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Aretha Franklin & George Michael - "I Knwew You Were Waiting (For Me)"

Schon 1984, so erzählt man sich, sei der Auftrag an George Michael herangetragen worden, einen Song für Aretha Franklin zu schreiben. Es wurde nichts daraus. Dass er mit Wham! gerade alle Hände voll zu tun hatte: für den Songwriter eine damals hochwillkommene Ausrede, um sich dahinter zu verstecken. Er hatte nämlich schlicht die Hosen voll, hielt sich für unwürdig, um mit seinem großen Idol zusammenzuarbeiten.

Was geschehen soll, geschieht irgendwann aber einfach doch: Zwischen seiner zweiten Solo-Single und dem Abschieds-Konzert von Wham! fand sich eine Zwei-Tages-Lücke im Terminplan, und George Michael traf in einem Studio in Detroit auf die Queen of Soul. "Ich bin schier ausgeflippt", blickte er später auf diesen Moment zurück, noch immer fassungslos: "Ich stand da am Mic, gegenüber von Aretha Franklin, und sie behandelte mich, als wäre ich ihr ebenbürtig. Das war ich natürlich offensichtlich nicht, aber sie hat mich wirklich unglaublich respektvoll behandelt."

Für Franklin, die bekanntermaßen ja genau weiß, wie man "Respect" buchstabiert, ganz selbstverständlich: "Ich habe George das erste Mal mit Wham! gehört, und es hat mir gefallen", erinnert sie sich. "Er hatte einen sehr eigenen Sound, unterschied sich sehr stark von allem, das da gerade sonst so draußen war. Als Clive [Davis, Frankins damaliger Produzent und Labelchef, d. Red.] vorschlug, wir sollten uns für 'I Know You We're Waiting' zusammentun, war ich bereit."

Der Rest der Welt war es offenbar ebenfalls. George Michael überwand seine Star-Struckness und lieferte ab, wie er immer ablieferte: großartig. Arethas Performance: eh über jeden Zweifel erhaben. Nur konsequent, dass beide zusammen im Folgejahr einen Grammy für die beste R'n'B-Performance entgegennehmen durften. Dass der Song sowohl in den USA als auch in Großbritannien an die Spitze der Charts schoss, verwundert auch nicht groß. Wohl aber, dass das tatsächlich Arethas einziger Nummer-eins-Hit im UK war, und in den Billboard-Charts (fast zwanzig Jahre nach "Respect") ihr erst zweiter und zugleich letzter.

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Best of 1986 40 Jahre, 40 Songs

Ein Track ohne Bassline? Wo gibts denn sowas? Na, hier, zusammen mit Verwechslungen, eingerissenen Wänden und einem Orgasmotron. G-g-g-geil!

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