In Flames - "The Jester Race"
Wer sich intensiv mit dem zweiten In Flames-Album "The Jester Race" auseinandersetzt, erlebt ein ein unvorhersehbares Hörerlebnis. Tempo, Taktart und Dynamik wechseln sich auf dem gesamten Album ab. "Lord Hypnos" beginnt beispielsweise wie viele Songs mit fetten Riffs, bevor es mit fast völliger Stille in der Mitte des Stücks überrascht. Auch "Wayfaerer", ein Instrumentalstück, startet wie die meisten Songs hier, bevor es sich zu einem unverkennbaren Hardrock-Stück der 70er entwickelt, das einen interessanten Kontrast zum ständigen Gitarrengewitter und den Death Metal-Growls bildet. "Dead Eternity" liefert wohl das beste Beispiel für die Verwendung progressiver Elemente.
Dies soll andere Songs des Albums keineswegs abwerten. Auch wenn diese Stücke weniger experimentell sind, klingen sie dennoch großartig. "Artifacts Of The Black Rain" ist der epischste. Die Dur-Gitarrenakkorde untermalen den Text über einen Krieger, der in einer finsteren Welt stirbt. "Moonshield" kommt der Vorstellung einer Powerballade am nächsten und beginnt mit einem ruhigen Akustikgitarren-Intro, bevor er in düstere Metal-Klage übergeht. "December Flowers" und "Dead God In Me" zeichnen treibende Drums und eine Gitarrenwand aus, die kaum an Intensität verliert.
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