Donna Summer - "Four Seasons Of Love"
Wenn Mitte der 1970er eine den Titel "First Lady of Love" verdient hat, dann ja wohl Donna Summer (die Diva, nicht der DJ). Das Konzept für ihr mittlerweile viertes Album bringt sie gleich in ihrem Namen mit: Zum Sommer packt die Disco-Queen noch Frühling, Herbst und Winter: Wie der Titel schon verrät, begleitet "Four Seasons Of Love" eine Liebesbeziehung durch die vier Jahreszeiten.
Wobei: Die anfänglich rauschhaft schwärmenden Schmetterlinge halten das Jahr nicht durch. Zwar entwickelt sich die Bläser-getriebene "Spring Affair" noch zum sexy-basslastigen "Summer Fever". Im Herbst jedoch kühlt es rasant ab, im Herzen wie draußen vor der Tür, und nach den "Autumn Changes" bleibt nur, zur melancholischen "Winter Melody" den verflossenen Gefühlen nachzusinnen. Der nächste Frühling kommt allerdings bestimmt, und mit ihm die "Spring Reprise" ...
Nein, besonders originell ist die Idee nicht, die sich als roter Faden durch das Album zieht. Der Soul-triefende Disco-Sound, den Giorgio Moroder und Pete Bellotte Donna Summer da auf den Leib produziert haben, klingt trotzdem von vorne bis hinten stimmig und funktioniert entsprechend perfekt. Ihre Fans danken es Donna Summer, indem sie ihr den dritten Longplayer in Folge vergolden.
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