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Miles Davis - "Four & More"

1959 veröffentlichte Miles Davis mit "Kind Of Blue" den ersten Meilenstein seiner Karriere. Zu Beginn der 1960er befand sich der Ausnahmemusiker aber in einer kleinen Schaffenskrise. Stets auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen, war er nicht zufrieden damit, alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen. So gründet er 1963 ein neues Quintett mit Ron Carter am Bass, Tony Williams am Schlagzeug und George Coleman am Tenor-Saxofon.

In dieser Formation gibt die Band im Februar 1964 im Philharmonic Hall im Lincoln Center in Manhatten ein Konzert, aus dem zwei Live-Alben entstehen. "My Funny Valentine" fasst die gemächlicheren Stücke zusammen, während auf "Four & More" im wahrsten Wortsinne die Post abgeht. Das Quintett spielte im Wesentlichen die gleichen Bebop-Stücke und Standards, die auch Davis' frühere Bands gespielt hatte, aber die Musiker nähern sich ihnen mit struktureller und rhythmischer Freiheit und gelegentlich halsbrecherischem Tempo.

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Miles Davis - "Four & More"*

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