Sieben Jahre lang hat Juju nichts Eigenes veröffentlicht. Ende 2025 machte sie öffentlich, dass sie aus einem von ihr als "Knebelvertrag" bezeichneten Vertragsverhältnis herauswill. Jetzt ist "44 Me" da – und die Wut über diese lange Pause zieht sich durch die gesamte Platte.
Für mich ist das Album eine solide 3. Gerade die erste Hälfte wirkt mit den Trap-Beats noch sehr auf dem Zeitpunkt hängengeblieben, wo sie zuletzt was released hat, aber danach wird es sehr spaßig. Man hätte sich nur die zahlreichen Interludes sparen können, die hatten teilweise eher die Deepness eines Poetry Slam-Beitrags.
"Viele beäugten sie, viele warteten gierig auf den Moment, an dem sie endlich fallen würde." (Ich bin 14 und das ist deep. Mit "sie" meine ich - und das wird dich jetzt überraschen - mich.)
Sie kann aber gerne wieder regelmäßiger releasen, ist definitiv eine der Leistungsträgerinnen im deutschen Mainstream-Hip-Hop.
Ich kannte SXTN nicht, hatte neulich im Feuilleton einer Wochenzeitung ein Interview mit Juju gelesen und das fand ich echt spannend. Das Album hat was. Nette Beats und ich nehme Juju auch ihre Message ab. In Sachen Hip Hop bin ich zwar etwas Ende 90s Anfang 2000er stecken geblieben, aber hier sind 4 Sterne denke ich schon berechtigt.
Die Frau kann was. Würde ich viel Deutschrap hören, wäre manches von diesem Album auf jeden Fall in meiner Playlist. Das Feature mit RAF wirkt allerdings wie ein überlanger Werbespot für die gezeigte Spirituose. Und dass dieser Track überwiegend ein Cover ist von "Mit dir" macht die Sache auch nicht besser. Das Video wirkt zudem doch sehr stark zusammengeschnitten. Haben die überhaupt gemeinsam gedreht? Schade - alle RAF-Collabs der letzten Zeit haben mich enttäuscht. Aber insgesamt gehen bei Juju hier vier Sterne voll in Ordnung.
Sieben Jahre lang hat Juju nichts Eigenes veröffentlicht. Ende 2025 machte sie öffentlich, dass sie aus einem von ihr als "Knebelvertrag" bezeichneten Vertragsverhältnis herauswill. Jetzt ist "44 Me" da – und die Wut über diese lange Pause zieht sich durch die gesamte Platte.
Klanglich bewegt …
Für mich ist das Album eine solide 3. Gerade die erste Hälfte wirkt mit den Trap-Beats noch sehr auf dem Zeitpunkt hängengeblieben, wo sie zuletzt was released hat, aber danach wird es sehr spaßig. Man hätte sich nur die zahlreichen Interludes sparen können, die hatten teilweise eher die Deepness eines Poetry Slam-Beitrags.
"Viele beäugten sie, viele warteten gierig auf den Moment, an dem sie endlich fallen würde." (Ich bin 14 und das ist deep. Mit "sie" meine ich - und das wird dich jetzt überraschen - mich.)
Sie kann aber gerne wieder regelmäßiger releasen, ist definitiv eine der Leistungsträgerinnen im deutschen Mainstream-Hip-Hop.
Ich kannte SXTN nicht, hatte neulich im Feuilleton einer Wochenzeitung ein Interview mit Juju gelesen und das fand ich echt spannend. Das Album hat was. Nette Beats und ich nehme Juju auch ihre Message ab. In Sachen Hip Hop bin ich zwar etwas Ende 90s Anfang 2000er stecken geblieben, aber hier sind 4 Sterne denke ich schon berechtigt.
Ikkimel ist besser. Der Goat im game bleibt natürlich M. Forster...
Die Frau kann was. Würde ich viel Deutschrap hören, wäre manches von diesem Album auf jeden Fall in meiner Playlist. Das Feature mit RAF wirkt allerdings wie ein überlanger Werbespot für die gezeigte Spirituose. Und dass dieser Track überwiegend ein Cover ist von "Mit dir" macht die Sache auch nicht besser. Das Video wirkt zudem doch sehr stark zusammengeschnitten. Haben die überhaupt gemeinsam gedreht? Schade - alle RAF-Collabs der letzten Zeit haben mich enttäuscht. Aber insgesamt gehen bei Juju hier vier Sterne voll in Ordnung.