AC/DC - "Dirty Deeds Done Dirt Cheap"
"Es tut uns leid, aber dieses Album hat es leider nicht geschafft", lautete der lapidare Kommentar des US-Labels, als es darum ging, dieses Album in den Staaten zu veröffentlichen. Hier liegt auch der Hase im Pfeffer, warum "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" in den USA offiziell erst 1981 und somit nach Bon Scotts Tod erschien. Kann man sich angesichts der Tracklist nur schwer vorstellen, finden sich hier doch einige Fan-Favoriten wieder: Neben dem Klassiker und Titeltrack ist das vor allem die unfassbar coole Blues-Nummer "Ride On".
In AC/DCs Anfangstagen schlich sich die Unsitte ein, für den internationalen Markt das Cover und die Trackliste anders zu gestalten als auf der australischen Version der Platte. Jenseits von Down Under kam man erst später in den Genuss von "R.I.P. (Rock in Peace)" und "Jailbreak". Andererseits bewahrte uns das aber auch davor, den ungemein fiesen Klängen von "Love Song" lauschen zu müssen, die auf dem Debüt in der Heimat der Combo noch zu hören waren. Mit den ersten Releases schärften Angus Young und Konsorten ihr Soundbild, ab "Let There Be Rock" ging die Post dann sprichwörtlich ab. Der Rest ist Geschichte.
Kaufen?
AC/DC - "Dirty Deeds Done Dirt Cheap"*
Wenn du über diesen Link etwas bei amazon.de bestellst, unterstützt du laut.de mit ein paar Cent. Dankeschön!
Noch keine Kommentare