Scrollt man das lange Albenregister auf Haiytis Künstlerseite durch, erinnert man sich, wie lange die Hamburgerin schon gute, respektable Musik macht. "Sui Sui"? Krasses Tape. "Montenegro Zero"? Haben damals alle gefeiert. "City Tarif"? Jesses, ist das lange her. Seit nun mehr sechs Jahren vergehen …

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  • Vor 3 Jahren

    Die ganze Freche-Göre-Nummer war schon mit dem Debüt ausgelutscht, und viel ist nicht dazugekommen.

  • Vor 3 Jahren

    Ich bin ja nun total genrefremd, aber jedes mal höre ich mir nach den mit Superlativen gespickten Reviews der verschiedenen Haiyti-Alben voller Spannung die Tracks hier im YT-Player an und frage mich was ich jetzt genau toll finden muss.

    Das ist eher was für Leute die sich mehr auskennen und da die Feinheiten erkennen können, die mir verborgen bleiben, oder?

    • Vor 3 Jahren

      Nein, das ist einfach Möchtegern-artsy-fartsy Trap-Soße mit Gekrächze drüber. Gerade zu dem Zeitpunkt, als sie bekannter wurde, war das grundsätzlich etwas, was das Musik-Feuilleton dann zeitgeistig feiern musste. Und das wird bis heute nachgeplappert.

    • Vor 3 Jahren

      Ja, triffts ganz gut. Halten Leute für relevant, die vom Zeitgeist keine Ahnung haben. Haiyti hatte vielleicht auch deshalb nie den großen Durchbruch, weil sie kaum jemand hört...

    • Vor 3 Jahren

      "Halten Leute für relevant, die vom Zeitgeist keine Ahnung haben."

      :???:

      In deinem obigen Post hattest du dich aber doch noch abfällig geäußert.

    • Vor 3 Jahren

      Drückt der Satz was anderes als was Abfälliges aus? Meine jedenfalls, daß Leute Haiyti für den heißen Scheiß halten, die zu heißem Scheiß sonst gar keinen Bezug haben. Was Dudebro schrieb.

    • Vor 3 Jahren

      "Haiyti hatte vielleicht auch deshalb nie den großen Durchbruch, weil sie kaum jemand hört..."

      250k monatliche Hörer auf Spotify.

    • Vor 3 Jahren

      "Ich bin ja nun total genrefremd"

      Naja, spielt an sich ja keine Rolle. Ist ja nicht so, als würde sich Schlachmichtot auf ner Diskursebene abspielen, wo Normalsterbliche, Uneingeweihte nicht mehr mitkommen.

      Ich lese keine Thriller/Krimis und kann die Schreibe vom Fitzek dennoch als scheiße erachten. Als ob die Genre-Eigenheiten ne Rolle spielten, wenn besagte Autoren noch nicht mal die Muße hatten, die Großen zu lesen und von ihnen zu lernen.

    • Vor 3 Jahren

      Eben, Caps.

    • Vor 3 Jahren

      Da Spotifys Marktanteil etwa 33% ist kann mensch das gefahrlos auf eine halbe Million extrapolieren, die allein in diesem Monat Haiyti hörte, das ist halt gerade für deutsche Verhältnisse niemals "kaum jemand".

    • Vor 3 Jahren

      Verteidigst du hier Haiyti, lieber CAPSI?

    • Vor 3 Jahren

      ich prangere an, dass Ragi sich wieder Sachen ausdenkt.

    • Vor 3 Jahren

      Das Album habe ich noch nicht gehört, aber allgemein sind auf Haiyti-Releases meistens auch ein paar Anspielstationen, die mich abholen.

    • Vor 3 Jahren

      Bleibt angesichts der Flut von Releases ne ziemlich erbärmliche Zahl, wie es die Rezession da oben halt auch nahelegt.

    • Vor 3 Jahren

      Ich lese doch keine Haiyti-Rezession. 250000 monatliche Hörer bei Spotify ist schon relativ viel. Definitiv nicht "kaum jemand". Weit über dem Durchschnitt und im Profimusikerbereich.

    • Vor 3 Jahren

      Ich gehe vor allem nach der Rezession, die offenbar ein Fan geschrieben hat. Und wenn er schreibt, sie habe noch immer nicht den durchschlagenden Erfolg, dann gehe ich bei den 250,000 Hörern tatsächlich von Playlists aus. Wenn jemand z.B. fünfzig Tracks pro Jahr in einem Genre raushaut, wird ein guter Teil auf Random Plays zurückführbar sein. Abgesehen von WDR Cosmo ist mir ihr unverkennbares Organ in der Öffentlichkeit auch noch nicht untergekommen.

    • Vor 3 Jahren

      "dann gehe ich bei den 250,000 Hörern tatsächlich von Playlists aus."

      bist du wirklich so dumm oder wieder einfach nur sehr sturrköpfig?

    • Vor 3 Jahren

      Ragismo ALLAH! :lol:

  • Vor 3 Jahren

    killa tape wieder. mag sehr "14 Uhr interview" und "Für die Fans". Und dieser hämmernde beatdrop beim crackaveli feature. singles mocht ich die meisten nicht, ausser der 2014-like banger "Doublecup" hart.

    4/5

  • Vor 3 Jahren

    "in denen diese paranoiden, stimmungsvollen Synth-Arps"

    Oh, nein... :-(

  • Vor 3 Jahren

    Man vergisst die ganzen Alben, weil das einfach hingeschluderter Rotz ist. Sieben Alben in fünf Jahren, wie gut soll die Quali schon sein.
    Und egal, wie gut ein Track von ihr anläuft, irgendwann kommen immer so cringig-dumm uninspirierte Fillerzeilen, dass der ganze Song dadurch scheiße wird.
    Dazu kommt, dass die halt auch einfach sehr bräsig ist, und man wohlwollend sagen könnte, dass ihre Kunst schlauer als die Künstlerin ist, was ich aber auch nicht unterschreiben würde; substanzlos, haltungslos, bald belanglos.

  • Vor 3 Jahren

    "Mit der stimmlichen Flexibilität und ihrer Ausdruckskraft ist sie in Deutschland vermutlich die Einzige"

    Stimmlich flexibel von Krähe zu Schneeeule oder wie? Die hat doch eben keine Stimme. Zuhören macht einfach null Laune, nervt genauso wie die Krähen vor dem Haus.

  • Vor 3 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Jahren

    14 UHR INTERVIEW, der perfekte Appetizer für 17 UHR STEINE von MC HOOBEE, das am 06.12.2022 endlich erscheint.

  • Vor 3 Jahren

    Gute Frage: "Was müsste ein Haiyti-Tape denn liefern, um über ihren Status Quo hinauszureichen?"

    Aber leicht zu beantworten, es müsste instrumental sein.

  • Vor 3 Jahren

    Trüge sie einen Rucksack, feierte ich diese Schallplatte umso derber und fetter.

  • Vor 3 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Jahren

    Ich find's geil! Was ich nicht so geil finde ist die Tatsache, dass es hier sei Jahren keine Funktion zum Editieren gibt. Das ist ja wie im Mittelalter...

  • Vor 3 Jahren

    Gutes Album. Zwei Skips, sonst tlw miese banger und sehr einzigartige Musik.

  • Vor 3 Jahren

    Yannik-Musik.
    Die einen gehen die gölzsche Argumentation mit, andere, wie ich, versuchen zu verstehen, wie die Begeisterung zustande kommt und scheitern daran.
    Wems gefällt.. ich bin da eher auf MeTOOLicas Seite.

  • Vor 3 Jahren

    Bei allem Verständnis für die persönlichen Geschmäcker lässt sich kaum abstreiten, dass Haiytis Musik besonders ist. Allein schon, weil es schwierig ist zu sagen: Klingt wie... Zudem macht sie schon recht lange ihr Ding, so dass man kaum behaupten kann, dass das ein Hype ist oder sich bald keiner mehr dran erinnern wird.

    • Vor 3 Jahren

      Bei allem Verständnis für die persönlichen Geschmäcker lässt sich kaum abstreiten, dass Hitlers Politik besonders ist. Allein schon, weil es schwierig ist zu sagen: Wirkt wie... Zudem macht er schon recht lange sein Ding, so dass man kaum behaupten kann, dass das ein Hype ist oder sich bald keiner mehr dran erinnern wird.

    • Vor 3 Jahren

      Welcher Idiot vergleicht denn Haiyti Robbery mit Hitler⁇

    • Vor 3 Jahren

      lies doch einfach mal beide beiträge hintereinander hialeah, vielleicht schnallst du dann toolis punkt.

    • Vor 3 Jahren

      Hialeah's Kommentar ist latürnich Ironie 2. Ordnung. Wingo, du bist raus. Lösch dich!

    • Vor 3 Jahren

      Glaube nicht, dass das ironisch gemeint war. Andererseits bist du der (v)ermittler, auch wenn deine Ermittlungsleistungen zuletzt doch ziemlich zu wünschen übrig ließen.

    • Vor 3 Jahren

      Der Vergleich hinkt wie Goebbels. Wirkt wie.. beispielsweise irgendwelche absolutistischen Herrscher. Auch sorgt Haiyti nicht mit Waffen- oder sonstiger Gewalt für eine Mindestzahl von Streams, um relevant zu bleiben. Wenn schon Blödsinn schreiben, dann doch wenigstens witzigen oder treffenden.

      @Schwingster Welchen Punkt macht er denn?

    • Vor 3 Jahren

      Ich wollte damit pinpointen, wie beliebig, austauschbar und nichtssagend deine ihr zugesprochenen Qualitäten ("macht ihr Ding") sind.

    • Vor 3 Jahren

      @cdx, den, den tooli just eben erläutert hat. Sollte klar sein, dass sein quasi copy-paste bestens herausstellt, wie nichtssagend derartige Phrasen sind.

      Und mit Phrasen kennen ma uns hier aus, ma sagen. Seit Ionen, sollte klar sein.

    • Vor 3 Jahren

      Die meisten anderen Argumente streifen dann aber den persönlichen Geschmack. Dass das Gekrächze nicht jedem gefällt ist klar. Dass es mehr als hingeschluderter Rotz ist, könnte man trotzdem (an)erkennen, sofern man Rap nicht ohnehin scheiße findet oder sich auf "früher war noch richtiger Rap" beruft.