Ein seit 20 Jahren angeteastes Kollaboalbum droppen inklusive eines Songs namens "NY State Of Mind Pt. 3" – Erwartungssetzung, die gar an Rage-Bait grenzt. Dann bildet "Light-Years" auch noch das große Finale der diesjährigen "Legend Has It"-Reihe von Mass Appeal Records, in der Rap-Legenden wie …
Das man den hochgeschraubten Erwartungen der letzten 20 Jahre nicht gerecht wird, war klar. Aber für alle die durch Primo sozialisiert wurden, ist das hier eine musikalisch, nostalgische Umarmung. Etwas mehr Hunger hätte ich mir von Nasir aber schon gewünscht.
Genauso langweilig wie der Rest der Masse Appeal Legend Serie. Hatte hohe Erwartungen, aber anscheinend hat Nas als Executive penibel darauf geachtet, dass alle langweilige und beschissene Beats picken, anders kann ich mir das nicht erklären. Egal ob Ghost, Raekwon, De La, Mobb Deep oder dieses hier, alle habe ich einmal gequält durchgehørt. In dem Wissen, dass das eine einmalige Sache bleibt. Nur das Big L sticht positiv hervor, ist aber auch viel mehr Mixtape als Album.
Bin mit der Rezension einverstanden. Ich habe irgendwann aufgehört, mir große Erwartungen zu machen, nachdem ich in den letzten Jahren oft enttäuscht wurde, bei neuen Veröffentlichungen. Nach den ersten 2,3x hören, hat mir das Album nicht so gefallen. Jetzt nach ein paar Tagen geht es so. Aber wie in der Rezi angesprochen, wird nicht viel hängen bleiben. Hoffe aber trotzdem, dass Nas im neuen Jahr mit neuen Alben weiter macht. Zum Beispiel: Wu Tang, A Tribe, AZ, Kool G Rap und einige andere würden sich gedanklich anbieten. Am Ende will ich meiner Meinung nach sagen, hat mir De La Soul am besten gefallen.
Totes Tape leider. Nach dem wirklich großartigen Define my Name letztes Jahr hätte ich mehr erwartet, aber gerade Preemos Beats wirken hier etwas zu generisch für mich.
Im Übrigen würde mich interessieren, wie der Rezensent denn darauf kommt, dass Nas Wortspiele noch immer drauf hätte. Mir würden aus seiner gesamten Karriere maximal eine Handvoll vernünftiger Wortspiele einfallen, er macht ja auch kaum welche. Irgendwie werden den Goat-Kandidaten ständig Fähigkeiten angedichtet, die sie gar nicht haben - ich bin auch immer irritiert, wenn Leute behaupten, dass Hov oder Kendrick krasse Reimtechnik hätten. Aber wenn Jesus einen Dreisilber kickt, dann ist das wohl die Krone des Kunstschaffens
Mir gefällt das Album nach einer Woche auf Dauerschleife sehr gut und ich würde es bei einer 4/5 ansiedeln. Es ist sicher nicht das Nas & DJ Premier Album, welches ich mir gewünscht habe. Selbstverständlich hätte ich gerne ein Album mit 90s-Theme und samplebasierten Bangern von vorne bis hinten gehabt. Nun ist es offensichtlich ein 80s-HipHop-Theme geworden (erkennt man alleine am Artwork und anhand der Themen/des Settings auf dem Album), auf welchem mitunter synthiesounds den Ton angeben. Es transportiert den Vibe insgesamt ziemlich gut. Wer den Preemo-Style aus neueren Projekten/bzw. den Style ab den „Prhyme” Alben nicht mag, für den ist das Album eventuell enttäuschend, denn die Produktion folgt schon den aktuelleren Preemo-Sachen. D.h die Drums sind was den „Punch” betrifft etwas reduzierter und der Sound ist weniger samplebasiert.
Nas macht seine Sache durchweg hervorragend, ich denke man kann ihm aktuell guten Gewissens den Best Rapper Alive Titel anheften.
Höhepunkte: Git ready, Mad Man, Pause Tapes, Writers, Nasty Esco Nasir, My story your story, Shine together & 3rd Childhood
Ein seit 20 Jahren angeteastes Kollaboalbum droppen inklusive eines Songs namens "NY State Of Mind Pt. 3" – Erwartungssetzung, die gar an Rage-Bait grenzt. Dann bildet "Light-Years" auch noch das große Finale der diesjährigen "Legend Has It"-Reihe von Mass Appeal Records, in der Rap-Legenden wie …
Höre ich nostalgisch beschwingt deutlich lieber mal rein als in das ausgelutschte, kreativ bankrotte Trap-Genre
Du meintest wohl Rap-Genre.
*Sub*
Das man den hochgeschraubten Erwartungen der letzten 20 Jahre nicht gerecht wird, war klar. Aber für alle die durch Primo sozialisiert wurden, ist das hier eine musikalisch, nostalgische Umarmung. Etwas mehr Hunger hätte ich mir von Nasir aber schon gewünscht.
Genauso langweilig wie der Rest der Masse Appeal Legend Serie. Hatte hohe Erwartungen, aber anscheinend hat Nas als Executive penibel darauf geachtet, dass alle langweilige und beschissene Beats picken, anders kann ich mir das nicht erklären. Egal ob Ghost, Raekwon, De La, Mobb Deep oder dieses hier, alle habe ich einmal gequält durchgehørt. In dem Wissen, dass das eine einmalige Sache bleibt. Nur das Big L sticht positiv hervor, ist aber auch viel mehr Mixtape als Album.
Bin mit der Rezension einverstanden. Ich habe irgendwann aufgehört, mir große Erwartungen zu machen, nachdem ich in den letzten Jahren oft enttäuscht wurde, bei neuen Veröffentlichungen. Nach den ersten 2,3x hören, hat mir das Album nicht so gefallen. Jetzt nach ein paar Tagen geht es so. Aber wie in der Rezi angesprochen, wird nicht viel hängen bleiben. Hoffe aber trotzdem, dass Nas im neuen Jahr mit neuen Alben weiter macht. Zum Beispiel: Wu Tang, A Tribe, AZ, Kool G Rap und einige andere würden sich gedanklich anbieten. Am Ende will ich meiner Meinung nach sagen, hat mir De La Soul am besten gefallen.
Totes Tape leider. Nach dem wirklich großartigen Define my Name letztes Jahr hätte ich mehr erwartet, aber gerade Preemos Beats wirken hier etwas zu generisch für mich.
Im Übrigen würde mich interessieren, wie der Rezensent denn darauf kommt, dass Nas Wortspiele noch immer drauf hätte. Mir würden aus seiner gesamten Karriere maximal eine Handvoll vernünftiger Wortspiele einfallen, er macht ja auch kaum welche. Irgendwie werden den Goat-Kandidaten ständig Fähigkeiten angedichtet, die sie gar nicht haben - ich bin auch immer irritiert, wenn Leute behaupten, dass Hov oder Kendrick krasse Reimtechnik hätten. Aber wenn Jesus einen Dreisilber kickt, dann ist das wohl die Krone des Kunstschaffens
Mir gefällt das Album nach einer Woche auf Dauerschleife sehr gut und ich würde es bei einer 4/5 ansiedeln. Es ist sicher nicht das Nas & DJ Premier Album, welches ich mir gewünscht habe. Selbstverständlich hätte ich gerne ein Album mit 90s-Theme und samplebasierten Bangern von vorne bis hinten gehabt. Nun ist es offensichtlich ein 80s-HipHop-Theme geworden (erkennt man alleine am Artwork und anhand der Themen/des Settings auf dem Album), auf welchem mitunter synthiesounds den Ton angeben. Es transportiert den Vibe insgesamt ziemlich gut. Wer den Preemo-Style aus neueren Projekten/bzw. den Style ab den „Prhyme” Alben nicht mag, für den ist das Album eventuell enttäuschend, denn die Produktion folgt schon den aktuelleren Preemo-Sachen. D.h die Drums sind was den „Punch” betrifft etwas reduzierter und der Sound ist weniger samplebasiert.
Nas macht seine Sache durchweg hervorragend, ich denke man kann ihm aktuell guten Gewissens den Best Rapper Alive Titel anheften.
Höhepunkte: Git ready, Mad Man, Pause Tapes, Writers, Nasty Esco Nasir, My story your story, Shine together & 3rd Childhood
Ganz gut rappen kann der ja schon, aber er ist jetzt auch kein Funkyboy Phil.