Unheilvolle Fanfaren im Stil der "Krieg der Welten" kündigen die bevorstehende Schlacht an. Doch die Bedrohung kommt nicht von außen. Vielmehr liegen die Konfliktlinien innerhalb des Systems. Sie verlaufen zwischen Arm und Reich, Stadt und Land, Ost und West, Rechtspopulisten und Flüchtlingen. Verkürzt …

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  • Vor 8 Jahren

    "Dafür gingen meine Großeltern '89 auf die Straße."

    Sind das Millennials?

  • Vor 8 Jahren

    Wird ausgeliehen und mit Nero Burning Rom versicherheitskopiert, um dem edgy Charakter der Platte gerecht zu werden.

  • Vor 8 Jahren

    Weiß nicht, hab statt so einem Album irgendwie mehr Lust an Bierkästen zu rütteln

  • Vor 8 Jahren

    Die machen das, was sie machen, sicherlich gut. Da ich aber keine 17 oder 20 mehr bin, fehlt mir das Bedürfnis, so etwas über Musik auszuleben.

  • Vor 8 Jahren

    witz des tages...das ding kommt ernsthaft über four :lol:

  • Vor 8 Jahren

    Bester deutscher Act aktuell. Die Jungs könnten auch 40€ für die CD verlangen und ich würde es zahlen.

  • Vor 8 Jahren

    Kein Album auf das ich so hyped bin. Ok, das nächste Haiyti vllt.

  • Vor 8 Jahren

    war ja lustig.... ha ha ha...

  • Vor 8 Jahren

    Kleiner Rant: Ja, genau dafür gingen deine Großeltern auf die Straße, du Vogel. Für die Freiheit, sich auch Quatsch kaufen zu können, den kein Mensch braucht. Sich sündhaft teures zu leisten, ohne Sinn und Verstand. Warum? Psst, it‘s called Freiheit. Kennste doch, dieses Lied vom Marius, ne. Freiheit bringt halt auch die Verantwortung für sich selbst mit. Wenn man das nie gelernt hat, sondern man nur fremdbestimmt am Tropf überleben kann, ist das natürlich kacke. Aber lasst doch endlich den Kapitalismus in Ruhe, er hat euch bestimmt nix getan. Das waren SED-Politiker und nun ihr selbst.

    • Vor 8 Jahren

      Öhmm, den Freiheitsteil will ja glaub ich auch gar keiner Anzweifeln. Nur wenn das, was viele Menschen aus ihrer Freiheit machen nichts weiter ist, als selbsverliebte, oberflächliche und Inhaltsleere Nabelschau, dann kann man das ja trotzdem irgendwie enttäuschend finden und als eine Verschwendung gerade dieser hart erkämpften Freiheit empfinden, oder sehe ich das falsch? Ich meine, wenn du deine Freiheit dazu nutzt, dich komplett von irgendwelchen bedeutsamen menschlichen Verbindungen abzuschotten und dich nur an dir selbst und deinem eigenen Konsum zu ergötzen, dann ist das natürlich dein gutes Recht, aber deswegen kann ich's ja trotzdem scheiße finden.

    • Vor 8 Jahren

      Und davon einmal abgesehen lebt ja auch kein Mensch im Vakuum. Soll heißen, wenn ich jetzt nur oberflächlich an mir selbst interessiert bin und mir allen dämlichen Scheiß kaufe, ohne mich um etwas anderes zu scheren, dann wäre das ja auch noch okay, wenn das nur mich selbst betreffen würde. Muss ja niemand Anderen interessieren, was ich mit meinem Leben machen.
      Nur ist das in der Realität selten so einfach und führt halt auch oft genug dazu, dass ich mit meinem (Konsum-)verhalten direkt oder indirekt dazu beitrage, dass es anderen Menschen scheiße geht, dass andere Menschen ausgebeutet werden und dass sich die Gesellschaft allgemein n Scheißdreck um die kümmert, die Hilfe benötigen. Ist ja schön,, wenn es dir selber so gut geht, dass du dich um nichts als deinen leeren Hedonismus zu kümmern hast. Asozial und scheiße ist es aber deswegen trotzdem.

    • Vor 8 Jahren

      *Ist ja schön für dich

      Klingt sonst etwas widersprüchlich.

    • Vor 8 Jahren

      Kleine Ergänzung zu GG:

      Puh, klingt für mich ziemlich nach gelber Brille, Wudo. Das hier richtet sich doch (als kleiner Rant) eher gegen die geliebten Mitmenschen als das System Kapitalismus an sich, heißt es doch im selben Track später u.a.
      "Ihr Dulli-Kids mit Mönchsfrisur und Ironie-Klamotten zwingt mich dazu teuer im KaDeWe zu shoppen".

      Muss man ja nicht gut finden, ich selber tendier grad auch eher zu "nicht kaufen". Aber so viel, dass sie solche Schlagwort-Parolen in einen Kontext einbetten, sollte man denen unbedingt zutrauen.

    • Vor 8 Jahren

      Testos Line scheint mir nicht ironisch.

    • Vor 8 Jahren

      Mir auch nicht. Aber eben auch nicht so einseitige Systemkritik und DDR-Verklärung, wie man es isoliert offenbar verstehen kann.

    • Vor 8 Jahren

      Noch eine Ergänzung zu GG:

      Besonders tragisch an Wudos Post ist doch, dass er sich überhaupt nicht mit dem Inhalt des Songs auseinandersetzt und diesen sogar bereitwillig bestätigt:

      Alle Gegen Alle! Schön herablassend gegen die dummen Ossis, die anscheinend nichtmal das Konzept von Freiheit kapieren.

    • Vor 8 Jahren

      *Inhalt des Albums, nicht des Songs.

    • Vor 8 Jahren

      Das steht auch Rant und nicht Analyse, gell. Und ja ich habe immer die gelbe Brille auf. Touche. Die Review ist schön geschrieben mit den richtigen Zitaten an der richtigen Stelle. Aber geben kann ich mir das beim besten Willen nicht.

    • Vor 8 Jahren

      "Schön herablassend gegen die dummen Ossis, die anscheinend nichtmal das Konzept von Freiheit kapieren."

      Zu Recht...Ohne das Pack hätten wir keine 12,6% :)

    • Vor 8 Jahren

      Ohne Osten würde es auch keine starke Linke geben, also gleicht sich das alles aus zwischen links und rechts. ;-)

    • Vor 8 Jahren

      Na, ein Glück haben unsere geliebten Schwaben den Schnitt so gedrückt :kiss:

      https://www.bundeswahlleiter.de/bundestags…)

    • Vor 2 Jahren

      Habe seit längerem mal wieder das Album gehört, mir dann gedacht: ich schau mir nochmal die Rezi an und dann stelle ich fest, dass Wudo schon vor 6 Jahren ein absoluter loster Trottel war. :lol:

    • Vor 2 Jahren

      Ich lese den "Rant" jetzt gerade bewusst zum ersten Mal... wow. Was zum Teufel ging da mit dem?

    • Vor 2 Jahren

      Kann mich auch nicht daran erinnern, aber fühlte mich leicht an die aktuelle Meltdown-Phase des Wudo erinnert. :rayed:

    • Vor 2 Jahren

      Kann mich (leider) erinnern und hätte auchbkommentiert af, wenn gleepi mir das nicht vorweggenommen hätte

  • Vor 8 Jahren

    Langweilig, klingt alles gleich

  • Vor 8 Jahren

    Eine der beiden Stimmen macht mich irgendwie aggressiv trotzdem ein sehr gutes Album 4/5

  • Vor 8 Jahren

    Mal reingehört, musikalisch und vom Vortrag her sind da nicht mehr als 3/5 drin.

    Würde sagen 4/5 für Leute, die wirklich auf (politische) Message mit der Brechstange stehen und 2/5 für alle, denen Beats und Skills schon immer wichtiger waren.

  • Vor 8 Jahren

    ZM liefern ab. Die ersten 2 Tage nach Release war ich ziemlich gehypt. Diese Euphorie zum Release hat in diesem Jahr sonst nur Trettmann geschafft.

    Zum Album: ziemlich stabiler Nachfolger. Die Produktionen haben sich nochmal gesteigert. Vielschichtiger, schöner roter Faden, keine völlige Zeitgeist Anbiederung, aber genug mitgeschwemmte Elemente. Die Beatausläufe wie bei "Steffi Graf" oder "Yeezy Christ Superstar" sind sehr gerne gesehen. Schade das die Produzenten sich heutzutage nicht Ihre Spielereien auf den Alben rausnehmen, die könnten ruhig selbstbewusster sein.

    Der Popeinschlag ist klar zu erkennen, steht Ihnen gut. Testo ist in den Refrains ziemlich stilsicher, während Grim ziemlich untergeht (Nachtbus).

    Meine Favorit auf der Platte: Der Müde Tod. Die Produktion klingt so perfekt auf die Lyrics zugeschnitten, schöne Atmosphäre. Einer der wenigen persönlichen Songs, ohne politische Aufladung. Hätte ruhig mehr drauf sein können.

    Warte ja immernoch auf eine Grim-Solo LP, mit den Produzenten im Nacken könnte was Grosses entstehen.

  • Vor 8 Jahren

    beats scheiße,typen hässlich und wahrscheinlich studenten 0/5

  • Vor 8 Jahren

    4/5. Sie liefern ab. Weiter so. KIZ Vergleiche taugen null. Sind viel besser.

  • Vor 8 Jahren

    Nja, ich weiss ja nicht. Aber ich hatte bisher immer so den Eindruck, wenn ich was von denen gehört hab (und die gehören schon eher zu den D-Rap-Artists, denen ich Respekt zolle), dass Plattenbau-Testo den guten, friesischen Herrn Grim 104 irgendwie ausbremst. Grim geht steil; der hat sowohl vordergründig wie auch skilltechnisch (und schauspielerisch) einiges drauf, und flowt abgehackt auf hohem Niveau rum, was man erstmal können muss.
    Testo hingegen würde ich vortrags- und performancemässig allerhöchstens auf 'nem semi-soliden Level ansiedeln, eigentlich ziemlich lame.
    Finde, Grim sollte sich einen anderen Partner suchen, oder Solo mehr machen.
    Was ich bisher von diesem Album gehört hab' ist auch ziemlich schwach, vor allem Beats/Sound. Max. 2/5.

    • Vor 8 Jahren

      Ich seh es genau umgekehrt.
      Grim ist für mich oft nur schwer auszuhalten, auch textlich nicht wirklich überzeugend. Testo schafft es hingegen wie kaum ein anderer deutscher Rapper in kurzen Sätzen seine Gedanken auf den Punkt zu bringen.

    • Vor 8 Jahren

      Sah Testo früher hinter Grim. Was auch an Grims grandiosen EP (2013) lag. Auch auf Alles Brennt fand ich Grim stärker. Mittlerweile, sind beide auf Augenhöhe und das ist gut so.