Platz 9: Beggars Banquet Der Startschuss für den Mythos Rolling Stones, auf dem noch heute ein großer Teil des Sounds und Images der Band beruht, feuert dieses Album ab: "Beggars Banquet" zeichnet die Blaupause dessen, das man heute unter den Rolling Stones versteht. Nachdem sie mit "Their Satanic …

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  • Vor 25 Tagen

    Beggars Banquet gehört zu meinen Lieblings Alben der Band. Die Rolling Stones sind immer voller Gegensätze gewesen. Sympathy for the Devil auf der einen Seite und der Produgal Son, die Geschichte vom verlorenen Sohn aus der Bibel auf der anderen Seite.

  • Vor 25 Tagen

    Sympathy for The Devil ist ein aus theologischer Sicht faszinierender Song. Mick Jagger singt aus der Perspektive des Teufels, der quer durch die Menschheitsgeschichte wandert (Russische Revolution, Kreuzigung Christi, Zweiter Weltkrieg). Er agiert als treibende, wenn auch destruktive Kraft der Historie. Genau das würde ich auch unterschreiben. Für mich als Katholik bricht das Böse (der „Eigenwille“) immer dann aus, wenn das dunkle, blinde Prinzip der Natur sich gegen die universelle Liebe („Universalwille“) auflehnt. Der Teufel im Song ist die Personifikation dieses ausbrechenden Eigenwillens in der Geschichte.

    Der Text des Songs übrigens ist stark von Goethes Faust und Michail Bulgakows Der Meister und Margarita inspiriert. Mephisto stellt sich bei Goethe bekanntlich vor als „ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft“.

    • Vor 25 Tagen

      Katholiken dürfen den Song nicht hören und mögen...
      sonst ist er entweiht

    • Vor 25 Tagen

      Obwohl die Rolling Stones Ende der 1960er-Jahre wegen „Sympathy for the Devil“ oft der Satansverehrung bezichtigt wurden, schätzen viele gläubige Christen den Song heute als ein Werk mit erstaunlich präziser christlicher Anthropologie und Dämonologie. Der Song spiegelt dies perfekt wider, indem er das Böse in der Ich-Form personifiziert („Please allow me to introduce myself...“).