Platz 2: Aff Un Zo (2001) "Alles klingt etwas frischer", schreibt mein Vorgänger Klaus Teichmann in seiner 2001er-Review zu "Aff Un Zo". Und das ist noch untertrieben. "Aff Un Zo" hat die kompositorische Schlagkraft, die überbordende Kreativität und vor allem den Hunger eines zweiten Debütalbums …

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  • Vor 23 Tagen

    In den Neunzigern und frühen Nullerjahren konnte ich mit BAP überhaupt noch nichts anfangen. Typisch für die 90er sind aus meiner Sicht die gut gemeinten, aber musikalisch langweiligen Songs gegen Rechts „Arsch huh, Zäng ussenander“ und „Widderlich“. Das Album „Amerika“ ist komplett an mir vorbeigegangen, habe ich erst später über meinen Bruder entdeckt. Bei „Aff un zo“ waren BAP für mich immer noch die bräsigen Kölschrocker aus der Generation meiner Eltern. Der Titeltrack, der seltsamerweise ein kleiner Chart-Hit war, hat mich mit seinem Schunkelreggae suwiesu affjestoße… Die zweite Single, der Santana-Abklatsch „Shoeshine“ war noch okay. Erst sehr viel später festgestellt, dass das Album doch einige schöne Perlen („Kilometerweit entfernt“, „Noh Zahle mohle“) bereit hält.

  • Vor 18 Tagen

    Wow, Überraschung auf Platz 2! Ich habe mir das Album damals nicht angehört, weil mir der Titeltrack als Single gar nicht gefiel. Zum Glück habe ich viel später doch noch reingehört, sonst wären mir mit "Istanbul" und "Dir allein" zwei der besten BAP-Songs überhaupt entgangen.