Mit seinem dritten Studioalbum "The Ooz" mauserte sich King Krule zum Liebling des Feuilletons. Clever getextet und musikalisch herausfordernd: Pitchfork kürte das Werk zum besten Rockalbum 2017. Dabei sträubt sich der "Jazz fusion"-Ansatz des Londoners mit Händen und Füßen gegen jegliche Massentauglichkeit.

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  • Vor 6 Jahren

    Fand King Krule bisher immer doof, und trotz mehrmaliger Versuche ist praktisch nichts von ihm hängengeblieben. Macht diese Platte etwas anders?

  • Vor 6 Jahren

    King Krule fasziniert ... zumindest mich, und dann auch nur, wenn die Randbedingungen ausnahmslos stimmen (angepisst sein, unendlicher Weltschmerz, alle Scheiße, sogar Mutti etc.). Hier gibt es auch kein “bisschen mögen“ - entweder ja oder nein, schwarz oder weiß. Ich verfolge seine Karriere bisher nahtlos. Massentauglich war einzig sein Auftritt bei Letterman - da konnte man denken: “Mach' so weiter, kleiner Mann im großen Anzug, und du wirst gut Kohle verdienen.“. Aber Herr Marshal hat bisher mehr als einmal gezeigt, dass ihm das komplett am Allerwertesten vorbeigeht. Man muss seine Musik nicht mögen, jedoch ist der Typ wenigstens ein Typ. Britische Arbeiterklasse vom feinsten, introvertiert, rude, wahnsinnig kreativ. So liebe ich meine Insel - und wünsche mir beim Hören der Platte doch die gute, alte Zeit des Brit-Rocks zurück. Unangepasste Musik mit Tiefgang und einem im Hintergrund leicht mitschwebenden Mittelfinger. Gerne! Gute Platte ...

  • Vor 5 Jahren

    Man Alive! von King Krule ist eine Herausforderung. Mal Jazz, mal HipHop, mal Psychadelic mal Experimental. Kein leichter Hörgenuss. Man muss sich darauf einlassen. Kann man mögen - muss man nicht. Ich fand es oft zu zäh.