"Trying Times" – gibt es denn andere? Das beantwortet James Blake auf seinem siebten Album nicht. Antworten sind eh nicht so seines, ist das Album doch nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich eine ziemliche Quintessenz des Schaffens des Londoners. Das heißt sehr viele schöne Sprachbilder …

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  • Vor 3 Tagen

    Wieder wahnsinnig tolles Album! Alleine die ersten beiden Songs schon, was für eine fantastische Symbiose aus Melancholie und minimalistischer, elektronischer Musik. Dazu wunderbar verträumte Meldodien, wie man sie noch nicht gehört hat. James Blake liefert immer!
    Trotzdem bin ich nicht zu 100% glücklich, aber das eigentlich schon seit dem Debüt. Persönlich würde ich Blakes Vocals, so schön sie auch sein mögen, weniger in den Fokus stellen. Ich würde mir eher ein rein elektronisches Album wünschen, welches von Blake Gesang gezielt veredelt wird. Aktuell sind diese quantitativ, der instrumentalen Musik ebenbürtig. Das kann auf Dauern etwas ermüdend wirken. Blake Vocals sollten als etwas besonderes zelebriert werden und daher auch dementsprechend punktuell eingesetzt werden. Einige rein instrumentale Tracks einzustreuen, wären auch schon hilfreich. Diebszgl. verstehe ich seine Herangehensweise nicht so ganz. Aber letztlich wieder fantastische Musik, von einem fantastischen Ausnahme-Künstler!