Manchmal fragt man sich dieser Tage schon, ob das alles wirklich passiert. Ein KI-getriebener Jam-Bot, der Progmetaller vor sich hertreibt? Black Metal über Ponys? Bandpremieren im Event eines Gaming-Influencers? Und dDas Summer Breeze meldet ausverkauft noch vor dem Wacken Open Air?

Na wenigstens …

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  • Vor 11 Tagen

    Gestern Nacht auf dem Nachhausefussweg schon ordentlich gefroren und dabei das neue HULDER Album gehört. Metal Output des Jahres! Konzert war auch sehr geil

  • Vor 11 Tagen

    Etwas anderes finde ich interessanter: Wie sehr wirkt sich bei euch eigentlich die Umgebung und das Wetter darauf aus, welche Musik ihr hört? Ich meine es ist klar, dass Reggae Musik in der DomRep am Strand besser kommt, als am Nordkap. Aber wie weit treibt ihr das? Bei mir war es jetzt wirklich so, dass ich das neue HULDER Album zwar gekauft hatte, ist jetzt ca. zwei Wochen her, aber die ganze Zeit über nicht gehört habe. Einfach weil die Umgebung nicht gepasst hat und es mir noch zu warm war. Erst als ich nachts auf dem Nachhauseweg war und es etwas frostiger wurde, hatte ich richtig Bock darauf, weil ich mich dann erst richtig einfühlen konnte. Übertrieben puristisch oder nachvollziehbar?

    • Vor 11 Tagen

      Vollkommen nachvollziehbar, aber das funktioniert bei mir in beide Richtungen. Einerseits passt bestimmte Musik natürlich zu bestimmten Umgebungen und Stimmungen, aber auch Aktivitäten. Beim Spazierengehen durch eine Schneelandschaft höre ich seltener 3-Akkorde-Geschrammel, aber vielleicht eine der epischeren Paradise Lost Platten. Und der Mehrwert so mancher Poppunk-Produktion erschließt sich erst, wenn man damit am Badesee die Nachbarn nervt (okay, das ist lange her) oder bei bestem Wette eine Radtour damit fährt.
      Umgekehrt kann mich Musik aber auch in Stimmungen versetzen und meinen Blick auf die Umwelt verändern. Der Tag am Strand wird sehr anders, wenn du ihn mit Noise-Cancelling-Kopfhörern und The Downward Spiral von NIN oder dem Piano-Album von Emma Ruth Rundle verbringst.

      Davon abgesehen höre ich neue Musik auf Vinyl immer asap, weil ich mich in der Regel lange auf den Release gefreut habe. Bei nicht gekauften Alben ist das anders, aber da sind logischerweise nicht so salient.

      Was sind denn deine Top 5 Metallaben für einen frostigen Heimweg?

    • Vor 11 Tagen

      So habe ich das glaube ich noch nie angewendet. Also Musik gehört, die dem aktuellen Zustand/Umstand eher widerspricht, um diesen umzukehren und dann für einen selbst, in etwas positives zu wandeln.
      Wobei, eine zeitlang war ich enorm im Stress auf Seminaren und mir hat am Abend täglich der Schädel gebrummt. Da habe ich dann auf dem Heimweg möglichst irgendwas heftiges gehört, vor allem Brutal Death Metal, weil mich das wieder geerdet hat. Chaos, um wieder für Klarheit zu sorgen. Aber eigentlich entspricht diese Musik dann ja auch meinem Gemütszustand, von daher vielleicht doch kein Widerspruch.

      Wenn es schön frostig ist, am liebsten Isengard - Vinterskugge

    • Vor 11 Tagen

      Das kann ich insgesamt nachvollziehen. Auf meinen Reisen durch Irland hab ich erstaunlich oft Primordial oder so gehört, beim Urlaub im Wald dann eher Empyrium oder Dornenreich, wenn ich auf dem Arbeitsweg durch die Stadt laufe ballert dann eher Napalm Death oder Exploited xD aber das ist bestimmt ein häufiges Phänomen.