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Tori Amos - "Boys For Pele"

"Boys For Pele" gehört wohl zu den anspruchsvolleren Werken in Tori Amos' Diskografie. Entstanden nach einer schmerzhaften Trennung, krempelt Amos ihr künstlerisches Leben erst einmal auf links. Die Songs entstehen komplett im Alleingang, Amos nimmt selbst hinter dem Produzentenstuhl Platz. Ihr damaliger Producer, Eric Rosse, mit dem sie nicht nur auf "Under The Pink" arbeitete, war auch ihr damaliger Lover. Die Beziehung zerbrach noch während der Zeit im Studio.

Der Albumtitel ist auf den ersten Blick irreführend. Hier geht es nicht um Jungs, die für eine brasilianische Fußball-Legende schwärmen, sondern um die gleichnamige weibliche Hawaiianische Göttin der Vulkane und des Feuers. Ebendieses wieder für sich zu entfachen, stand als Idee hinter dem Album, eine kathartische Reise, während derer sich Amos mit den Themen Schmerz, Selbstfindung und Akzeptanz auseinandersetzt. Auch wenn die Kritik damals eher zwiegespalten ausfiel, avancierte "Boys For Pele" zum kommerziellen Erfolg.

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Tori Amos – "Boys For Pele"*

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