Vincent Gross: Schlagersänger zum dritten Mal 'gestorben'
vom 20. August 2026
"Endstadium Krebs: Vincent Gross (†29) verabschiedet sich von seinen Schweizer Fans": Mit einem KI-Fakevideo wird dem Schweizer Schlagersänger bereits zum dritten Mal der eigene Tod angedichtet. Diesmal soll Gross angeblich an Darmkrebs gestorben sein.
Es wäre in jedem Fall ein Drama für die zivilisierte Welt und die Kunst als solcher. Gebe Gott, oder ein anderer Folterknecht, dass noch ganz viele Werke dieses Ausnahmekünstlers das Licht der Welt erblicken dürfen.
Die Musik braucht keiner, aber das Thema an sich ist definitiv ernst zu nehmen und keinesfalls lustig. Hier ist es nur ein Schlagersänger, der durch den Kakao gezogen wird, aber Falschinformationen, die durch KI-Videos verbreitet werden, sind mit einer der Gründe, warum mittlerweile so viele in diesem Land den Kopf zu weit nach rechts drehen.
Ich würde sagen, es ist die fehlende Bildung, die viele nach rechts abdriften lässt. Aber was weiß ich schon: Gäbe es weniger AfD Wähler, wenn die Schulbildung besser wäre (Politik als Hauptfach) oder verwandeln sich die Menschen (lange) nach der gar nicht so schlechten Schulbilding in rechte Lemminge?
Schlechte Bildung, die nicht beibringt weiterzudenken und Folgen zu erkennen ist das Eine, grundlegende Dummheit leider das andere. Unser Bildungssystem ist leider in weiten Teilen so ausgelegt, dass man die Menschen fähig für die Arbeitswelt macht. Da ist dann bei vielen sogar eine gewissen Teilbereichs- oder Spartenbildung vorhanden, der Mensch dahinter ist aber oft immer noch recht dumm.
Außerdem kommt es auch irgendwo auf den Fachbereich an: Naturwissenschaftler hatten während meiner Zeit als Student zumindest meinen Beobachtungen nach immer wieder die Tendenz, stark konservative Ansichten zu vertreten. Da mussten wir in Diskussionen als Kultur- und Gesellschaftswissenschaftler manchmal in puncto Aufklärung nachhelfen, weil die mit einer sehr geradlinigen Logik versuchen wollten, die Gesellschaft zu lesen (z. B. "Ausländerkriminalität ist hoch = Migration muss beschränkt werden, ist doch logisch"). Auch sehr viele Wirtschaftsstudenten merkten nicht, dass viele Theorien vielleicht Sinn ergeben, aber nicht unfrei von ideologischen Einflüssen sind und das kapitalistische System in erster Linie menschengemacht ist und nicht nach "Naturgesetzen" folgt.
Ich unterstelle den Leuten nicht, dumm zu sein, aber ihre Bildung bzw. die Inhalte haben in vielen Punkten auch oft genug ein paar blinde Flecken gehabt, trotzdem mussten wir Geisteswissenschaftler uns immer wieder anhören, dass wir diejenigen sind, die irrational und unrealistisch denken.
Das fatale an den Wirtschaftswissenschaften ist halt, dass sie auf einer pragmatischen Ebene nicht selten gut funktionieren, auch außerhalb ihrer Selbstbestätigung, wenn man das so formulieren will. Dadurch gibt es ja diese "Kernglaubensgemeinschaft". Allerdings würde ich den vermutlichen Fehlschluss vermeiden, dass die Geistes- und Kulturwissenschaften hier ideologisch renitent wären... Kollektives Statusdenken ist hier auch eine klassische Anbiederung, habe nämlich lustigerweise eher die umgekehrte Erfahrung gemacht: WWs fand ich immer sehr entspannt und tolerant, jeder schräge Vogel wurde akzeptiert, auch wenn er noch so "links" war. Bei den Geisteswissenschaftlern hatte ich oft die Vermutung, dass der Abgrenzungsgedanke viel stärker ausgeprägt war - frei nach dem Motto: ich verdiene schon nix nach dem Studium, also gehe ich jetzt halt mit Sakko und Baskenmütze in die Nietzsche-Proseminare und troll euch so lange, bis ihr mich alle hasst. Ohne scheiß: die hättest du alle einfach austauschen können und das Bild danach wäre stimmiger gewesen nach den gängigen Klischees. Aber ist vielleicht auch Uni- und Stadtabhängig. Vielleicht bin ich aber auch ein Sonderfall, weil mich einfach alle abfucken und v.v.
ja es sind nicht alle ich denke richtig schlaue deutsche wohnen in berlin weil viele wählen links aber andere regione sind verloren wenn nicht kommt bald wahl recht für alle brüder
lol... dumme (afd)hauptschüler glauben KI fakes und akademiker haben nicht die geringsten zweifel, wenn einer der ihren bis 12 nicht sprechen, bis 18 nicht lesen und schreiben konnte aber dann innerhalb von x jahren eine Professur erworben hat während er in 35 tagen 30 marathons gelaufen ist. davon 9 mit haarriss im oberschenkel und parallel dazu ein paar millionen spenden generiert hat
Häh? Ich verbuch so was unter "just a regular everyday normal motherf...", bzw. im eigenen Biorhythmus auch üblicherweise als als "any given tuesday" o.ä, Du etwa nicht?!
Kurz noch mal um Missverständnisse zu vermeiden, mit dumm habe ich wahrscheinlich etwas das falsche Wort gewählt, denn ich meinte weniger dumm im Sinne von IQ < 80, denn dann würde es wohl auch mit der Fachausbildung nicht klappen. Doof ist vielleicht das passendere Wort, weil es auch bisschen die Bequemlichkeit und Denkfaulheit miteinschließt. Verständlich?
@CoolerTyp Guter Punkt, der mich nur hinsichtlich Naturwissenschaften etwas wundert, da die ja eigentlich dieses weiter denken, weiter betrachten und Folgen nicht aus den Augen verlieren lernen, aber vielleicht hat da auch Lost nen Punkt mit dem Unterschied von Uni zu Uni oder Stadt zu Stadt.
hier ist eine studie über die bereitschaft fake news zu glauben gemäß der politischen ausrichtung. anhand von ungarn weil ungarn irgendwie das einzige land (in europa)ist, wo es eine stark rechte regierung gibt aber es dennoch das komplette spektrum von sehr rechts und sehr links innerhalb der oppositionsparteien gibt.
ich bin dumm und kann kein englisch aber ich glaube, je politischer engagierter menschy ist desto eher die bereitschaft fake news zu glauben, die das eigene weltbild stärken
Magst du mal zitieren, was dich zu deinem Schluss bringt? Ich habe zwar nur abstract und conclusion gelesen und den Rest etwas durchgescrollt, aber ich lese da was anderes:
In conclusion, our study highlighted the importance of conspiracy mentality in judgments of political and non-political fake news belief. Other psychological predispositions (SDO, RWA, SJB, openness, need for closure) were not associated with fake news belief. Moreover, competencies such as political and scientific knowledge and political interest did not guard against gullibility toward fake news.
Ein Beispiel ist Frauke Petry. Abitur 1,0. Man muss ihr zumindest zugestehen, über eine ausgeprägte bestimmte Art von Intelligenz zu verfügen, denn 1,0 ist schon nicht einfach so zu erreichen. Trotz dessen tritt sie später in die AfD ein und gibt ein bedauernswertes Bild ab. Vlt. lässt sich das so zusammenfassen: Intelligenz schützt nicht vor emotionaler Verblendung/Doofheit.
Frauke Petry ist offensichtlich hoch intelligent. Das erkennt man schon in den meisten Interviews, die sie gegeben hat. Sehe auch den krassen Widerspruch zwischen Intelligenz und ideologischer Verblendung nicht, vielleicht bedingt es sich sogar gegenseitig auf einer höheren Führungsebene. Vor allem auch umgekehrt: wenn man sieht wieviele aus linkeren Parteien für Sanktionen in der Grundsicherung sind und den Sozialstaat teilweise in Frage stellen / abbauen möchten. Langfristig die dümmste Strategie überhaupt. Weiteres Beispiel (leider, weil selbst eigentlich Partei-Fan): Reichinnek und ihr Männer-Bashing. Auch hier trieft es leider an persönlicher Frustration aus allen Poren, weil die lieben lahmarschigen, linken, netten zu langweilig sind. Wirklich links sein heißt: Arm gegen Reich. Die meisten Männer sind arm, viele landen auf der Straße, können sich gegen Behörden nicht wehren, überschulden sich und sind einfach nur Sozialfälle. Selbst schuld? Vielleicht zum Teil. Trotzdem helfen, weil links sein gut ist?: Aber ja, unbedingt. Also wir sehen: Dummheit oder besser: Impulsivität und Unüberlegtheit ist - wie wir ja hier sehen - ein Parteienunabhängiges Phähomen, auch, wenn die AfD natürlich den Vogel abschießt. Dennoch wird die ewige Vorhalterei ihren Höhenflug weiter pushen. Grüße an Bosetti gehn' raus - passt ebenfalls zum Thema.
PS: Ich würde sogar (leider) wetten, dass FP einen höheren IQ hat als HR - und das recht deutlich.
*die meisten "sozial schwierigen" Männer sind friedlich und benötigen Hilfe, wollte ich sagen. Viele können sich nicht artikulieren und ihre Gefühle schlecht ausdrücken ...
"Doof ist vielleicht das passendere Wort, weil es auch bisschen die Bequemlichkeit und Denkfaulheit miteinschließt."
Ich würde es eher ungebildet und ignorant nennen. Das trifft leider auch auf sehr viele Menschen zu, die nicht unbedingt dumm und in ihrem Job sehr gut ausgebildet und kompetent sind. Unser Schulsystem ist mE heutzutage darauf ausgelegt, Menschen auf das Funktionieren in der Arbeitswelt zu drillen, und nicht Menschen im klassischen Sinne zu bilden, ihnen zB Geschichtswissen, humanistische Werte oder Medienkompetenz mit auf den Weg zu geben. Dieses Züchten funktionaler Fachidioten trifft dann auf eine zutiefst entsolidarisierte Gesellschaft von Ego-Schweinen, die nur auf ihr eigenes Fortkommen bedacht sind, und andere Menschen zumeist als Konkurrenten wahrnehmen. Kompetenz und gute Fachkenntnis in einem Bereich bedeutet übrigens nicht, dass man in anderen Fachgebieten ebenfalls über die Kompetenz verfügt, Dinge richtig einzuschätzen, eher im Gegenteil. Solche Dinge wie Alternativmedizin oder anderer esoterischer Blödsinn ist gerade in höheren Einkommens- und Bildungskreisen weit verbreitet, da dort einerseits die Mittel vorhanden sind, sich den Quatsch leisten zu können, als auch die Einstellung und Selbsteinschätzung, dass wenn man erfolgreich ein Unternehmen leitet oder als Ingenieur jeden Monat einen fünfstelligen Betrag einfährt man ja durchaus klug genug ist um beurteilen zu können, dass der Heilpraktiker mit den Chakren und den Globuli durchaus Recht hat.
"Ich würde es eher ungebildet und ignorant nennen."
Schöne Spiegel-Headline. Falls du Kontakte hast, schick es doch mal hin, vllt hau'n die das vor den Landtagswahlen noch raus und wir können die AfD noch rechtzeitig mindestens unter 40% bringen! Niemand will schließlich ungebildet und ignorant sein.
ich denke grosses problem ist deutsche hat keine ahnung von wissenschaft weil ich habe gelesen online sehr viel und kenne gut aus mit wissenschaft aber dumme mensche glauben mir nicht und sind dann gegen impfplicht und gegen mehr brüder in land
Es liegt nicht im Interesse von Youtube/Google/Alphabet solche Videos zu unterbinden. Wir müssen die entweder dahin bullien oder vielleicht auch mal ganz grundsätzlich darüber nachdenken, warum und ob so ein Unternehmen „privat“ sein sollte.
Ist doch nur die virale Fortführung dieser ekligen Klatschblätter für Rentner und Idioten. Allerdings profitieren diese meist talentfreien oder zumindest dieselbe Klientel bedienenden Dullies auch davon. Deshalb hält sich mein Mitleid in Grenzen. Ist, wie wenn sich Fußballfunktionäre über eklige Transferexperten beschweren.
Natürlich inhaltlich eigentlich ein No-Go. Aber jeder Mensch mit Resthirn kann doch fix Faktencheck betreiben. Bzw würden Fans das doch eh nicht so stehen lassen und googlen sofort mehr zu ihrem Star. Also ist das System wahrscheinlich wirklich indirekt profitabel.
"Endstadium Krebs: Vincent Gross (†29) verabschiedet sich von seinen Schweizer Fans": Mit einem KI-Fakevideo wird dem Schweizer Schlagersänger bereits zum dritten Mal der eigene Tod angedichtet. Diesmal soll Gross angeblich an Darmkrebs gestorben sein.
Gross selbst kann über seinen vermeintlichen …
Es wäre in jedem Fall ein Drama für die zivilisierte Welt und die Kunst als solcher. Gebe Gott, oder ein anderer Folterknecht, dass noch ganz viele Werke dieses Ausnahmekünstlers das Licht der Welt erblicken dürfen.
Die Musik braucht keiner, aber das Thema an sich ist definitiv ernst zu nehmen und keinesfalls lustig. Hier ist es nur ein Schlagersänger, der durch den Kakao gezogen wird, aber Falschinformationen, die durch KI-Videos verbreitet werden, sind mit einer der Gründe, warum mittlerweile so viele in diesem Land den Kopf zu weit nach rechts drehen.
Ich würde sagen, es ist die fehlende Bildung, die viele nach rechts abdriften lässt. Aber was weiß ich schon: Gäbe es weniger AfD Wähler, wenn die Schulbildung besser wäre (Politik als Hauptfach) oder verwandeln sich die Menschen (lange) nach der gar nicht so schlechten Schulbilding in rechte Lemminge?
Schlechte Bildung, die nicht beibringt weiterzudenken und Folgen zu erkennen ist das Eine, grundlegende Dummheit leider das andere. Unser Bildungssystem ist leider in weiten Teilen so ausgelegt, dass man die Menschen fähig für die Arbeitswelt macht. Da ist dann bei vielen sogar eine gewissen Teilbereichs- oder Spartenbildung vorhanden, der Mensch dahinter ist aber oft immer noch recht dumm.
richtig bruder mir fallt auch immer mehr auf das deutsche sind sehr dumm leider sie sehen das nicht selbst
Außerdem kommt es auch irgendwo auf den Fachbereich an: Naturwissenschaftler hatten während meiner Zeit als Student zumindest meinen Beobachtungen nach immer wieder die Tendenz, stark konservative Ansichten zu vertreten. Da mussten wir in Diskussionen als Kultur- und Gesellschaftswissenschaftler manchmal in puncto Aufklärung nachhelfen, weil die mit einer sehr geradlinigen Logik versuchen wollten, die Gesellschaft zu lesen (z. B. "Ausländerkriminalität ist hoch = Migration muss beschränkt werden, ist doch logisch"). Auch sehr viele Wirtschaftsstudenten merkten nicht, dass viele Theorien vielleicht Sinn ergeben, aber nicht unfrei von ideologischen Einflüssen sind und das kapitalistische System in erster Linie menschengemacht ist und nicht nach "Naturgesetzen" folgt.
Ich unterstelle den Leuten nicht, dumm zu sein, aber ihre Bildung bzw. die Inhalte haben in vielen Punkten auch oft genug ein paar blinde Flecken gehabt, trotzdem mussten wir Geisteswissenschaftler uns immer wieder anhören, dass wir diejenigen sind, die irrational und unrealistisch denken.
Das fatale an den Wirtschaftswissenschaften ist halt, dass sie auf einer pragmatischen Ebene nicht selten gut funktionieren, auch außerhalb ihrer Selbstbestätigung, wenn man das so formulieren will. Dadurch gibt es ja diese "Kernglaubensgemeinschaft". Allerdings würde ich den vermutlichen Fehlschluss vermeiden, dass die Geistes- und Kulturwissenschaften hier ideologisch renitent wären... Kollektives Statusdenken ist hier auch eine klassische Anbiederung, habe nämlich lustigerweise eher die umgekehrte Erfahrung gemacht: WWs fand ich immer sehr entspannt und tolerant, jeder schräge Vogel wurde akzeptiert, auch wenn er noch so "links" war. Bei den Geisteswissenschaftlern hatte ich oft die Vermutung, dass der Abgrenzungsgedanke viel stärker ausgeprägt war - frei nach dem Motto: ich verdiene schon nix nach dem Studium, also gehe ich jetzt halt mit Sakko und Baskenmütze in die Nietzsche-Proseminare und troll euch so lange, bis ihr mich alle hasst. Ohne scheiß: die hättest du alle einfach austauschen können und das Bild danach wäre stimmiger gewesen nach den gängigen Klischees. Aber ist vielleicht auch Uni- und Stadtabhängig. Vielleicht bin ich aber auch ein Sonderfall, weil mich einfach alle abfucken und v.v.
ja es sind nicht alle ich denke richtig schlaue deutsche wohnen in berlin weil viele wählen links aber andere regione sind verloren wenn nicht kommt bald wahl recht für alle brüder
lol... dumme (afd)hauptschüler glauben KI fakes und akademiker haben nicht die geringsten zweifel, wenn einer der ihren bis 12 nicht sprechen, bis 18 nicht lesen und schreiben konnte aber dann innerhalb von x jahren eine Professur erworben hat während er in 35 tagen 30 marathons gelaufen ist. davon 9 mit haarriss im oberschenkel und parallel dazu ein paar millionen spenden generiert hat
Häh? Ich verbuch so was unter "just a regular everyday normal motherf...", bzw. im eigenen Biorhythmus auch üblicherweise als als "any given tuesday" o.ä, Du etwa nicht?!

Kurz noch mal um Missverständnisse zu vermeiden, mit dumm habe ich wahrscheinlich etwas das falsche Wort gewählt, denn ich meinte weniger dumm im Sinne von IQ < 80, denn dann würde es wohl auch mit der Fachausbildung nicht klappen. Doof ist vielleicht das passendere Wort, weil es auch bisschen die Bequemlichkeit und Denkfaulheit miteinschließt.
Verständlich?
@CoolerTyp
Guter Punkt, der mich nur hinsichtlich Naturwissenschaften etwas wundert, da die ja eigentlich dieses weiter denken, weiter betrachten und Folgen nicht aus den Augen verlieren lernen, aber vielleicht hat da auch Lost nen Punkt mit dem Unterschied von Uni zu Uni oder Stadt zu Stadt.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8…
hier ist eine studie über die bereitschaft fake news zu glauben gemäß der politischen ausrichtung. anhand von ungarn weil ungarn irgendwie das einzige land (in europa)ist, wo es eine stark rechte regierung gibt aber es dennoch das komplette spektrum von sehr rechts und sehr links innerhalb der oppositionsparteien gibt.
ich bin dumm und kann kein englisch aber ich glaube, je politischer engagierter menschy ist desto eher die bereitschaft fake news zu glauben, die das eigene weltbild stärken
(gemäß dessen wie begrenzt aussagekräftig halt 1 einzige studie bzgl eines sehr speziellen landes sein kann)
Magst du mal zitieren, was dich zu deinem Schluss bringt? Ich habe zwar nur abstract und conclusion gelesen und den Rest etwas durchgescrollt, aber ich lese da was anderes:
In conclusion, our study highlighted the importance of conspiracy mentality in judgments of political and non-political fake news belief. Other psychological predispositions (SDO, RWA, SJB, openness, need for closure) were not associated with fake news belief. Moreover, competencies such as political and scientific knowledge and political interest did not guard against gullibility toward fake news.
Ein Beispiel ist Frauke Petry. Abitur 1,0. Man muss ihr zumindest zugestehen, über eine ausgeprägte bestimmte Art von Intelligenz zu verfügen, denn 1,0 ist schon nicht einfach so zu erreichen. Trotz dessen tritt sie später in die AfD ein und gibt ein bedauernswertes Bild ab. Vlt. lässt sich das so zusammenfassen: Intelligenz schützt nicht vor emotionaler Verblendung/Doofheit.
Frauke Petry ist offensichtlich hoch intelligent. Das erkennt man schon in den meisten Interviews, die sie gegeben hat. Sehe auch den krassen Widerspruch zwischen Intelligenz und ideologischer Verblendung nicht, vielleicht bedingt es sich sogar gegenseitig auf einer höheren Führungsebene. Vor allem auch umgekehrt: wenn man sieht wieviele aus linkeren Parteien für Sanktionen in der Grundsicherung sind und den Sozialstaat teilweise in Frage stellen / abbauen möchten. Langfristig die dümmste Strategie überhaupt. Weiteres Beispiel (leider, weil selbst eigentlich Partei-Fan): Reichinnek und ihr Männer-Bashing. Auch hier trieft es leider an persönlicher Frustration aus allen Poren, weil die lieben lahmarschigen, linken, netten zu langweilig sind. Wirklich links sein heißt: Arm gegen Reich. Die meisten Männer sind arm, viele landen auf der Straße, können sich gegen Behörden nicht wehren, überschulden sich und sind einfach nur Sozialfälle. Selbst schuld? Vielleicht zum Teil. Trotzdem helfen, weil links sein gut ist?: Aber ja, unbedingt.
Also wir sehen: Dummheit oder besser: Impulsivität und Unüberlegtheit ist - wie wir ja hier sehen - ein Parteienunabhängiges Phähomen, auch, wenn die AfD natürlich den Vogel abschießt. Dennoch wird die ewige Vorhalterei ihren Höhenflug weiter pushen. Grüße an Bosetti gehn' raus - passt ebenfalls zum Thema.
PS:
Ich würde sogar (leider) wetten, dass FP einen höheren IQ hat als HR - und das recht deutlich.
*die meisten "sozial schwierigen" Männer sind friedlich und benötigen Hilfe, wollte ich sagen. Viele können sich nicht artikulieren und ihre Gefühle schlecht ausdrücken
...
"Doof ist vielleicht das passendere Wort, weil es auch bisschen die Bequemlichkeit und Denkfaulheit miteinschließt."
Ich würde es eher ungebildet und ignorant nennen. Das trifft leider auch auf sehr viele Menschen zu, die nicht unbedingt dumm und in ihrem Job sehr gut ausgebildet und kompetent sind.
Unser Schulsystem ist mE heutzutage darauf ausgelegt, Menschen auf das Funktionieren in der Arbeitswelt zu drillen, und nicht Menschen im klassischen Sinne zu bilden, ihnen zB Geschichtswissen, humanistische Werte oder Medienkompetenz mit auf den Weg zu geben. Dieses Züchten funktionaler Fachidioten trifft dann auf eine zutiefst entsolidarisierte Gesellschaft von Ego-Schweinen, die nur auf ihr eigenes Fortkommen bedacht sind, und andere Menschen zumeist als Konkurrenten wahrnehmen.
Kompetenz und gute Fachkenntnis in einem Bereich bedeutet übrigens nicht, dass man in anderen Fachgebieten ebenfalls über die Kompetenz verfügt, Dinge richtig einzuschätzen, eher im Gegenteil. Solche Dinge wie Alternativmedizin oder anderer esoterischer Blödsinn ist gerade in höheren Einkommens- und Bildungskreisen weit verbreitet, da dort einerseits die Mittel vorhanden sind, sich den Quatsch leisten zu können, als auch die Einstellung und Selbsteinschätzung, dass wenn man erfolgreich ein Unternehmen leitet oder als Ingenieur jeden Monat einen fünfstelligen Betrag einfährt man ja durchaus klug genug ist um beurteilen zu können, dass der Heilpraktiker mit den Chakren und den Globuli durchaus Recht hat.
"Ich würde es eher ungebildet und ignorant nennen."
Schöne Spiegel-Headline. Falls du Kontakte hast, schick es doch mal hin, vllt hau'n die das vor den Landtagswahlen noch raus und wir können die AfD noch rechtzeitig mindestens unter 40% bringen! Niemand will schließlich ungebildet und ignorant sein.
Dann hör halt auf damit!
ich denke grosses problem ist deutsche hat keine ahnung von wissenschaft weil ich habe gelesen online sehr viel und kenne gut aus mit wissenschaft aber dumme mensche glauben mir nicht und sind dann gegen impfplicht und gegen mehr brüder in land
Die Dinge werden so lange wiederholt bis sie zur Wahrheit werden. Beängstigend. Trotz KI möchte ich nicht in seiner Haut stecken, ehrlich gesagt.
Es liegt nicht im Interesse von Youtube/Google/Alphabet solche Videos zu unterbinden. Wir müssen die entweder dahin bullien oder vielleicht auch mal ganz grundsätzlich darüber nachdenken, warum und ob so ein Unternehmen „privat“ sein sollte.
Well, that's just Gross.
Ist doch nur die virale Fortführung dieser ekligen Klatschblätter für Rentner und Idioten. Allerdings profitieren diese meist talentfreien oder zumindest dieselbe Klientel bedienenden Dullies auch davon. Deshalb hält sich mein Mitleid in Grenzen. Ist, wie wenn sich Fußballfunktionäre über eklige Transferexperten beschweren.
Natürlich inhaltlich eigentlich ein No-Go. Aber jeder Mensch mit Resthirn kann doch fix Faktencheck betreiben. Bzw würden Fans das doch eh nicht so stehen lassen und googlen sofort mehr zu ihrem Star. Also ist das System wahrscheinlich wirklich indirekt profitabel.
Seit es Social Media gibt, bin ich mir nicht mehr sicher ob und über wieviel Resthirn einige Zeitgenossen verfügen.
Immer wenn jemand gegen Big-Tech schießt, bin ich sowas von dabei!