Yardbirds - "Roger The Engineer"
Als Jeff Beck nach Eric Claptons Ausstieg den Yardbirds beitrat, begann die Gruppe, Neuland zu erkunden und erweiterte ihren Bluesrock unter anderem um psychedelische Elemente. Jede Single schlug eine neue Richtung ein, die die Ideen der vorherigen Single erweiterte, sodass es den Anschein hatte, als hätte "Roger The Engineer" ihnen die Möglichkeit geboten, ihre experimentellere Seite voll auszuleben. Trotz einiger brillanter Momente bleibt das Album hinter den Erwartungen zurück, teils, weil die Band ihre Blues-Wurzeln nur ungern hinter sich ließ, teils, weil sie einfach keine konsistenten Songs schreiben konnten.
"Roger The Engineer" ist außerdem Becks erstes vollständiges Album mit der Gruppe und das erste Album der Band ohne Coverversionen. Am Bass und Rhythmus-Gitarre ist hier übrigens Jimmy Page zu hören. In ihrer besten Form schaffen die Yardbirds hier eine gute Balance aus Blues-Rock und explosiver Psychedelik. Die Platte schwankt zwischen großen Momenten und Durchschnitt. Aber die Yardbirds hatten ohnehin immer ein Problem mit der Konstanz. Keines ihrer frühen Alben hatte die Wirkung der Singles. Dennoch ist dies ihr bestes individuelles Studioalbum und bietet einige ihrer allerbesten Momente.
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