Weil man bei Morrissey schon lange nicht mehr weiß, wo man anfangen soll, schauen wir aufs Albumcover. So reagiert er also, wenn sich endlich eine Firma findet, die ihm einen Plattenvertrag anbietet. Eine Situation, die vor 20 Jahren undenkbar schien, als Morrisseys zweiter Frühling nach Gladiolen …

Zurück zum Album
  • Vor 22 Tagen

    Wie, keine 5/5? Sehe ich hier etwas das beginnende Ende der Heldenverehrung?

    • Vor 22 Tagen

      Dass auf laut.de alte Idole auch gern mal verleugnet werden ist ja nix Neues...in dem Fall ja aber definitiv überfällig!

    • Vor 22 Tagen

      Schon, doch Morrissey erfuhr hier stets urtiefste Liebesschwüre, man dachte schon an den Bau einer Statue vor der Konstanzer Lautzentrale

    • Vor 22 Tagen

      Najaaa, schaut euch mal die Reviews aus den letzten 10 Jahren an.
      Aber eine 5-Sterne-Review, in der versucht wurde, sich das alles als Ironie schön zu reden hab ich auch noch im Kopf :D

  • Vor 22 Tagen

    Ich nehms ihm zusätzlich übel, dass er nach wie vor musikalisch so abliefert. Andere alte, verschwurbelte Wirrköpfe haben wenigstens den Anstand, komplett unbrauchbares Material zu veröffentlichen.

  • Vor 21 Tagen

    mei... der mann war vor 40 jahren ein troll und edgelord und er ist jetzt immer noch ein troll und edgelord aber offensichtlich kann man 2026 mit 1986 positionen kein troll und edgelord mehr sein... seid gnädig zu dem armen mann

  • Vor 21 Tagen

    Oje, dass immer die Nörgler schreiben. Dieses ewige heul, heul, super nervig. Natürlich ist das neue Album kein Meilenstein. Es macht Spaß zum Anhören. Ich war vergangene Woche beim Konzert in Zürich. Dem Publikum hat es gefallen, Morrissey war gut drauf, die Band war top, was will man mehr?
    Bleibt ihr Coldplay und Bad Bunny Fans doch zuhause, Rolladen runter, Kerze anzünden und Nick Cave hören…
    Von mir klare 4/5 Sterne!

    • Vor 21 Tagen

      Kaum jemand nörgelt über die Musik, dafür aber über sein Geschwurbel. Steht so doch auch in der Rezi und in den Kommentaren.

    • Vor 21 Tagen

      Bad Bunny lass ich durchgehen, aber Coldplay hört wirklich niemand mehr, und das bereits seit einigen Jahren. Solltest du als Negativbeispiel von deiner Liste streichen, dann wirkt das weniger - wie sagt man - "boomer-mäßig". ;)

  • Vor 21 Tagen

    Ich gehöre zur Fraktion derer, die sich seine Musik vergleichsweise vorurteilsfrei anhören können - also ohne gleichzeitig an seine inakzeptablen politischen Aussagen oder seine fragwürdigen Lyrics denken zu müssen. Und unter diesem Gesichtspunkt ist dieses Album für mich das Beste seit Years of Refusal. 4/5

    • Vor 20 Tagen

      Es ist ja wenigstens auf Englisch. Wenn man nicht bewusst zuhört, kriegt man von den Lyrics nicht viel mit. Es ist trotzdem schade: Solch ein Talent und dann diese Naidoo-Vibes...

    • Vor 20 Tagen

      Immerhin schwafelt er "nur" von einer dubiosen Notre dame Verschwörung und nicht von Gewürz aus Kinderpulver. Außerdem bleddert er nicht von oben in seine Kamera. Also ein kleiner Unterschied ist da schon.

    • Vor 19 Tagen

      Ja, das mit dem Gewürz ist schon Endlevel.

  • Vor 21 Tagen

    Sicher musikalisch besser und interessanter als die andere große Veröffentlichung eines britischen Künstler an diesem Tag. Mehrmals gehört 4/5

  • Vor 19 Tagen

    Warum werden hier Platten von rechten Spinnern überhaupt besprochen. Solche Leute muss man krass canceln statt Werbung für ihre Musik zu machen.

    • Vor 19 Tagen

      Weil ihm in Valencia zu laut war, hat er sich selbst gecancelt. Man muss da also gar nichts machen.

    • Vor 19 Tagen

      Nah, die heulen dann immer rum und machen sich zum Opfer, und das nervt mittlerweile einfach ziemlich. Finde es persönlich besser wenn die sich offen zum Horst machen dürfen und dann einfach die übliche Portion öffentliche Häme und Gelächter bekommen.

    • Vor 15 Tagen

      Weil hier auch Platten von linken Spinnern besprochen werden, und das ist gut so. Stichwort Toleranz

  • Vor 15 Tagen

    Im Grunde zeigen bei denen, die sich nicht im Einheitsmeinungskanal wiederfinden, diejenigen, welche Demokraten sie sind.
    Aber davon abgesehen gibt es interessante Zitate dazu, die helfen die PsyOP Links-Rechts aufzulösen:
    a) „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke… Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“
    Dr. Joseph Goebbels, 1931 in Der Angriff
    b) Prof. Dr. Arnulf Baring „Nationalsozialismus war eine linke Ideologie!“
    c) Sebastian Haffner: "Warum Adolf Hitler nicht rechts, sondern links war"

    • Vor 15 Tagen

      Lösch dich endlich, Vollidiot.

    • Vor 15 Tagen

      Der Kommentar versucht, die ideologische Zuordnung des Nationalsozialismus als „linkes“ Phänomen zu etablieren, indem es auf selektive Quellen, darunter Goebbels’ Selbstbezeichnung als „deutsche Linke“, Aussagen von Arnulf Baring und Sebastian Haffner, verweist. Kritisch zu sehen ist jedoch, dass dies die Historiographie missachtet: Goebbels nutzt hier eine taktische, proposale Selbstlegitimation im Kontext des politischen Kampfs um die Wähler*innen der deutschen Sozialdemokratie – eine rhetorische Strategie, keine ideologische Klassifikation. Der Begriff „Links“ wurde damals breit instrumentell verwendet, etwa von linken Nationalisten oder „nationalen Sozialisten“, um sich von der bürgerlichen Rechten und besonders vom „globalen“ (also jüdisch-„kapitalistischen“) „Systems“ abzugrenzen – nicht etwa aus sozialistischen Prinzipien.

      Arnulf Baring äußerte sich dazu zwar tatsächlich in einem Interview (1993), aber er bezog sich auf eine bestimmte historiographische Debatte über die innere Dynamik des NS-Regimes und dessen Abgrenzung zur klassischen bürgerlich-konservativen Rechten, nicht auf eine pauschale Kategorisierung des Nationalsozialismus als links. Sebastian Haffners These in seinem Buch „Anatomie der Macht“ (1970) zielt vielmehr auf die subjektive Selbstwahrnehmung Hitlers: Er argumentiert, Hitler habe sich bewusst als „Revolutionär“ verstanden – gegen das Alte, gegen die bestehende Ordnung – und sei daher ideengeschichtlich dem linken Spektrum nähergestellt. Doch Haffner betont ausdrücklich, dass das NS-Regime letztlich kein Projekt der Emanzipation, sondern der Herrschaft und Unterdrückung war – und daher nicht mit linken Zielen zu verwechseln ist.

      Fazit: Die Verwendung dieser Zitate suggeriert eine vereinfachte Linke/Rechts-Operierung, die nicht mit dem historischen und konzeptionellen Gewicht des Nationalsozialismus vereinbar ist. Die NS-Ideologie war revisionistisch, antiliberal, antiparlamentarisch und rassistisch, nicht sozialistisch im Sinne von Selbstbestimmung, Solidarität oder Befreiung. Sie hatte linke Ressentiments (gegen Eliten, für „Volksgemeinschaft“), aber keine linken Prinzipien. Die Zuschreibung als „links“ ist historisch irreführend, selbst wenn sie auf selektive Zitate stützt, sie vernachlässigt die strukturelle, ideologische und praktische Radikalität des Nationalsozialismus als eigenständige Form der Tyrannei.

      Und natürlich was Wingo sagt.

    • Vor 15 Tagen

      Erika Steinbach: Die Nazis waren eine linke Partei. NationalSOZIALISTEN!

    • Vor 15 Tagen

      @pedro: Hast du (oder die Alte von der AfD, die du da zitierst) schonmal länger drüber nachgedacht, was ein MEERschweinchen (oder anders betont: ein MeerSCHWEINCHEN) ist... also in eurer Welt, in der Dinge immer genau das sind, wonach sie benannt sind?

      Und das, was CAPS und Schwingster schreiben, gilt auch für dich.

    • Vor 15 Tagen

      CAPS- und die Antwort hat Dir welche geistige Betreuungs -KI geschrieben?

    • Vor 15 Tagen

      Ceee- da spasst nicht, und das sollte Dir klar sein. Das genannte Tier ist ja auch kein Meer; und es ist ein Unterschied zwischen einem Nationalsozialist und einem Sozialnationalist. Die Endsilbe gibt die Eingruppierung.- aber wie schon beschrieben, anstatt mal über diese PsyOP nachzudenken, wühlt man sich durch das was einem die geistige Ausrichtung bestätigen hilft.

    • Vor 15 Tagen

      insgesamt gesehen, und nun kommt das nächste Aufwachprogramm, ist die Entnazifizierung nach 45 nicht durchgeführt worden. Wenn sich der geneigte im Ausweis mal die Staatasangehörigkeit ansieht, dann steht da: DEUTSCH. Es gibt keinen Staat DEUTSCH, aber diese StaatsA wurde 1934 von AH eingeführt und damit nutzt derjenige eine nazifizierte Person. Ziel war und ist die Binnenheimatvertreibung derjenigen hier.

    • Vor 15 Tagen

      Steck dir dein "Aufwachprogramm" sonstwohin und lösch dich, Vollidiot.

    • Vor 15 Tagen

      @CAPS: Bei manchen Kommentaren macht ein KI-Einsatz doch Sinn - weil es einfach Zeitverschwendung ist, auf manche Kommentare "von Hand" lange Antworten zu schreiben. Den Part habe ich in meinen Kommentar drüben in der Ragism/Die Ärzte-Diskussion gestern ein bisschen zu scharf formuliert, sorry dafür.

    • Vor 15 Tagen

      Ceee: pedrolino versucht sich hier in Sarkasmus.

  • Vor 15 Tagen

    Was für Diskussionen hier. Man könnte meinen, man ist hier in irgendeinem Incelforum auf 37chan gelandet.