BAP - "Ahl Männer, Aalglatt"
Von 1979 ("... Rockt Andre Kölsche Leeder") bis 1982 ("Vun Drinne Noh Drusse") legte Wolfgang Niedecken mit BAP den Grundstein dafür, dass sie aus der bundesdeutschen Musikszene kaum mehr wegzudenken sind. Vom lokalen Kölner Act hinaus in die große weite Welt, so sah das damals aus. 1986 war dann das Jahr, in dem sie endgültig im hiesigen Mainstream angekommen waren. Die gebuchten Hallen wurden immer größer, und Niedeckens Straßenpoesie fand Einzug ins Feuilleton.
Mit "Ahl Männer, Aalglatt" ging die Erfolgsgeschichte nahtlos weiter. Zum ersten Mal ließen die Kölner mit Reinhold Mack einen Außenstehenden auf dem Produzentenstuhl Platz nehmen, was sich im Soundbild bemerkbar machte. Keyboards allüberall, das kann man zeitgemäß finden, im gleichen Atemzug aber auch als überladen bemängeln. Selbst der Opener und Titeltrack, eigentlich eine saubere harte Rocknummer, wurde mit haufenweise Tüdelü zugekleistert. Interne Streitigkeiten sorgten dafür, dass hier einiges wie Stückwerk klingt.
Dem kommerziellen Erfolg tat dies jedoch keinen Abbruch. Das Album landete auf Nummer eins der Albumcharts.
Kaufen?
Wenn du über diesen Link etwas bei amazon.de bestellst, unterstützt du laut.de mit ein paar Cent. Dankeschön!
1 Kommentar
Eines der eher schwächeren BAP Alben, das nicht an die drei Vorgänger anknüpfen konnte.