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Schwere Zeiten

Wenn ich euch schon YouTube-Content sehr ans Herz legen will, dann guckt euch doch auch mal dieses Statement-Video von LGoony an. Da macht er sich nämlich ganz schön nackig:

Kurz: Der Mann kann nicht mehr von der Musik leben. Grundsätzlich läuft es zwar an der Oberfläche nicht schlecht und auch seine etwas weniger massentaugliche neue Musik erreicht ziemlich beeindruckende Streaming-Zahlen. Richtig Kasse kommt dabei aber gerade beim aktuellen Monetarisierungs-Modell nicht rum. Was macht man als Artist in so einer Situation also?

Besonders interessiert mich an den Video aber etwas anderes. Goony spricht nämlich ein bisschen über den Zusammenhang von Algorithmen und musikalischer Progressivität. Da hat er einen richtig krassen Punkt, finde ich. Von Spotify bis Instagram und TikTok sind diese Algorithmen nämlich großartig darin, uns in bestimmte Schubladen zu verweisen.

Heißt konkret: Der eine effektive Weg für Newcomer*innen ist es im Moment, genau eine Sparte zu verfolgen, in der es schon Playlist- und TikTok-Content gibt, und dann radikal genau das zu liefern, das diese Bubble erwartet. Das erklärt den momentanen Zustand von amerikanischem Rap, in dem es immer noch regen Nachwuchs in den Rängen der Playlistbefüller verschiedener Mikrotrends gibt. Aber nach richtigen Albenartists muss man lange suchen.

LGoony hat Recht: Die Strukturen befeuern das einfach nicht besonders. Du musst schon ein Artist auf Little Simz-, OG Keemo- oder JPEGMafia-Level sein, damit der Flurfunk in der Szene anspringt und Mundpropaganda dich wirklich weit trägt. Aber wenn du nicht zu den Krassesten der Krassesten gehört, gibt es keine Blogosphere, keine Exclusives, kein Show-and-Tell mehr, das dich irgendwie in einer Szene stattfinden lassen könnte. Entweder du gefällst den Maschinen, oder du gefällst ihnen nicht. Also klar, dass viele junge Artists ihre Musik sehr genau darauf anpassen, wenn sie nicht gerade reich geerbt haben.

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Doubletime Juju schiebt Crashout

Bushido weint im Bad, LGoony vor der Kamera. Ski Aggu im Frühstücksfernsehen. Kollegah bewirbt sich weiter um eine Absage von der Kunstakademie.

5 Kommentare mit 26 Antworten

  • Vor 20 Tagen

    Es muss jedoch auch erwähnt werden, dass sein Output Jahr für Jahr qualitativ deutlich schwächer wurde, absackte in belanglosen Singsang und damit von den Hochzeiten 2014-2017 sehr weit entfernt ist. Könnte auch etwas damit zu tun haben..

  • Vor 19 Tagen

    Hot Take:
    Den meisten Rappern würde es gar nicht schaden, durch einen Brotberuf zu stark eingespannt zu sein, um alle 7 Monate ein halbgares Projekt rauszukacken.
    Ich kenne wenig Deutschrapper, deren Musik davon profitiert hat, dass sie von ihrer Kunst leben konnten.

    Abgesehen davon verteilt sich mein Mitleid stärker auf andere gesellschaftliche Gruppen, denen es in der aktuellen Weltlage nass reingeht und was davon für Künstler übrig bleibt, kriegen die ab, deren Kunst mehr Material benötigt als ein Mike und einen Laptop.

    Nichtsdestotrotz wäre es natürlich schön, wenn gute Musik mehr gewürdigt werden würde, aber ich hör mir jetzt kein LGoony Album aus den letzten 10 Jahren an, um herauszufinden, ob er da noch dazu gehört.

    • Vor 19 Tagen

      Hot take: den meisten Menschen würde es gut tun, durch einen Brotberuf nur höchstens so viel eingespannt zu sein, dass sie alle 7 Monate ein halbgares oder alle 14 Monate ein gares Projekt rauskacken könnten, wenn sie das Bock drauf hätten. Da würde dann nicht nur die Kunst profitieren sondern jeder, der derzeit zu Lohnarbeit gezwungen ist.

    • Vor 19 Tagen

      Und btw die aktuelle Weltlage ist besser denn je, die unteren 99% bekommen nur sehr wenig ab davon.

    • Vor 19 Tagen

      Lieber Caps,
      ich habe sehr viel mehr Sympathien für deine gesellschaftliche Utopie als für deinen nagelfeilenrauen Kommunikationsstil, aber wenn du uns mit deinen Online-Kommentaren die 20-Stunden-Woche erkämpfst, nehme ich dafür auch da ein oder andere halbgare Rapalbum in Kauf.

    • Vor 18 Tagen

      Das schöne an meiner Utopie ist ja, dass nur diejenigen Rapalben machen, die wirklich Bock darauf haben, was den halbgaren Anteil meines Erachtens signifikant verringern würde. Allerdings kommen wir nur schwer dahin, wenn das eine Zahnrad dem anderen sagt, dass es gut wäre wenn es mal durch Lohnarbeit nahezu jeglicher Selbstentfaltung beraubt werden würde.

      Meinen Kommunikationsstil darfst du gerne blöd finden, objektiv betrachtet erfüllt der viele Kriterien, die blöd sind, dahinter steckt zum Teil die Hoffnung insbesondere bei Menschen, die ich größtenteils als aligned mit meinen Werten betrachte durch Dissonanz einen größeren Impact auf Denkprozesse zu haben, zumindest rede ich mir ein, dass das nicht nur Rationalisierungen meines „schlechten“ Verhaltens sind ;)

      (Dass diese Aussage selbst dieses Verhalten konstituiert, weil es überheblich ist anzunehmen, dass es eine gute Idee den Impact meiner Ideen auf andere erhöhen zu wollen, weil es nur eine Annahme von mir ist, dass ich das überhaupt gute Ideen habe, geschenkt, aber ich bin gerne bereit über diese Ideen sachlich und inhaltlich zu sprechen und mich dabei nicht bloß auf meine Autorität zu berufen).

      Am Ende des Tages reichen natürlich weder meine Onlinekommentare noch deine Akzeptanz dieser, irgendwann müssen wir bereit sein uns zu engagieren und das umzusetzen als Wille der Mehrheit.

    • Vor 18 Tagen

      Es ist ein interessantes Thema, das Richard David Precht schon mal angerissen hat vor einigen Jahren, nämlich: was machen wir mit Millionen von Menschen, die aufgrund der IT-Fortschritte nichts mehr zu tun haben werden? Wie bestreitet man einen schönen Tag und erfüllt ihn mit sinnvollen Tätigkeiten? Ja, das Grundeinkommen wird kommen, vermultilich nicht bedingungslos, sondern verknüpft mit Einsatzstunden für gesellschaftliche Belange, z.B. das erwähnte Brot backen, einsortieren, auf Schadstoffe untersuchen, Zucker-Kritik, etc...

    • Vor 18 Tagen

      Es ist ein interessantes Thema, das viele andere schon mal angerissen haben seit dem 19.Jhd, nämlich: was machen wir mit Millionen von Menschen, die aufgrund der Fortschritte nichts mehr zu tun haben werden? Die Lösung bisher war diese durch Konkurrenz um begrenzte Möglichkeiten des Broterwerbs und noch begrenztere Chancen auf high status bei gleichzeitigem Leid für die Verlierer (Stichwort: viktorianisches Armenhaus) so sehr mit sich selbst zu beschäftigen, dass möglichst kein Aufbegehren gegen oben entsteht, zusätzlich dann die Nutzung der Ressource Mensch um das Leben hoch oben so angenehm wie möglich zu machen. Allerdings ist es wichtig dabei die Menge der Unterschicht unter Kontrolle zu halten, was durch Bullshitjobs möglich ist.

    • Vor 18 Tagen

      Achja und wenn das Volk doch aufbegehrt war das Mittel der Wahl Gewalt.

    • Vor 18 Tagen

      Seit dem 19. Jahrhundert erst? Ich würde sagen, dieses Thema gibt es seit Beginn der Menschheit und war zur Zeiten des Absolutismus noch viel extremer.

    • Vor 18 Tagen

      Mir persönlich wäre es nur wichtig, dass sich die Eliten, wenn wir es tatsächlich schaffen sollten, den Wohlstand als Säge-Ast nutzen zu können, nochmal ausdrücklich für Nickelback entschuldigen.

    • Vor 18 Tagen

      @Sir Conflex: Vor der industriellen Revolution war die Welt der Arbeit grundlegend anders, mit der industriellen Revolution wurde der Bedarf an Arbeit erstmals so stark verringert, dass es „zu wenig Arbeit“ gab. Und ja, es gab im Merkantilismus bereits Ansätze davon, das 18. Jhd hätte ich vielleicht eher als Beginn davon nennen sollen, aber davor war das nie ein Thema, da fast alle Menschen von primärer oder sekundärer Produktion der benötigten Güter beschäftigt waren. Seit dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert gibt es aber viele gewaltige Produktuvitätssprünge (Dampfmaschine, Kunstdunger, Telegraph, Elektrizität, Verbrennungsmotor, Informationstechnologie, Haushaltsmaschinen), welche dafür gesorgt haben, dass wir ein vielfaches weniger Arbeit brauchen, um unsere Bedürfnisse zu stillen. Selbst unter Berücksichtigung unserer massiv gesteigerten Lebensqualität brauchen wir wahrscheinlich weniger als die Hälfte der in Deutschland geleisteten Arbeit um dies zu erreichen (denn primärer und sekundärer Sektor sind schon weniger als ein Viertel und der tertiäre Sektor macht halt größtenteils nichts, was UNS nützt (sei es aufgrund von überflüssiger Redundanz oder weil die Aufgabe an sich uns nichts bringt, wie beispielsweise Werbung)).

    • Vor 18 Tagen

      Die moderne Form des Feudalismus lässt sich aber nicht so unterkomplex beschreiben. Das bekämpfen mit utopistischem
      Nachplappern von irgendwelchen Anarchie-Gelehrten
      is ne Sackgasse.
      Der moderne Feudalismus hat auch gute Seiten,
      das Problem is, dass bei allen Personen und Vorhaben schlechte Absichten gesehen werden, die aber nicht immer nur einen verführerischen, bösen Hintergrund haben müssen,
      obwohl das "schlechte-kleinhalten" des Individuums wahrscheinlich überwiegt.
      Lohnarbeit muss nicht immer der Killer für jegliche Selbstentfaltung sein.
      Über die Jahre und von lebenstechnischen Erfahrungen her, denke ich immer mehr, dass viele Leute sich auch ein wenig kleinhalten lassen wollen, im übertragenen Sinne.
      Die kämpfen gerne den kapitalistischen Dschungel-Kampf.
      Schau dir mal an, wie dieser Schönheitswahn inklusive die Betonung und das zur-Schau-Stellung, was man alles hat, wie schick man sich kleidet, Accessoires immer wieder Comebacks erlebt oder gar noch ausgeprägter wird.
      Da gab es mal eine andere, zumindest im Konsens des Dagegenseins und sich überschneidende Bubbles, bessere, coolere Zeiten.
      Als Indikator kann man nehmen, wie oft sich underground-Kunstformen im Mainstream verirrt haben, oder gute Musik auch erfolgreich sein konnte, ohne Schönheitsideal-Maßstab auf Insta.
      Das is wie in der Tierwelt im Dschungel zur Balzzeit nur mit kapitalistischem, "menschlichen" Antlitz.
      Zu sehen auch in der Kunst/musik:
      Alles muss ästhetisch sein.
      Das Auge is überdermaßen verwöhnt,
      selbst ehemals gute Ansätze wie der Grunge früher, werden romantisch verklärt und in widerlicher Manier von Blaupausen-Kapellen auf Kleinstadt-Jahrmärkten nachgespielt....
      Das einzige was dir diese Art von Übertheoretisierung, und das Rechthaberei-anmutende, hier im Laut-Forum bringt lieber Caps, is das moralische Überhöhen über andere und damit bist du keinen Deut besser als das was du eigentlich bekämpfen willst.
      Wie Lisa Simpson im Ethikrat. Ehrlicherweise:
      Es war schon mal schlimmer bei dir, du bist nicht lernresistent wie andere,
      aber da ist das befremdliche Gefühl, das bei dir ganz oft mitschwimmt, i-wie verkopft schon auf Linie zu sein mit deinen Anarchie-Gelehrten.
      Das heißt, es fällt dir immer noch sehr schwer über dein Mindset-Tellerrand hinaus zu schauen.
      Ein kleiner Rat: Mach dich davon noch freier.
      Dann klappt's auch mitm Humorverständnis. ;-)

    • Vor 18 Tagen

      Ich bin bereit deine Kritik anzunehmen, wenn du mir sagst, welcher Linie von Anarchie-Gelehrten ich wo folge, und wenn du mir sagen kannst, welche Mindsets hinter meinen Tellerrand ich nicht betrachtet habe.

      Und natürlich was die guten Seiten des modernen Feudalismus für dich sind.

    • Vor 18 Tagen

      ...Jürgen zum Beispiel, ist 68 Jahre alt, mittlerweile aktiv in Rente, engagiert sich für seine Enkel, ist Teil der Läufergruppe und nimmt sich den älteren Mitgliedern an. Er steht seinem ehemaligen Arbeitgeber immer noch als Berater zur Verfügung, beide Seiten sind dafür dankbar. Jürgen sieht in seinem Job nicht nur ein großes Zutun für die Gesellschaft, sondern gibt auch gerne zu, die Bestätigung durch seine anerkannte Arbeitsleistung aufgrund seiner hohen Erfahrungswerte zu genießen. "Ich möchte schon noch einen Zweck erfüllen. Natürlich mache ich auch viele andere Dinge oder Ausflüge, aber jeder Mensch braucht doch eine Rückmeldung seines Umfeldes, jeder Mensch hat individuelle Fähigkeiten." Die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen bei den Jüngeren betrachtet er durchaus mit Sorge: "Ja, sie müssen im Moment etwas zurückstecken, was die Vorsorge angeht, aber man kann nicht den ganzen Tag auf der Gartenbank liegen und Nietzsche lesen. Davon bekomme ich die Leut' doch nicht satt. Irgendwann überholen uns die Chinesen, die Inder und die Brasilianer, wer bezahlt dann das Auto, das die Bücher liefert, den Holzlack erneuert, den Leim in den Produktionsstufen vermischt..." Plötzlich läuft sein Enkel zwischen Stuhl und Tisch um uns herum und sagt mit einer Knabberkarotte in der Hand: "Opa, du hast die Bank doch gerade erst repariert. Freu dich doch mal jetzt." Jürgen schaut zu seinem Enkel, lächelt, fixiert meinen Blick und sagt: "Sehen Sie. Diese Mentalität fehlt mir ein bisschen in Deutschland. Auch, wenn er noch ein Kind ist, aber die Dinge auch mal positiv zu sehen und das, was erreicht wurde, als das zu betrachten, was es ist: gute Arbeit, gemacht aus Händen." Auf dem Rückweg ertappe ich mich, wie ich zwanghaft auf in der Natur befestigte Parkbänke achte. Schön ist es hier. Ich denke, das Interview wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.

    • Vor 18 Tagen

      @Caps
      Das alles weißt du doch eigentlich schon,
      nimm es als kleinen Denkanstoß
      (...und das was Losti dazu schreibt).
      Die ("wenigen") guten Seiten des modernen Feudalismus könnte ich nun in Beispielen von bildungstechnischen,
      infrastrukturellen, karitativen förderhaften-Beispielen anbringen,
      aber ich befürchte, dann wird wieder der Derail-Train angeworfen... und darauf habe ich gerade
      kleinteilig keine Lust.
      Es is gerade so poetisch und federleicht in den leisen Zwischentönen, mach das bitte nicht kaput.
      Schönes Wochenende euch!

    • Vor 18 Tagen

      Nein, wenn ich deine Antworten darauf kennen würde, würde ich nicht nachfragen. Wenn du da nichts liefern willst oder kannst, dann muss ich annehmen, dass du keine Antworten darauf hast. Den Verweis darauf, dass irgendwas derailen würde, muss ich dann als vorgeschoben betrachten.

      Es scheint daher, als würdest du absichtlich deine Gegenrede vage halten um zu vermeiden, dass ich deutlich zeigen kann, dass diese nicht auf Grundlage von Fakten erfolgt sondern aus einem Gefühl deinerseits heraus.

    • Vor 18 Tagen

      Da werde ich ganz bestimmt, alsbaldmirmöglich darauf antworten....
      lass mich nur meine Gedanken sortieren

    • Vor 18 Tagen

      Haha, genau. Wenn es dann soweit ist, können wir meine Theorie in Frage stellen, bis dahin müssen wir die aber als höchst plausibel betrachten.

    • Vor 17 Tagen

      "Selbst unter Berücksichtigung unserer massiv gesteigerten Lebensqualität brauchen wir wahrscheinlich weniger als die Hälfte der in Deutschland geleisteten Arbeit um dies zu erreichen (denn primärer und sekundärer Sektor sind schon weniger als ein Viertel und der tertiäre Sektor macht halt größtenteils nichts, was UNS nützt (sei es aufgrund von überflüssiger Redundanz oder weil die Aufgabe an sich uns nichts bringt, wie beispielsweise Werbung))."

      Für mich wirkt das ein wenig so, als würdest du hier die unnötigen Jobs von den nötigen abziehen, um zu errechnen, wieviel Jobs eigentlich nur nötig wären. Da fehlt für mich persönlich für eine vernünftige Utopie aber noch eine Kategorie: Neben den Jobs, die zur Zeit existieren und notwendig sind und denen die existieren und unnötig sind gibt es mMn noch eine dritte Kategorie. Die Jobs, die zur Zeit nicht existieren, aber eigentlich notwendig wären. Ganz offensichtliche Beispiele sind Berufe in der Bildung, Pflege, allgemein im Gesundheitswesen, von denen wir klar zu wenig haben. In der Landwirtschaft bräuchten wir wahrscheinlich auch signifikant mehr Arbeitskräfte, da die derzeitigen Landwirtschaftspraktiken stark zerstörerisch sind und langfristig keinen Ertrag mehr bringen werden und nachhaltige Praktiken voraussichtlich wesentlich kleinteiliger wären. Dann gibt's da noch Felder wie die Regeneration von Ökosystemen und Anpassung der Gesellschaft auf den Klimawandel, die zur Zeit fast gar nicht bearbeitet werden, aber ganz offensichtlich essenziell sind. Dann gibt's auch noch so Felder wie die Wissenschaft, von denen man vllt grob davon ausgehen kann, dass je mehr Menschen dieser nachgehen desto höher wird das Potenzial für die Verbesserung der Gesellschaft/des menschlichen Lebens sein.
      Wäre schon interessant zu wissen, wie sich das alles verrechnen würde und wo man dann in Bezug auf benötigte Arbeit stünde, auch wenn das natürlich alles nur hypothetische und theoretische Fingerübungen sind.

    • Vor 17 Tagen

      ...auch hier wird zur Zeit die Substitution erprobt:

      https://www.heise.de/news/Ein-Wiesel-lernt…

    • Vor 17 Tagen

      Ja Gleep, da hast du recht, vielleicht werde ich mal versuchen da mehr zu rauszufinden.

    • Vor 17 Tagen

      Earl Gooooooony ist broke und ihr seid nur am rumsabbeln. Salonsozialisten.

    • Vor 17 Tagen

      Der Salon heißt #gromky

    • Vor 16 Tagen

      Spannende Diskussion. Ich wünsche mir das so wie Caps und fände es auch toll, wenn wir alle nur 20 Stunden die Woche arbeiten müssten, sehe aber den Haken, dass du Jahrhunderte lange Disziplinierung zum Arbeiten gar nicht so leicht aus den Menschen rausbekommst. Ich kenne einige Leute, die nie gelernt haben mit Leerlauf umzugehen. Ich glaube, dass sofort runterzureduzieren hätte nicht nur wünschnswerte Effekte, weil ich davon ausgehe, dass die ihre Freizeit nicht nur für einvernehmlichen Sex, Fortnight und Lesepatenschaften nutzen würden. Das ist natürlich sone ja aber Position, aber deswegen tue ich mich halt generell mit Utopien schwer :D

      Ich glaube auch nicht, dass "wirklich Bock drauf haben" eine hinreichende Voraussetzung für gute Musik ist.

      Zu dem LGoony Video gibt es übrigens eine spannende und konroverse Diskussion im MZEE Forum, bei der er selbst und Prezident mitschreiben.

    • Vor 16 Tagen

      Berechtigter Einwand, aber es soll ja auch nicht heißen, dass du nur die Hälfte arbeiten MUSST, ich sehe auch Leute, die, insbesondere in einem freundlicheren, kooperativen Arbeitsumfeld die Motivation haben vielleicht sogar mehr zu arbeiten als jetzt, sofern sie Bock darauf haben oder bekommen, und mehr Bock schätze ich auch als realistisch ein, wenn weniger bullshit gemacht wird.

      „ Ich glaube auch nicht, dass "wirklich Bock drauf haben" eine hinreichende Voraussetzung für gute Musik ist“
      das wollte ich auch nicht implizieren, eher dass es eine somewhat notwendige Bedingung dafür ist, aber das Musik von Menschen, die Bock darauf haben Musik zu machen meistens besser ist als von denen, die kein Bock haben Musik zu machen.

  • Vor 19 Tagen

    sorry gooner aber deine mucke ist auch wack geworden. Wunder dich nicht

  • Vor 19 Tagen

    hat die letzte trennung leider nie verkraftet

  • Vor 19 Tagen

    hat die letzte trennung leider nie verkraftet