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The B-52's – "Bouncing Off The Satellites"

"Bouncing Off The Satellites" dürfte in der B-52's-Geschichte das wohl am meisten unterschätzte Album sein. Seine Entstehung steht ganz unter dem unheilvollen Stern des Todes von Gitarrist Ricky Wilson. Jener stirbt noch während der Aufnahmen im Alter von nur 32 Jahren an den Folgen von AIDS. Dass das Auswirkungen auf das Schaffen der restlichen Bandmitglieder hat, erscheint nur logisch.

So wirkt das vierte Album der eigentlich so fröhlichen Combo zum Teil sehr melancholisch. "Housework", "Wig", "Girl From Ipanema Goes To Greenland" und "Summer Of Love" kann man hervorheben, der Rest zählt nicht unbedingt zu den Highlights des Schaffens der Band.

Noch vom Tod ihres Freundes geschockt, sagen die B-52's alle Tour-Aktivitäten ab, die Zukunft steht auf Messers Schneide. Eigentlich herrscht Konsens unter den Hinterbliebenen, die Band könne ohne Ricky nicht weitermachen. Doch dann kommt alles anders. Schlagzeuger Keith Strickland sattelt von den Drums auf die Gitarre um und bringt sich selbst das Spielen in Rickys Stil bei. Drei Jahre später folgt dann mit "Cosmic Thing" das Comeback, das man nicht mehr für möglich hielt. "Love Shack" sei Dank, feiern die 52's eine Rückkehr, die sich gewaschen hat.

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The B-52's – "Bouncing Off The Satellites"*

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