Manic Street Preachers - "A Design For Life"
Die Manic Street Preachers starten zuerst größenwahnsinnig mit einem Doppel-Album als Debüt ("Generation Terrorists"), ehe ihnen beim dritten Album "The Holy Bible" hörbar die Luft ausgeht. 1995 verschwindet dann der bis heute nicht mehr aufgetauchte Gitarrist und Texter Richey Edwards spurlos. In dieser Gemengelage ist es nur allzu verständlich, dass das verbliebene Trio sich ernsthaft mit dem Gedanken auseinandersetzt, die Band in die Tonne zu treten.
Doch dann schreibt Nicky Wire den Text zu "A Design For Life", Bradfield komponiert die Musik, und dem Trio wird klar, dass es etwas Besonderes geschaffen hat. "A Design For Life" verpasst den Manics mit typischem Britpop-Bombast einen Neustart und erfindet sie für das nächste Kapitel ihrer Karriere neu. "Everything Must Go", das dazugehörige Album, folgt diesem Trend auf ganzer Linie.
1 Kommentar mit 4 Antworten
Auf "The Holy Bible" geht ihnen hörbar die Luft aus?? Hä, ist doch ihr bestes Album.
Der Rezensent hat eben keine Ahnung von den Manics und sein Horizont hört bei Poprockradiohits auf.
Eigene (!) Ansichten und Meinungen sind in pedrolinos Universum einfach unerwünscht. Da darf man einfach eigenständig denke. Vorschlag an @laut.de… lasst eure Rezis erst von pedrolinos Parteibüro absegnen.
Was du als Menschen mit "eigenen Meinungen" bezeichnest, wissen wir ja: Querdenker, Reichsbürger, Freie-Energie-Deppen, Leute, die noch N**** sagen wollen.
Du bist der Markus Haintz der Kommentarspalte.
Ihr beide seid doch in Wahrheit auch ne One-Man-Show.