Sämtliche Sicherheiten verschwunden. Mit jeder Stress-Situation geht der Mensch ein stilles Arrangement ein: Rückzug in die eigene Welt und resignierte Akzeptanz der Gegebenheiten. Gut, Layla, Oktoberfest und Winter-WM wollen uns glauben machen, dass alles in Ordnung sei. Da hilft dann nur noch Augen …

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  • Vor 3 Jahren

    Nachdem ich das Podcast-Interview von Jan Müller mit Die Nerven angehört habe, kann ich mir die irgendwie nicht mehr geben.

    • Vor 3 Jahren

      Des ist ja jetzt auch irgendwie doof. Hast du schon gute Podcasts von J.Müller gehört? Das ist doch der Bassist von Tocotronic ? Übrigens mein Onkel putzt in den Hansa-Studios, ich könnt euch da paar so Details erzählen…. Uiiiuiui

    • Vor 3 Jahren

      Auf die Details wär ich natürlich schon interessiert :) Nehme aber an, in den Hansa Studios herrscht Verschwiegenheitspflicht ;)
      Also der Podcast mit dem Interview mit Jens Rachut (Blumen am Arsch der Hölle, Dackelblut, ...) war schon geil. Wobei das natürlich mehr an Rachut lag als an Jan.

    • Vor 3 Jahren

      Der Jens ist schon eine Legende

  • Vor 3 Jahren

    Cringe. Deutsch klingt so furchtbar gewollt, gerade ohne lyrisches Talent. Weitgehend unmusikalisch ist die Sprache sowieso, also bräuchte es schon große Bemühungen der Intonation oder Dichtung.

    Musikalisch würds international für solch einen Standard 3/5 Sternen geben, hier freut man sich halt schon derbe, wenns zu diesem Standard überhaupt reicht. 2/5.

  • Vor 3 Jahren

    Ich fand die auf Platte schon immer anstrengend, aber das ist ne super starke Liveband!

  • Vor 3 Jahren

    Ich fand die auf Platte schon immer super stark, aber live ist das ne anstrengende Poserband!

    • Vor 3 Jahren

      Live sind sie auch gut und "anstrengende Poserband" ist mir definitiv zu harsch formuliert aber ich höre sie tatsächlich auch lieber auf den Studioalben.

  • Vor 3 Jahren

    Ich fand die live schon immer scheiße, aber auf Platte sind die sogar noch beschissener!

  • Vor 3 Jahren

    Ich fand schon immer, dass die die beschissensten Bescheisser waren, die uns beschissen haben. Sowohl auf Platte als auch live haben sie uns beschissen und alles zugeschissen.

  • Vor 3 Jahren

    Dann hört doch systemerhaltenden Dadrock, so wie Ragism.

    • Vor 3 Jahren

      Ich hab neulich die Converge & Chelsea Wolfe-Platte gehört und kann Schwingos Idee von ner deftones & Björk-Kollabo plötzlich sehr viel mehr abgewinnen als vor diesem durchaus weiterempfehlenswerten Ereignis.

    • Vor 3 Jahren

      Ich habe einfach zu viel Angst vor der geballten subervsiven, zerstörerischen, revolutionären Energie, die ein deutsches Post-Hardcore-Imitat aus der Provinz mit 30 Jahren Verspätung aufbringt. Mein Bürger Lars Dietrich umarmt meine bourgeoisen Bedürfnisse viel besser.

    • Vor 3 Jahren

      Läuft der immer dann, wenn du Bauchlinker morgens den Nachbarn grüßt, bevor du dich in deinen Audi setzt und aus der Einfahrt deines EFHs zur Lohnarbeit fährst?

    • Vor 3 Jahren

      Das ist eine Fehlinterpretation c4i, Ragism hat eine gebrochene Biographie und lebt in relativ prekären Verhältnissen.

    • Vor 3 Jahren

      Wie es manche Leute immer als Albtraum ala American Beauty darstellen, wenn man ein schönes Auto und ein schönes Haus in einer schönen Gegend hat. Ich hab auch lange im Plattenbau gelebt, kein Geld, Junkies im Freundeskreis und jede Woche ne neue Bumsbeziehung gehabt. Es war so viel echter... nee es war nur stressig. Geld heisst weniger Stress und unbedarfter die Leiden des Lebens ertragen. Man muss ja kein Arschloch werden und es ist klar dass da eine Menge Glück zu gehört. Die meisten Menschen schaffen es trotz harter Arbeit nie, sich ihre Wünsche zu erfüllen. Aber wer denkt, dass ich ein trauriger Spießer bin in meinem Benz mit Eigenheim, dem kann ich nur sagen, dass es mir echt gut gefällt so zu leben und mit den Nachbarn klar kommen ist auch schön.

    • Vor 3 Jahren

      ja Koopsi, aber mit den Nachbarn klarkommen ist mMn unabhängig vom sozioökonomischen Status ein bisschen Glücksache.

    • Vor 3 Jahren

      Ein Rave in der U-Bahn, ein Termin in der Friedrichsstraße.
      Eine Tasche aus Leder, voll mit Bionade.
      Auf dem Fahrrad zur Arbeit und ein Benz in der Tiefgarage.
      Ein Twitter-Account, aber Angst vor Spionage.
      Vom Bachelor zum Master, im Thinktank von 9 to 5.
      Ein Flat-Wide im Starbucks, in Friedrichshain ein Eigenheim.
      Ein Apfelwein mit den Kollegen am Stammtisch, dann auf dem weißen Pony in die Bar 25...

      German Psycho - du glaubst an Globuli
      German Psycho - du spielst Monopoly
      German Psycho - es ist ein Rosenkrieg
      German Psycho - bis du am Boden liegst
      German Psycho - gelbe Bulldozer
      German Psycho - gegen schwarze Pullover
      German Psycho - Elfen und Oger
      German Psycho - jetzt ist Game Over!

      :phones: :smug: :whiz:

    • Vor 3 Jahren

      Ja Pseudi, so leben ja original alle Menschen, die im Eigenheim wohnen.

    • Vor 3 Jahren

      Klär die Unstimmigkeiten bitte direkt mit Supershirt, CAPSi, ich musste bei Koopsis Mini-Rant nur spontan mal wieder deren 2009er Smash-Hit "German Psycho" von der "8000 Mark"-Platte auflegen und hab mich vielleicht von der Wucht der Produktion ein wenig u sehr über die realgesellschaftlichen Widersprüche in ihrer Lyrik hinweg reißen lassen!

    • Vor 3 Jahren

      Ich wohne ja zur Miete, Pseudi. Von daher all good.

    • Vor 3 Jahren

      und sah just auf DuRöhre, dass die in meinem damaligen Lieblingsladen auftraten, also Props

    • Vor 3 Jahren

      Und lass mal Nummer rüber waxen, Doc. Damit ich dir beweisen kann, dass du mit deiner Küchenzeilenpsychologie meilenweit daneben liegst und mir deine Meinung herzlich egal ist, yo!

    • Vor 3 Jahren

      Yo yo, Ende Oktober werd ich definitiv hart im Tschädd am Stisen sein und anschließend in die Tiefen des Produktionspools auf der Penthouse-Terrasse des Gromky Entertainment International Ltd.-Firmengeflecht-Hauptsitzes zu euch First Movern und CEO-Bonzen hinabgetaucht kommen um dort Vertragsverhandlungen zu starten, sollte klar wie Kartoffelschnaps und smooth wie frisch gewaxte curbs sein!

    • Vor 3 Jahren

      @Pseudo ...
      ich würde es krass feiern, wenn du den Text zu German Psycho für Musikproduktionen freigibst.
      Seit Monarchie und Alltag habe ich keinen besseren Liedtext gelesen.
      Vielleicht für Betterov oder EA80. Oder Scooter wär auch mega :)

    • Vor 3 Jahren

      Der Sang ist von Supershirt gizmi...

    • Vor 3 Jahren

      Sorry. Peinlich. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil ;)
      Den Text hätte ich Pseudo aber durchaus zugetraut.
      Supershirt werd ich mir mal geben.

    • Vor 3 Jahren

      Merci für die Blumen, aber die Ehre gebührt wie von CAPSi erwähnt allein Supershirt, die wahrscheinlich selber erstaunt sind über den prophetischen Charakter, den manche (ganz sicher nicht jede) Line aus dem Text nach 2009 und über die Berliner Außengrenzen hinweg noch entwickelt hat. Das Kompliment nehm ich dann mal mit in die Vertragsverhandlungen zwischen Gromky Entertainment International Ltd. und mir Ende diesen Monats. ;)

  • Vor 3 Jahren

    5/5 Ende der Diskussion und ich hoffe das baldige Ende vom Rager

  • Vor 3 Jahren

    Wow, alle tief drin im Hole, hier. Im eigenen, in erster Linie...

    • Vor 3 Jahren

      Ach Mensch, wir hatten doch ma 1 Wiesel oder 1 Hundi extra auf die Beantwortung solcher Kommentare abgerichtet. Wo ist das jetzt schon wieder?

      Nun gut. Einsam, Demisch? Evtl. würde irgendwer irgendein Interesse daran entwickeln in dein Loch zu kommen wenn du es sauber halten würdest.

    • Vor 3 Jahren

      Der Pseudologe kommentiert hier mehr als die meisten, aber das mit der Comedy.. ? Uff

    • Vor 3 Jahren

      Deine Meinung bedeutet einen Scheiß, da wir wissen was du feierst.

  • Vor 3 Jahren

    Das letzte Mal, als auf laut.de noch ernsthaft über Musik gesprochen wurde, ist schon etliche Jahre her. Jetzt gibt es hier nur noch ein paar Vollidioten ohne Leben, deren einziger Lebenssinn ist, sich gegenseitig den ganzen Tag den Schw... zu lutschen.

  • Vor 3 Jahren

    Die Nerven sind, vor allem seitdem Heisskalt untergetaucht sind, das für den deutschsprachigen Alternative-Kosmos, was OG Keemo für Deutschrap ist:
    fast schon unfair gut, als würden sie in einer eigenen Liga spielen. Gut, dass Musik kein Sport ist.
    "Fake" hat die Messlatte eigentlich zu hoch gelegt aber sie haben ein weiteres Riesenalbum auf Augenhöhe mit dem Vorgänger kredenzt!
    Klare 5/5

  • Vor 3 Jahren

    Singen von Zuständen, die sie selbst herbeigeführt haben. Die letzten Wahlen zeigen, dass Europa langsam aufwacht. Der Marsch der 68er endet in diesem Jahrzehnt und ihr seid dagegen machtlos.

    • Vor 3 Jahren

      Ironischerweise hat es nur der Osten kapiert. Dort haben die Menschen ein Gespür dafür, wenn sich Unheil anbahnt, wie schon zur Wende. Wer den Osten verliert, verliert das Volk.

    • Vor 3 Jahren

      Leider hatten die Menschen im Osten größtenteils kein Gespür, wie übel Ihnen bei der Wiedervereinigung mitgespielt wurde. Ebenso wird die Welt bestimmt nicht von 68ern regiert. Höchsten in deiner Wahnfantasie.

    • Vor 3 Jahren

      Siehe Adorno und Frankfurter Schule sowie Kritische Theorie. Stichwort Kulturmarxismus. Produkte dieses Irrweges: Gender-Ideologie, Frühsexualisierung, Offene Grenzen für alle Menschen, unkontrollierte Globalisierung, Minderheiten sind wichtiger als Mehrheiten etc.

      Wer das nicht blickt, der hat das Denken schon lange aufgegeben.

    • Vor 3 Jahren

      Du hast vergessen uns noch ein paar alternative Fakten als Links zu empfehlen...die Wahrheit ist irgendwo da draußen bei den Schlafschafen!

    • Vor 3 Jahren

      >Wer das nicht blickt, der hat das Denken schon lange aufgegeben

      Das Volk der Dichter und Denker mal wieder. Aber naja, dein Kauderwelsch macht eher den Eindruck als wärst du einer von denen die 6 Stunden am Tag einschlägige rechte Youtuber gucken, und eben denen sonstwo im Internet dann mett nach dem Maul reden

  • Vor 3 Jahren

    Ich finde das Album echt groß. Macht Bock, die mal live zu sehen.

  • Vor 3 Jahren

    Gefällt mir musikalisch wieder extrem gut. Die Texte über weite Strecken auch, die richtige Balance im Spannungsfeld Konkret/Plakativ vs. Kryptisch/Nichtssagend treffen sie für meinen Geschmack jedenfalls ziemlich gut. An einigen Stellen weiß ich trotzdem nicht so ganz, was ich damit anfangen soll und kann es dann auch ein Stück weit nachvollziehen, wenn einem das zu blassiert rüberkommt.

    Aber weil ich mich in Summe wirklich bestens unterhalten fühle und heute kurz mal die Sonne geschienen hat, zücke ich jetzt trotzdem mal nen Fünfer hierfür. Der Vorgänger hat im Zweifel aber weiter die Nasenspitze vorn, weil "Frei" vmtl. unter meinen 20 Lieblingssongs auf Deutsch landen würde.

  • Vor 3 Jahren

    Boah, bin spät dran, auch weil der Hype mich abgeschreckt hat, aber der Hammer! Schon lange kein dermaßen mitreißendes Rockalbum aus Deutschland mehr gehört und auch im internationalen Vergleich sicher eins der Alben des Jahres.