-Einbindung wäre das alles nie passiert!
Ich musste für diese Erkenntnis deinen Namen in eine Suchmaschine eingeben, den ersten Treffer anklicken und verifizieren, dass es die richtige Person ist. Dabei war ein Link zu einer von dir verfassten Besprechung auf lautt.de ziemlich hilfreich. Wenn du das als unter einem Klarnamen publizierender Journalist mit öffentlichem Profil als Stalking empfindest, tut mir das Leid. Das war nicht meine Absicht.
Die Zeit, um die ich meinen Arbeitgeber damit etwa betrogen habe: 3 Minuten inklusive Verfassen des Texts hier. Fände es eher bedenklich, wenn diese Zeit niemand aufzubringen im Stande wäre.
Fänds ziemlich cool, wenn ich nicht viel arbeiten müsste. Wenngleich ich 10-Stunden-Tage vermeide, würde ich diese Einschätzung aber leider nur bedingt teilen.
Und vielleicht noch kurz zur Sache, bevor ich entweder meine Pause beende oder im Bademantel schaumweinschlürfend über meine Ländereien wache:
Findest du meinen Kommentar denn wirklich so anprangernd und unausgeglichen? Der erste Absatz beinhaltet eine kurze Kritik deiner Kritik, die ich selbst als halbwegs differenziert sehe ("Verstehe, wie du zu dem Urteil kommst, Kritik am starken Fokus auf angeblichen Inspirationsquellen). Der zweite Absatz ist zugegebenermaßen bewusst spitz formuliert. Denn ich habe nicht das Gefühl, dass in der Plattenkritik besonders viel zur Musik oder den Texten übrig bleibt, wenn man den "Klepto"-Aspekt streicht. Das ist aus meiner Sicht keine super starke Rezension, aber am Ende ist es dein Text und deine Entscheidung. Mit Leserkritik wirst du aber leben müssen. Die war bei aller Ironie gar nicht so böse gemeint, wie ich es aus deiner Antwort herauslese.
Sehr unsouveräne Reaktion, ma sagen.
Endlich mal was Neues auf Laut.de. Rezensent vs. Leser, bitte mehr davon. Leser vs. Matteo wäre auch fein.
Das wurde doch mit der Wudo-Saga schon längst anteasert. Halte ich auch für etwas vielversprechener als den Puschelgeddon-Arc.
"Fediversum-Einbindung"
Was das?
"Puschelgeddon-Arc"
Kann man nicht besser ausdrücken. Ist wirklich ein Ver(w)irrung apokalyptischen Ausmaßes
Die Wertung passt für mich. Als sehr großer Fan der Band, fühlt sich das Album wie ein gut eingelaufener Turnschuh an, obwohl da auch einiges neues ausprobiert wird. Leider geht nicht jedes Experiment auf. Ein paar Blindgänger sind auf dem Album und Nagels Gesang sowie die Produktion klangen schonmal mehr on Point.
Die Rezi ist abermals ein absoluter Fiebertraum, schon allein die Zwischenüberschriften im Text. Nach der Megaloh-, der Bleiches- und dieser Kritik gebe ich so langsam die Hoffnung auf, von dem Autoren noch etwas Gehaltvolles über Musik zu lesen. Die Einleitungen sind immer länger als der Teil zum Album, Songs werden in Halbsätzen beurteilt und Meinungen feilgeboten wie Schlangenöl.
Ey, die Produktion ist mir auch aufgefallen. Das ist alles breiiger, als es sein müsste. Da wäre mehr Punch drin gewesen.
Der Rezensent bemüht sich doch merklich um Originalität, was erst einmal zu begrüßen ist. Klar, er springt in den Metaphern, als hätte er eine ganze Eichhörnchen-Familie verschluckt, und manch Vergleich dient nicht der Genauigkeit, sondern will uns schulterklopfend mitteilen, dass der Rezensent ganz tolle Ideen hat. Auch fallen die Eichhörnchen ziemlich schnell vom Baum, denn die Rezi ist ja schon zu Ende, bevor wir genau erfahren, was denn da zu hören ist. Ungefähr erfahren wir es schon, es ist ja alles verdichtet und merklich informationsverstopft in einzelnen Sätzen, so als hätte der Rezensent keine Lust gehabt, zu einem Gedanken noch einen zweiten Satz zu schreiben und ihn zu vertiefen. So haben wir hier viel Namedropping und viel Hin-und-Her-Hopping, sodass die Aufforderung wohl darin liegt, sich das Album doch einfach selbst anzuhören
.
Bei genauem hinhören gibts auf der Platte sowohl musikalisch, als auch textlich mächtig was zu entdecken. Dass da nie wieder "Bordsteinkantengeschichten" kommen ist ja eh klar. Für mich weiterhin eine der besten deutschsprachigen Bands. Lieber alle vier Jahre 11 Muff Potter Songs, als wöchentlich fast ausschließlich deutschsprachigen Schmutz von den immer gleichen Spotify-Männer-Rap-Statisten.
100% Zustimmung
Diese Muffel rezensieren, aber nicht die neue Wa22ermann.