Eigentlich könnte man den ersten Freitag des Jahres offiziell zum Daniela Alfinito-Feiertag erklären. Verlässlich wie der Silvesterkater erscheint pünktlich zum Jahresstart ein neues Album aus dem Hause Telamo.

2026 heißt es nun: "Wer Liebt Gewinnt". Und siehe da: Der Platte ist die Winterstimmung …

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  • Vor 22 Tagen

    Kommt von ganz unten, ist trotz Ruhmes nicht abgehoben und auf dem Boden geblieben und arbeitet in einer Branche, die sehr wichtig für unsere Gesellschaft ist und wer sie mal live getroffen hat, der weiß, dass sie immer noch eine von uns ist.

    • Vor 22 Tagen

      One of us! Darauf erstmal ne Knorr Tütensuppe

    • Vor 22 Tagen

      "Kommt von ganz unten, ist trotz Ruhmes nicht abgehoben und auf dem Boden geblieben und arbeitet in einer Branche, die sehr wichtig für unsere Gesellschaft ist und wer sie mal live getroffen hat, der weiß, dass sie immer noch eine von uns ist"
      Jetzt war ich für den Bruchteil einer Sekunde nicht sicher, ob das hier die Kommentarspalte für Daniela Alfinito ist oder die für die Böhsen Onkelz oder Frei.Wild oder so ...
      Gruß
      Skywise

    • Vor 22 Tagen

      Ich befürchte da besteht eine nicht unerhebliche Schnittmenge. (zumindest im Osten der Republik)

    • Vor 21 Tagen

      Probs, die Tütensuppe hat mich kurz außer gefecht gesetzt. (Al Finito)

  • Vor 22 Tagen

    Mir fällt es wirklich schwer, etwas Schlechtes über Daniela Alfinito zu sagen. Ihre Musik ist nicht jedermanns Geschmack. Das hat auch der Letzte verstanden, und alle anderen fühlen es zumindest tief in ihrem Herzen. Ansonsten ist diese Frau ohne Fehl und Tadel. Abzüge gibt es von mir allerdings für das Überhand nehmende Ausmaß an Tätowierungen. Meiner bescheidenen Ansicht nach gibt es nur ganz wenige Personengruppen, die sich dieser Zierde bedienen dürften: richtige Seebären (Sind Santiano eigentlich tätowiert?), irgendwelche indigenen Völker, Yakuza und vergleichbare Gruppen.
    Dass die Farbe unter der Haut mittlerweile auch solche boden- und anständige Bürger wie Daniela erreicht hat, erfüllt mich nicht mal mit Sorge, sondern eher mit Resignation.

    • Vor 22 Tagen

      Ich fühle, was Du denkst, zumal Tätowierungen zu 80% Scheiße aussehen, da die meisten Zeitgenossen sich offenbar ohne Sinn und Verstand zutackern lassen, und sich dabei offenbar für Motive entscheiden, die stark dem jeweils aktuellen Modediktat unterliegen. Waren das dereinst das Arschgeweih oder als "Tribal" verklärte undefinierbare schwarze Linien ist das heute offenbar die liegende 8 mit Namen von Kindern, Hunden oder Partnern oder irgendwelcher kleinteiliger Scheiß, der in keiner ersichtlichen Verbindung untereinander steht, und den/die Träger*in aussehen lässt wie ein wandelndes Stickerheft für Kinder im Grundschulalter.
      Tätowierte Fußrücken bei Frauen sind dabei übrigens der Gipfel des schlechten Geschmacks.

  • Vor 22 Tagen

    Amigos - Liebe siegt
    Daniela Alfinito - Wer liebt gewinnt

    Interessant.

  • Vor 22 Tagen

    https://www.stern.de/kultur/die-amigos--sc…

    Darüber berichtet laut.de natürlich nicht. Mit ihnen kann man's ja machen :mad:

    • Vor 22 Tagen

      "Ich denke, wenn wir Amigos uns irgendwann in den nächsten ein, zwei Jahren dann uns zur Ruhe setzen, übergeben wir den Stab der Daniela"

      Nicht viele sind in der Lage, ihren Abgang strategisch zu planen. Man will ja nicht, dass die Leute einen Überdruss entwickeln.

    • Vor 22 Tagen

      Aber wenn die abdanken, wer vögelt dann die Groupies?

    • Vor 22 Tagen

      Noch wichtiger: Was wird dann Albung des Jahres? Kommen andere "Künstler" überhaupt auch nur in die Nähe der legendären Amigos? Da könne ma die Nominierung eigentlich direkt mit abschaffen. :-(

    • Vor 21 Tagen

      Xavier ist doch wieder da! Der springt bestimmt gern in die Lücke.

    • Vor 21 Tagen

      Wir haben zum Glück noch Olaf den Flipper, noch ist nicht alles verloren.

    • Vor 21 Tagen

      Es ist im ersten Moment immer ärgerlich, wenn so eine talentierte Band schon so früh aufhört. Aber ich denke im Laufe der Zeit wird sich das als die richtige Entscheidung erweisen. Lieber am künstlerischen Zenit aufhören und sich den Legendenstatus bewaren, anstatt zu einer dieser Altherrenbands zu verkommen, die mit jedem Jahr zu einer schlechteren Kopie ihrerselbst werden.

    • Vor 21 Tagen

      Finde die Idee mit der Staffelstabübergabe an Daniela Alfinito aber höchst interessant. Als Band, die wie keine andere der Inbegriff von männlicher Potenz ist, eine Frau zum Nachfolger zu küren, zeigt halt, dass sie selbst mit ihrem Abschied noch kreative und gesellschaftliche Grenzen sprengen und keinen Fick darauf geben, was viele ihrer alteingesessenen Fans von ihnen erwarten.

    • Vor 21 Tagen

      Gleichzeitig ist sie aber auch eine Powerfrau, deren Schmachten sich als lyrischer Kontrast seinen Weg bahnt, wie ein Bergfluss ins Tal. Jedes Tattoo kein einfaches Statement, sondern ein manifestiertes Gefühl. Eine Frau, die lebt und singt wie ein Gedicht aber auch männliche Feinfühligkeit festhalten und kanalisieren kann.

  • Vor 22 Tagen

    In der Schulzeit habe ich bei Gedichtinterpretationen nach meiner Erinnerung eher so gnadenweise eine 4 bekommen, deshalb bin ich dringend auf Hilfe angewiesen. (Dass eine Rose ggf. die Liebe symbolisieren könnte, war vermutlich der Höhepunkt meiner sog. "Leistung"). Im Text zum Song, der zugleich das Album betitelt (wunderbares Video!), heißt es:

    "Nur wer liebt, gewinnt.
    Spiel nicht mit Gefühlen.
    Nur wer liebt, gewinnt.
    Ich riskier's mit dir.

    Nur wer liebt, gewinnt.
    Setz' alles auf Liebe.
    Und verlier' ich mein Herz,
    dann war's wohl vorherbestimmt.
    Nur wer liebt, gewinnt."

    Die Liebe scheint mir ein Spiel zu sein, etwas, das einen ggf. risikobehafteten Einsatz erfordert, das die Möglichkeit des Verlierens beinhaltet, ein Spiel, in dem nur der oder die Liebende (am Ende?) gewinnen kann. Habe ich das soweit richtig (oder zumindest vertretbar) verstanden? Warum dann Zeile 2: "Spiel nicht mit Gefühlen."? Liebe scheint mir ein Gefühl im weiteren Sinne zu sein. Liebe soll die einzige Möglichkeit sein, bei dem Spiel (des Lebens?) zu gewinnen. Während als "nur" (Synonym: ausschließlich) derjenige, der liebt, bei dem Spiel gewinnen kann (nicht muss, denn das Herz kann auch verloren werden), enthält Zeile zwei die Aufforderung, gerade nicht zu spielen. Das simple "Spiel DU nicht mit MEINEN Gefühlen", scheint mir nicht gemeint zu sein. Oder doch? Was soll der Liebende jetzt machen, spielen oder nicht? Schreibt's mir bitte ins Poesiealbum.

    • Vor 22 Tagen

      Ich denke du siehst das völlig falsch.

    • Vor 22 Tagen

      Es gibt ja das berühmte und oft gememete Zitat "Strange game. The only winning move is not to play" und ähnlich würde ich das hier auch interpretieren. Das eigentliche Spiel ist das "Spiel mit den Gefühlen", eine typische Zero-Sum-Angelegenheit, bei der es Gewinner und Verlierer gibt/geben kann. Die Liebe soll jetzt etwas darstellen, dass die Logik des Spiels durchbricht und die Regeln neu schreibt und das Spiel mit etwas Besserem ersetzt. Plötzlich gibt es keine Gewinner und Verlierer mehr ("und verlier ich mein Herz, dann war's wohl vorherbestimmt"), alle möglichen Resultate werden als etwas gutes geframed.

      Zwar wird die Liebe rhetorisch immernoch als Spiel geframed (nur wer liebt, gewinnt, setz alles auf Liebe), aber das ist wohl eher gedacht, um erst einmal das Framing der Spielenden aufzugreifen (man möchte hier ja jemanden überzeugen). Und darüber hinaus ist es poetisch ja auch so etwas interessanter/gewitzter.

    • Vor 22 Tagen

      Ganz analog dazu kann man die Konzepte "Konkurrenz" und "Kooperation" sehen. Bei der Konkurrenz gibt es Gewinner und Verlierer. Kooperation ist aber oft für alle Beteiligten besser. Also könnte man sagen "nur wer kooperiert gewinnt" um die in Konkurrenz denkenden Menschen mitzunehmen, obwohl es bei der Kooperation ja gerade darum geht, die Gewinner/Verlierer-Logik hinter sich zu lassen.

    • Vor 22 Tagen

      Exzellent, Gleep. Exzellent. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen: Liebe scheint a priori etwas in uns zu sein, eine Fähigkeit, die bereits Widersprüche sprachlich möglich machen kann, bevor sie überhaupt passieren, um sie dann in der Realität als Zustände erscheinen zu lassen. Genau daher auch der Drang, trotz des Wissens möglicherweise zu "Verlieren", es dennoch zu zun. Wir können nicht anders. Es ist unser Drang, unser Wille.

    • Vor 22 Tagen

      @verhuscht
      Aber auch danke für die Aktenarbeit!

    • Vor 22 Tagen

      Daniele Alfinito bewegt sich auf 15 Punkte Deutsch LK Niveau...in Berlin.

    • Vor 22 Tagen

      Vielen Dank. Deine Ausführungen, Gleepi, erscheinen mir deutlich plausibler als mein kurzgedachter Sermon. Die Liebe ist nicht das "eigentliche" Spiel, sondern grenzt sich davon, wie auch immer im Detail, ab. Für Deine Ausführungen, Lost, reicht mein Hirnschmalz nicht. Aber auch Danke!

    • Vor 22 Tagen

      Hier, nochmal kunstvoll ausgearbeitet:

      https://www.youtube.com/watch?v=EPM3eL0xbQ…

    • Vor 22 Tagen

      Die Wieselifizierung schreitet voran, schrecklich.

    • Vor 22 Tagen

      Eine fürchterliche Verpestung in der Tat. Ruft den Kammerjäger!

    • Vor 19 Tagen

      Selbstlöschung überfällig?
      Euch kann ich‘s ja fragen. Habe gerade bei Apple Music geschaut, was mir unter „Neu“ so angeboten wird. Und sehe DIESES Album auf einem der prominenten vorderen Plätze. Die Auswahl des Angebots ist offensichtlich (auch) personalisiert. Was läuft da schief bei mir, ist ein würdiger Umgang mit dieser konkreten Situation überhaupt noch möglich? (Oder kennt ihr das auch? Vielleicht könnten wir ne anonyme Selbsthilfegruppe aufmachen.)

    • Vor 19 Tagen

      "ist ein würdiger Umgang mit dieser konkreten Situation überhaupt noch möglich?"

      Hast du denn gar nichts gelernt von Ungehört 1/5? Warum mach ich mir eigentlich als die Mühe? :-(

    • Vor 19 Tagen

      Ungehört 1/5 könnte ich ja quasi vergeben. Ich habe mir das nicht bei Apple angehört. Was ich gemacht habe, ist hier einmal das eine Video anzuklicken und meinen pseudo-lustigen Sermon abzusondern. Am PC. Angeblich zieht Apple keine Daten von sonstwo, um die "Neu"-Vorschläge zu personalisieren. Deshalb meine Befürchtung, dass Apple aus dem, was ich sonst - regelmäßig per Handy/Apple Carplay - höre, darauf schließt, mich könnte das ansprechen. Daher meine Selbstzweifel.

    • Vor 19 Tagen

      Das hört sich alles sehr schlimm an. Ich hoffe inständig, dass wir hier noch um eine Selbstlöschung herum kommen. :sweat:

    • Vor 19 Tagen

      Huschi, Ungehört 1/5 ist so viel mehr als Musik nicht zu hören und 1/5 zu geben. (Auch hier wiederhole mich, aber gut.) Es inkludiert - sofern notwendig - die (metaphorische) Defäkation auf Alles, was irgendwelche Algorithmen meinen, in deine Wahrnehmung bringen zu müssen, und, noch wichtiger, derartigen Selbstzweifeln wie du sie beschreibst eine entschiedene Absage zu erteilen. Du bist gut, so wie du bist. Abgesehen davon glaub ich keine Sekunde, dass Apple da unparteiisch empfiehlt. ;-)

  • Vor 22 Tagen

    Al finito, das klingt irgendwie nach einem in XXL-Restaurants servierten Gericht mit italienischer Geschmacksnote, das dich komplett aus dem Leben scheppert. Genauso verhält es sich auch mit dieser Künstlerin: Man wünscht sich nach dem Hörgenuss, dass der liebe Herrgott einem nie ein Gehör gegeben hätte.

  • Vor 21 Tagen

    Alfinito CD in die Stereoanlage, Kaffee machen, sich dann schön ans Fenster setzen, rausgucken und 8 Stunden lang hoffen dass die Kinder mal wieder anrufen ♥

  • Vor 21 Tagen

    Das Cover setzt für 2026 schon einmal Maßstäbe: Modehaus Anker trifft Tattoo-Studio Magdeburg Alte Neustadt trifft Photoshop Philipp. Allein die Wolke in Herzform, innovativer noch als die letzten 37 Singles von Ed Sheeran.