Als Rockmusik das Versprechen von Freiheit ausstrahlte, Lynyrd Skynyrd ihre langen Haare din den Fahrtwind hängten und die Doobie Brothers über die "Toulouse Street" brausten, oszillierten auch die Keyboard-Klänge einer norddeutsch-britischen Crew im warmen Vibe, der sich zwischen San Francisco und …

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  • Vor 28 Tagen

    Ich war zur Prime Time von Lake noch Quark im Schaufenster. Die erste LP hat es mir nun schon seit einiger Zeit sehr angetan, auch die zwei folgenden weiß ich zu schätzen. Die weitere Geschichte der Band ist teilweise tragisch und mündete im 1991er Drogentod von James Hopkins-Harrison, dem Frontman aus der erfolgreichen Zeit. Dass der (ergänzte) Kern der Band sich nun nochmals auf einem solch hohen Level zusammengefunden hat, freut mich sehr. Die ersten Vorveröffentlichungen spielen hier seit Monaten, und seit zwei Wochen dreht sich das komplette Vinyl. Bisher ohne Abhörungserscheinungen.

  • Vor 5 Tagen

    Die erste Scheibe von LAKE ist für mich ein musikalisches Wunder, ein Großereignis, eine Platte, auf der ausschließlich hervorragende Stücke sind. Die beiden Folgealben sind ähnlich gut, aber können mit der ersten in meinen Augen nicht ganz mithalten. Aber ok, Geschmacksache. LAKE Four ist ein toller Coup - ein Geschenk für die Fans der Original-Band. Im großen und ganzen ist sie durchaus super, insbesondere die Chorgesänge. Es gibt auch weniger gute Nummern, aber auch das ist alles Geschmacksache. Was m.E. aber ein gewaltiger Verlust ist, ist die Abwesenheit von Dieter Ahrendt am Schlagzeug. Ahrendt hat mit seinem federnden, erzählenden und erfindungsreichen Stil den Stücken seinen Stempel aufgedrückt. So wie er Schlagzeug spielte, waren Trommeln und Becken ein tragendes Instrument. Und immer wieder gab Petersen ihm freiraum für kleine Einwürfe und Überleitungen - beizeiten sogar das Intro. Das fehlt heute. Von James Hopkins-Harrison ganz zu schweigen. Martin Tiefensee ist grandios (THIS CAN'T GO ON - mega!) und Geoffrey Peacey ein Traum (die geile Hammond ist wieder da - und das ON THE RUN-Clavinet grüßt herzlich!). Schade, das Ian Cussick nicht mehr Lead Parts hat, sein Stimme passt m. E. besser. Aber - auch das nur Geschmacksache. Fazit: Toll, dass LAKE wieder da ist. Schade, dass es nicht ganz so ist wir früher.