Seitdem die 37-jährige, dreifache Mutter Renee Good am 7. Januar in Minneapolis, Minnesota von ICE-Agenten erschossen wurde, ist das Stadtbild von Protesten gegen die kontroverse US-Einwanderungsbehörde gezeichnet. Diese spitzten sich seit letztem Samstag zu, als nun auch ein Demonstrant, der 37-jährige …

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  • Vor 19 Stunden

    Falls mal jemand fragt: "Was bringt eigentlich demonstrieren?", dann wären die USA momentan ein gutes Beispiel. Ohne die Leute, die dort lautstark protestiert hätten, wäre vermutlich ein Mord unter den Teppich gekehrt worden.

    Natürlich erwischt es mit Bovino jetzt nur einen Lakaien, aber es ist ein wichtiges Signal, dass die Regierung eben nicht mit allem durchkommt. Irgendwo muss es ja mal anfangen.

    Für die Promis, die sich jetzt äußern: Respekt und gut gemacht, obwohl es mir persönlich zu wenig und zu spät ist. Schlussendlich waren die einfachen Leute entscheidend.

    • Vor 19 Stunden

      "Erwischt" hat es ihn, sollte er jetzt wirklich nur auf seinen alten Posten zurückgehen und normal in die Rente verabschiedet werden, nun nicht wirklich, aber was gebracht hat es definitv.

    • Vor 18 Stunden

      Netter Versuch Bernd, aber selbst das Zehnfache an Demos würde Diktator Trump nicht tangieren. Ihm steht das Wasser nicht zum Hals, er rudert nicht zurück, er knickt nicht ein, oder was Medien sonst so gerne nahelegen.

    • Vor 6 Stunden

      Ich bin da etwas optimistischer. Klar sitzt Trump noch fest im Sattel, aber der Mord an Alex Pretti hat schon einige zum nachdenken gebracht, auch unter seinen Wählern. Den harten Kern seiner Anhänger kann natürlich nichts erschüttern, aber die, die Trump nur tolerieren, weil er 1-2 Sachen macht, die sie gut finden, fangen schon an sich zu fragen, ob es das alles wert ist.

    • Vor 6 Stunden

      Ich meine, wenn selbst die NRA eine Untersuchung fordert und sich in der Sache gegen die Regierung stellt, dann haben die schon ziemlich verkackt. ;)

    • Vor 32 Minuten

      Wenn selbst komplett gehirnamputierte Lakaien und Multiplikatoren wie Asmonfold olympiareife Leistungen im Rudern vollbringen, kann man schon sagen, dass es einen Momentum Shift gibt...dazu kann man ja aktuell wirklich hoffe, dass das BIG BEAUTIFUL OBITUARY bald kommt.

  • Vor 19 Stunden

    Ich finde es auch gut, dass es noch Menschen in den USA gibt, die gegen ICE und ihre Morde auf die Straße gehen, es würde mich allerdings nicht wundern, wenn sie unter der amerikanischen Bevölkerung eine Minderheit darstellen. Die Regierung Trump sitzt - so scheint es mir - leider fest im Sattel. Studien oder Umfragen habe ich nicht in petto. Nur Bauchgefühl.

    • Vor 17 Stunden

      Man sollte bedenken, dass knapp die Hälfte der amerikanischen Wähler Trump nunmal nicht gewählt hat. Trumps Umfragewerte sind inzwischen auch ziemlich im Keller, da Wechselwähler mit einem Minimum an Resthirn inzwischen vermutlich merken, dass es wohl keine gute Idee war, für Agent Orange zu stimmen.
      Was vor diesem Hintergrund frustrierend ist, ist dass die Demokraten noch viel zu brav, und wie das Kanninchen vor der Schlange in Schockstarre verfallen sind. Man kann nur hoffen, dass man dort jetzt langsam aufwacht, und es noch nicht zu spät ist.

    • Vor 17 Stunden

      Ja, definitiv. Vlt. taugt ja der Governor von Kalifornien, Gavin Newsom etwas. Zumindest teilt er verbal gegen Trump aus. Das Problem der Demokraten scheint aber auch zu sein, dass sie abseits der großen Metropolen in ländlichen Gebieten regelmäßig abschmieren. Die rechten Netzwerke sind gerade dort sehr prominent und die Gestalten bei ICE würden ohne mit der Wimper zu zucken, Commander in Gilead (Handmaid's Tale) werden. Gleiches gilt für JD Vance, dem Posterboy der erzkonservativen Rechten. Würg...

    • Vor 16 Stunden

      Naja, die ICE-Fußtruppen wären maximal Wächter, sprich die Männer für's Grobe. Vance wäre natürlich Commander.

    • Vor 13 Stunden

      Das Problem ist vor allem, dass viele Amerikaner in den Vorgängen eine gute oder wenigstens notwendige Sache sehen. Selbst wenn es sie wenig bis gar nicht tangiert – der Drang zum Leben unter seinesgleichen ist so alt wie die Menschheit selbst und die Out-Group tot zu machen des Menschen zweitältestes Hobby.

    • Vor 7 Minuten

      "Vlt. taugt ja der Governor von Kalifornien, Gavin Newsom etwas"

      Nein. Der biedert sich zur Zeit vor allem in Podcasts an Alt-Right-Figuren an.

    • Vor 4 Minuten

      "Das Problem ist vor allem, dass viele Amerikaner in den Vorgängen eine gute oder wenigstens notwendige Sache sehen."

      https://www.dataforprogress.org/blog/2026/…

    • Vor 3 Minuten

      Könnte sein, dass viele Amerikaner die Demonstrationen als etwas schräg betrachten und den inneren Frieden dadurch gefährdet sehen, sie möchten wahrscheinlich, dass alles ordentlich bleibt, vergessen aber dabei, dass es zu einer funktionierenden Demokratie dazu gehört auf die Straße zu gehen. Vielleicht werden viele Demonstranten auch unsympathisch dargestellt und der soziale Diskurs dadurch mit Absicht nach rechts oder ins Obskure verlagert, um Zustimmung klein zu halten. Kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass Trump und die Medien da sooo clever sind. Wäre auch zu durchschaubar eigentlich.

    • Vor einer Minute

      Dazu sei noch gesagt, dass nur etwa die Hälfte der US-Bevölkerung Wähler sind, die andere Hälfte will oder darf (!) nicht wählen…

    • Gerade eben

      Könnte sein, dass du dir das aus dem Hintern ziehst, Lost0. Moment… jap… ist so.

  • Vor 3 Stunden

    Hatte sich Neil Young nicht auch schon mal von Spotify zurückgezogen, aus Protest gegen irgendwas? Hat mich damals dazu gebracht, mir Mirrorball nochmal auf CD zu kaufen...
    N halbes Jahr später war Neil aber wieder online...