Apsilon vs. VizekanzlerHeute machen wir es mal ein bisschen anders als sonst und starten direkt mit der Headline. Ihr versprecht mir einfach, euch den ganzen anderen Kram trotzdem auch anzugucken, ja? Aber ich habe das Gefühl, das ergibt so heute am meisten Sinn. Also: Ihr erinnert euch nach an vorletzte …
Ich finde nicht verwerflich, wenn der Vizekanzler ihm folgt. Man kann sich seine Follower halt nicht aussuchen.
„Gleichzeitig zeigt es dem klugen und relativ unkontroversen Kopf aber auch, dass sein Projekt nicht ganz so funktioniert, wie es soll, wenn so etwas passiert.“ Sehe ich nicht so. Ihm sollte klar gewesen sein, dass der Track für Aufmerksamkeit sorgt. Und wenn Politiker dadurch selbstkritischer werden sollten, hat es doch was Gutes.
Ja, finde dieses ganze "folg mir bloß nicht"-Gehabe höchst peinlich. Man sollte ja meinen, dass wenn man Aussagen zu Politik und Geseschaft macht oder sagt, dass die derzeitige Regierung verkackt, das einen gewissen Wunsch nach Änderung zum Ausdruck bringt. Änderung erreicht mal aber wohl schwerlich, wenn man nur zu den Leuten spricht, die eh schon die gleiche Meinung haben. Von daher ist die Tatsache, dass einem jemand folgt der Macht, aber andere Meinung besitzt doch vor allem ein Bonus, weil hier ja tatsächliches Veränderungspotenzial besteht, wenn auch geringes.
Das Gegenargument ist hier wahrscheinlich, dass man nicht möchte, dass sich Klingbeil durch das Folgen als stabiler als er eigentlich ist profiliert. Finde ich aber wenig überzeugend, v.a. weil "folg mir nicht, ey" doch auch voreangig ein Akt der Selbstprofilierung/des Imagewahrens ist.
Ja, für mich auch eher Profilmarketing von beiden. Apsilon: „Ich bin nicht so Mainstream, wie ihr denkt. Und biedere mich schon mal gar nicht bei der Politik an.“ Klingbeil: „Obwohl ich mit Merz Kompromisse eingehen muss, bin ich doch eigentlich ein cooler Hiphop Dude mit Herz für die Schwachen der Gesellschaft.“
Apsilon vs. VizekanzlerHeute machen wir es mal ein bisschen anders als sonst und starten direkt mit der Headline. Ihr versprecht mir einfach, euch den ganzen anderen Kram trotzdem auch anzugucken, ja? Aber ich habe das Gefühl, das ergibt so heute am meisten Sinn. Also: Ihr erinnert euch nach an vorletzte …
Ich finde nicht verwerflich, wenn der Vizekanzler ihm folgt. Man kann sich seine Follower halt nicht aussuchen.
„Gleichzeitig zeigt es dem klugen und relativ unkontroversen Kopf aber auch, dass sein Projekt nicht ganz so funktioniert, wie es soll, wenn so etwas passiert.“ Sehe ich nicht so. Ihm sollte klar gewesen sein, dass der Track für Aufmerksamkeit sorgt. Und wenn Politiker dadurch selbstkritischer werden sollten, hat es doch was Gutes.
Ja, finde dieses ganze "folg mir bloß nicht"-Gehabe höchst peinlich. Man sollte ja meinen, dass wenn man Aussagen zu Politik und Geseschaft macht oder sagt, dass die derzeitige Regierung verkackt, das einen gewissen Wunsch nach Änderung zum Ausdruck bringt. Änderung erreicht mal aber wohl schwerlich, wenn man nur zu den Leuten spricht, die eh schon die gleiche Meinung haben. Von daher ist die Tatsache, dass einem jemand folgt der Macht, aber andere Meinung besitzt doch vor allem ein Bonus, weil hier ja tatsächliches Veränderungspotenzial besteht, wenn auch geringes.
Das Gegenargument ist hier wahrscheinlich, dass man nicht möchte, dass sich Klingbeil durch das Folgen als stabiler als er eigentlich ist profiliert. Finde ich aber wenig überzeugend, v.a. weil "folg mir nicht, ey" doch auch voreangig ein Akt der Selbstprofilierung/des Imagewahrens ist.
Ja, für mich auch eher Profilmarketing von beiden.
Apsilon: „Ich bin nicht so Mainstream, wie ihr denkt. Und biedere mich schon mal gar nicht bei der Politik an.“
Klingbeil: „Obwohl ich mit Merz Kompromisse eingehen muss, bin ich doch eigentlich ein cooler Hiphop Dude mit Herz für die Schwachen der Gesellschaft.“