"Fünfzehn Jahre lang die Zeche geprellt / Bring uns das gleiche nochmal" - so klingt das, wenn Audio und Yassin etwas tun, das sie bisher noch nicht getan haben: Auf "Immer Noch Zwei Herrengedeck, Bitte" ziehen sie Bilanz und kulten sich selbst ab. Nicht auf eine Battlerap-Art, nicht cheeky, sondern …

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  • Vor 20 Tagen

    Blödmannsgehilfen sind das

    (grüße an Ampli)

  • Vor 20 Tagen

    Der Part auf dem letzten Track ist von Yassin, nicht von Audio

  • Vor 20 Tagen

    Gehe inhaltlich weitgehend mit der Review mit, vier Sterne hätte ich trotzdem gegeben. Aber stimmt schon, zwei bis drei von den Battletracks weniger und das Ding taugt zum Karrierehöhepunkt. Die Storyteller/Themensongs sind allesamt weltklasse.

  • Vor 20 Tagen

    Wer wären denn bistte in diesem Szenario die Neffen?

  • Vor 20 Tagen

    3/5 ist zu tief gegriffen. 4/5 muss da schon gegeben werden. Ist ein gutes Ding

  • Vor 20 Tagen

    Yo, ich kenne die seltsamerweise nahezu nicht, habe aber dieses Albung jetzt einmal durchgehört und möchte allgemein und ganz ernst gemeint fragen:

    Sind die nicht einfach K.I.Z. in einer weniger (was nichts Schlechtes heißen soll/muss)?

    • Vor 19 Tagen

      Nein. Definitiv nicht. Auch wenn's thematische Überschneidungen gibt.

    • Vor 19 Tagen

      Hör am besten zuerst die alten Sachen. KIZ waren definitiv ein Einfluss für die beiden, aber der Weg war ein ganz anderer und die Musik auch. Da die ja auch Kontakt haben und wohl befreundet sind haben sich beide Crews auch irgendwo angenähert denke ich. Was würde Manny marc tun?

      Die Herrengedecke sind etwas rau und roh, aber so voller Emotionen, und haben sehr gute Texte. Normaler Samt war deren Meisterwerk, wenn du eher poliertere Sachen magst, dann ist das für dich, da ist Torky Tork dazugekommen und das hört Mensch auch. Nichts gehen Tille oder Yannic (nicht YNK), aber der Qualitätsanstieg in den Beats ist groß. Sternzeichen Hass ist dann noch zu erwähnen als Solowerk von Audio. Alles danach war auch noch gut bis sehr gut, aber für mich nie wieder wie deren early Sachen.

    • Vor 19 Tagen

      KIZ in galliger und erschöpfter, vielleicht?

      Ach Du Scheiße, jetzt frage ich mich wie dieser Pippi-Langstrumpf-Song geworden wäre, wenn die zwei ihn geschrieben hätten…

      Audio-Stimme: “Heute habe ich einen Affen und ein Pferd, denn selbst ist der Mann und die Wurst aus dem Supermarkt kann sich auch niemand mehr leisten.”

    • Vor 19 Tagen

      Danke euch - so hatte ich mir das vorgestellt! :)

      Hab Bock, die und deren Werk zu erkunden jetzt, aber wenig Zeit. Fange daher mit dem normalen Samt an, denke ich :D

    • Vor 19 Tagen

      "Was würde Manny marc tun?"

      Damn, die Verbindung ist ja auch ganz offenkundig... Aber den konnte ich auch echt nicht oft hören, den Track :(

    • Vor 13 Tagen

      Hier, for whom it may concern oder so:

      Ich arbeite mich da durch und habe "Normaler Samt" und zumindest alle gemeinsamen Releases seitdem durch und bin also (offenbar) schon weiterhin angetan.

      Gleichzeitig habe ich bislang den Eindruck, dass sie (mich) auf Albumlänge noch nicht so richtig kriegen. Da gibt es immer wieder Perlen (dieses Täter-Opfer-Ding und "Das letzte Lied" auf Samt, "Hallelujah" und dieser Track über Cottbus sind bislang vor allem hängen geblieben), aber auch richtig viel Füllmaterial, wie mir scheint. Mal sehen, was weitere Durchläufe bringen.

      Zur "Kernthese" oben jedoch:

      Ich bin (noch) nicht überzeugt, warum die nicht wirklich weitgehend KIZ in vielleicht noch ein bisschen miesepetriger sein sollen ;)

      Will sagen: Die Überlappung zwischen beiden Acts kommt mir weitaus größer vor als die Distinktionsmerkmale. Wäre aber natürlich gespannt auf mehr insights dazu von eurer Seite :kiss:

    • Vor 11 Tagen

      Wenn Du den Text beiseite lässt und das Augenmerk aufs musikalische legst, siehst Du es dann noch immer genauso?

      Natürlich haben auch KIZ immer mal wieder so boombappige Sachen dabei, aber wenn ich die Augen schließe und losasoziiere, dann kommen mir vor allem so Sachen wie „Pogen“ oder so in den Sinn, die dich sehr elektronisch und auf Krawall gebürstet sind. Yassin & Audio dagegen lassen mich immer zuerst an so verschrobenen Boom-Bap denken. Das ist dann am Ende des Tages doch alles irgendwie traditioneller bei denen.

      Und textlich geht es mir, jetzt wo ich darüber nachdenke, doch auch ähnlich: da scheint mir viel weniger doppelter Boden und vorgeschobene Ironie dabei zu sein als bei KIZ. Also ja, KIZ haben auch „Görlitzer Park“ (noch immer nicht fertig gehört) und „Hurra, die Welt geht unter“ gemacht, aber deren Markenkern ist doch wohl eher, das sie diese extrem überzeichneten Cartoontexte haben, in denen sie ganz klar einfach viel Scheisse erzählen, zwischen der sich dann Haltung herauslesen lässt. Bei Audio88 und Yassin kommen mir die Menschen hinter der Erzählstimme so viel nah- und greifbarer vor. Da ist, trotz allem vorgeschobenen Zynismus, doch immer sehr viel unmittelbare Menschlichkeit und Verletzlichkeit dabei, die ich so bei KIZ einfach nicht spüre.

    • Vor 11 Tagen

      Zur Kernthese: Der habe ich ja oben nicht wirklich widersprochen, für mich ist die aber nicht wahr, und ich glaube, dass das größtenteils eine Frage der Perspektive ist. Ich habe Audio erstmalig 2010 gehört, als er auf dem Huss&Hodn Album „Der Stoff, aus dem die Regenschirme sind“ ein Feature hatte, „Ein kleines Stück“

      https://youtu.be/mgXF7duFiaE

      Tatsächlich habe ich das kurz danach in einem alten Güterbahnhof random aufgelegt vom DJ gehört. Das, und weil das Album oft lief und der Part von Audio mich neugierig machte, führte dazu, dass ich Audio auscheckte und mir dann auch relativ zeitnah das erste Herrengedeck von Fettrap saugte, und kurz danach kam das zweite raus, und es war um mich geschehen. Meine meistgehörten Alben von 11 bis 13 denke ich. Hab die jetzt lange nicht mehr gehört, werde ich heute mal nachholen. Immerhin habe ich mich durch die Features auch an die Stimmen von Hiob und Dilemma gewöhnt und die beiden lieben gelernt.

      Auf den Herrengedecken sind die aber noch relativ weit weg von KIZ und zu der Zeit waren die auch noch weit weg von heute, Urlaub fürs Gehirn war damals ein zielloses Blödelalbum mit wenig Substanz. Irgendwie haben die beiden Gruppen sich dann kenne gelernt und KIZ haben Audio und Yassin stark gepusht, ua damals Quadratur des Dreiecks auf Facebook geteilt, wo viele Kommentare damit gar nicht mal so viel anfangen konnten, dann gab es da noch dieses Video, in dem Maxim Audio massiert und mehr.

      Danach wurden die definitiv ähnlicher und aus heutiger Sicht verstehe ich deine Kernthese sehr gut, aber die gilt halt nur für dich.

  • Vor 19 Tagen

    Sorry aber die beiden mit weniger als 4/5 zu bewerten sollte eigentlich mit Berufsverbot geahndet werden fr

  • Vor 14 Tagen

    Das ist eine richtig gute Rezi!
    Besonders die Kritik an "Betrunkene Männer" finde ich richtig gut. So eine Strohpuppe ist zu einfach und verfehlt die eigentliche Überzeugungskraft.

  • Vor 11 Tagen

    Ist das der Versuch, Rezensionen jetzt nur noch von der KI schreiben zu lassen? Wie im Track zu hören, heißt der Ort Wustermark, nicht die Wustermark, und ich vermute auch, dass mit "Deutschrap-Intuition" eher die Institution gemeint ist. Ansonsten nichts zum Sound, nur zu den Texten. Schwache Rezension.

    • Vor 11 Tagen

      > ... dass mit "Deutschrap-Intuition" eher die Institution gemeint ist.

      Das wäre der KI nicht passiert, danke für den Hinweis