The Who - "A Quick One"
1965 knallten The Who mit "My Generation" in die Musikszene und etablierten sich auf einen Schlag als Sprachrohr der besungenen Generation. 1966 folgte mit "A Quick One" der zweite Streich, der aber nur leidlich erfolgreich war. Das lag wohl nicht zuletzt an Manager Chris Stamp, der einen Verlagsdeal abgeschlossen hatte, der jedem Bandmitglied einen Vorschuss von 500 Pfund garantieren sollte, vorausgesetzt, jeder würde sich am Songwriting beteiligen. Das führte dazu, dass Pete Townshend zwar immer noch die meisten Lieder schrieb, sich das Rampenlicht aber mit den Kollegen teilen musste.
"A Quick One" von The Who hatte dann auch weniger Impact als das Debüt. Die pure Energie von "My Generation" ließ etwas nach, komplexere Melodien und Texte hielten Einzug in den Bandkontext, exemplarisch in der Mini-Oper "A Quick One While He's Away" nachzuhören. Dennoch findet sich auf Keith Moons Instrumentalstück "Cobwebs And Strange" einiges an Wahnsinn, Townshend lieferte mit "Run Run Run" und "So Sad About Us" soliden Mod-Roock ab. Auch John Entwistle erwies sich mit "Whiskey Man" und "Boris The Spider" als talentierter Songwriter.
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