Das Bumann & Sohn in Köln: industrieller Charme, offenes Mauerwerk, Schmelztiegel für Indie und Elektronik. Dass man die beschauliche Ehrenfelder Location einmal zum richtigen Jazzclub umfunktioniert? Unwahrscheinlich. So unwahrscheinlich, wie der Umstand, dass sich eine experimentierwütige Band …
Greep hat eine schlafende Frau sexuell belästigt. Das war in der letzten Woche DAS Thema in der entsprechenden Szene. Fantano hat auch ein Video dazu gemacht.
Auf nem Gig in Vancouver hatte jemand Flyer mit der Aufschrift, dass Greep ein Vergewaltiger sei, verteilt. Darum sah sich das Opfer dazu gezwungen, es an die Öffentlichkeit zu bringen. Ihr Statement wurde in diesem Artikel veröffentlicht:
Jedenfalls ist die Band weg und die Tour wurde abgesagt. Europa-Dates werden sicherlich folgen.
Gerade lief es ja für ihn. Vorband für die Strokes und er hatte ein dreiseitiges Album für 2027 ins Spiel gebracht. Außerdem war er letztens noch bei KEXP. Ob dieser Auftritt noch ausgestrahlt werden wird, mag bezweifelt werden.
Interessanterweise thematisierte Greep auf seinem Solo-Album ja problematische Verhaltensweisen von Männern.
Außerdem gibt es diverse Berichte dazu, dass er ein Alkoholproblem haben könnte.
Frage mich manchmal echt, wie schwer es sein muss, kein Arschloch zu sein. Mach deine (in diesem Fall großartige) Musik, sei kein Arschloch, respektiere Frauen und Grenzen, sauf dir nicht die Hucke voll. Kann doch niocht so schwer sein.
Das dachte ich auch mal, aber wenn man sich einmal den Zeitraum 2020 bis heute anschaut, so kann man nur zu der Bewertung kommen, dass es wohl doch zu schwer ist, kein Arschloch zu sein.
Greep hatte ich noch im Februar live gesehen. Black midi wenigstens ein Mal während der Pandemie. Er hätte noch einiges reißen können, das Potential ist da und nun das. "Holy, Holy" von seinem Solo-Album war damals einer meiner Songs des Jahres. Der Text handelt zwar von einer Escort-Dame, aber Zeilen wie "And I want you to look at me as if I'm attractive I want your eyes to say, "Take me" wirken nun ganz anders.
Das Bumann & Sohn in Köln: industrieller Charme, offenes Mauerwerk, Schmelztiegel für Indie und Elektronik. Dass man die beschauliche Ehrenfelder Location einmal zum richtigen Jazzclub umfunktioniert? Unwahrscheinlich. So unwahrscheinlich, wie der Umstand, dass sich eine experimentierwütige Band …
Damn. Hätte ich gerne gesehen.
Als Ersatzprogramm kann ich Glorpie Gleep sehr empfehlen.
Eh. Ich hab gehört, Glorpie Gleep sei nur eine inadäquate Kopie.
Ertappt.
Sorry! Ich habe nur eine Rezi von laut.de paraphrasiert. Ich glaube, der Rezensent hieß Gannik Yölz, oder so ähnlich.
Hat sich dann wohl erst einmal erledigt.
wie meinen?
Greep hat eine schlafende Frau sexuell belästigt. Das war in der letzten Woche DAS Thema in der entsprechenden Szene. Fantano hat auch ein Video dazu gemacht.
Auf nem Gig in Vancouver hatte jemand Flyer mit der Aufschrift, dass Greep ein Vergewaltiger sei, verteilt. Darum sah sich das Opfer dazu gezwungen, es an die Öffentlichkeit zu bringen. Ihr Statement wurde in diesem Artikel veröffentlicht:
https://www.pastemagazine.com/music/geordi…
Auch eines seiner Bandmitglieder war in der Wohnung dabei und hat deswegen auch sofort gequittet. Die anderen zogen am nächsten Tag nach.
Greep spielte den Gig dann noch solo, nachdem er sich auf der Bühne geäußert hatte: https://www.youtube.com/shorts/i3CV68AnkGw
Jedenfalls ist die Band weg und die Tour wurde abgesagt. Europa-Dates werden sicherlich folgen.
Gerade lief es ja für ihn. Vorband für die Strokes und er hatte ein dreiseitiges Album für 2027 ins Spiel gebracht. Außerdem war er letztens noch bei KEXP. Ob dieser Auftritt noch ausgestrahlt werden wird, mag bezweifelt werden.
Interessanterweise thematisierte Greep auf seinem Solo-Album ja problematische Verhaltensweisen von Männern.
Außerdem gibt es diverse Berichte dazu, dass er ein Alkoholproblem haben könnte.
Ach, damn, beschämend.
Frage mich manchmal echt, wie schwer es sein muss, kein Arschloch zu sein. Mach deine (in diesem Fall großartige) Musik, sei kein Arschloch, respektiere Frauen und Grenzen, sauf dir nicht die Hucke voll. Kann doch niocht so schwer sein.
Das dachte ich auch mal, aber wenn man sich einmal den Zeitraum 2020 bis heute anschaut, so kann man nur zu der Bewertung kommen, dass es wohl doch zu schwer ist, kein Arschloch zu sein.
Greep hatte ich noch im Februar live gesehen. Black midi wenigstens ein Mal während der Pandemie. Er hätte noch einiges reißen können, das Potential ist da und nun das. "Holy, Holy" von seinem Solo-Album war damals einer meiner Songs des Jahres. Der Text handelt zwar von einer Escort-Dame, aber Zeilen wie "And I want you to look at me as if I'm attractive
I want your eyes to say, "Take me" wirken nun ganz anders.
Ah jo, der As if Waltz alterte unter diesen Umständen auch denkbar schlecht, ma sagen. Bleibt trotzdem in der Playlist, auch Terra.