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Frank Zappa - "Zoot Allures"

Frank Zappa war zu Lebszeiten ein äußerst produktiver Künstler. Über 60 Studioalben gehen auf sein Konto. Nach seinem Tod warfen die Nachlassverwalter noch einmal fast die gleiche Menge posthumer Releases auf den Markt.

"Zoot Allures" war Zappas 22. Longplayer. Dafür holte er sich wieder einmal Captain Beefheart ins Boot, Don Glen Van Vliet pustet auf zwei Stücken in seine Mundharmonika ("Ms. Pinky" und "Find Her Finer"). Das Cover zeigt übrigens Zappas Mitmusiker Patrick O'Hearn und Eddie Jobson, obwohl beide auf diesem Album gar nirgends zu hören sind.

Verglichen mit früheren Veröffentlichungen wirkt "Zoot Allures" wie auf das Wesentliche reduziert. Mit Ausnahme des Openers und des Schlusstracks ("Wind Up Workin' In A Gas Station" und "Disco Boy") kommt das gesamte Material eher gemächlich daher. "The Torture Never Stops" markiert dabei das Highlight: zehn Minuten voller suggestiver Texte, schleppender Riffs und schneidender Soli, neben "Disco Boy" hier wohl der bekannteste Song.

In "Black Napkins" und dem Titeltrack zieht der Meister der Arrangements an der Gitarre alle Register. Angesichts des sonst üblichen zappaesken Sockenschusses mutet "Zoot Allures" in Gänze schon fast "normal" an. Sofern man bei Frank Zappa überhaupt von so etwas wie Normalität sprechen kann.

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Frank Zappa - "Zoot Allures"*

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