In Zeiten, in denen die Wissenschaftsfeindlichkeit irre Blüten treibt, ist einfach immer eine Wohltat, Personen zuzuhören, die wirklich wissen, wovon sie reden. Die mit Fakten, Studien, sachkundig erhobenen Daten argumentieren statt mit ominösem Bauchgefühl. Gerade, wenn es um eine so emotionale …
Naja, das bisschen Bauchgefühl, das er beim Thema Hip Hop hineinfühlt, macht ihn doch letztendlich sehr sympathisch. Wäre doch schlimm, wenn er als Doktor tatsächlich in allen Fakten fehlerfrei referieren könnte. Letztendlich ist doch genau das dann der Charme, Überlebenswille und auch die Überlegenheit des Genre Hip Hop: unterschätzt und immer wieder auf's Neue überlegen und verkannt, auch dank einer Rezensentin ohne Dr.-Titel im erwähnten Wissenschaftsbereich. Tja, Markus - der Trick mit den Beatles ist wohl gründlich in die Hose gegangen...
Tatsächlich ein sympathischer Typ mit großem Detailwissen zum Pop der 70er, 80er, 90er und dem Besten von heute. Dass Dani sich im HipHop besser auskennt als er: geschenkt.
Nun..Dani, dieses beschworene Bauchgefühl hat mich oft davor bewahrt gleichgeschaltet zu kreisen, doch vielmehr emotional kontra angeblich empirischer Beweislast zu agieren.
"Obwohl sich der Autor hinter seinem einigermaßen bescheuerten Alias versteckt" Öy! Der geschätzte Götz Alsmann hat sich ja auch bei seiner Radiosendung hinter "Prof. Bop" versteckt ...
"An der Sachkunde des Autors bestehen keine Zweifel - so lange es nicht um Hip Hop geht." Na gut, weißte selbst, sachste ja auch - Dr. Pop kann mit diesem Konzept nur dann funktionieren, wenn er im Mainstream bleibt ... Ja, man muß bei ihm nicht wirklich weit von seiner Wohlfühl-Oase weg in Richtung Trampelpfad, um auf unzureichend erschlossenes Gelände zu treffen, und selbst innerhalb der Wohlfühl-Oase zweifle ich gerne an, daß man da überall auf eine sauber durchgeführte Unterkellerung hoffen darf. Normalerweise ist er clever genug zu wissen, welche Eisen er besser nicht anfassen sollte, aber Pauschalaussagen kommen bei ihm immer wieder vor. Sind ja auch teilweise witzig oder geben ganz gute Bilder zwecks Verdeutlichung ab. Gehen aber auch teilweise bös' nach hinten los, wenn man beim Nachdenken zwei Hirnzellen mehr investiert. Und daß man vielleicht süffisant formulieren kann, das aber nicht immer gelungen in Schriftform bringen kann, wissen wir beide leider nur zu gut.
"[...] und musikalisch ganz unbeleckten Zeitgenoss*innen helfen praktische, leicht anwendbare Tipps wohl wirklich dabei, Musik im eigenen Leben mehr Raum zu geben. [...] Dieses Buch macht verdammtnochmal Lust, auch im gehobenen Alter noch anzufangen, ein Instrument spielen zu lernen." Zweck erfüllt, aller Kritik zum Trotz. Paßt schon.
In Zeiten, in denen die Wissenschaftsfeindlichkeit irre Blüten treibt, ist einfach immer eine Wohltat, Personen zuzuhören, die wirklich wissen, wovon sie reden. Die mit Fakten, Studien, sachkundig erhobenen Daten argumentieren statt mit ominösem Bauchgefühl. Gerade, wenn es um eine so emotionale …
Naja, das bisschen Bauchgefühl, das er beim Thema Hip Hop hineinfühlt, macht ihn doch letztendlich sehr sympathisch. Wäre doch schlimm, wenn er als Doktor tatsächlich in allen Fakten fehlerfrei referieren könnte. Letztendlich ist doch genau das dann der Charme, Überlebenswille und auch die Überlegenheit des Genre Hip Hop: unterschätzt und immer wieder auf's Neue überlegen und verkannt, auch dank einer Rezensentin ohne Dr.-Titel im erwähnten Wissenschaftsbereich. Tja, Markus - der Trick mit den Beatles ist wohl gründlich in die Hose gegangen...
Tatsächlich ein sympathischer Typ mit großem Detailwissen zum Pop der 70er, 80er, 90er und dem Besten von heute.
Dass Dani sich im HipHop besser auskennt als er: geschenkt.
Nun..Dani, dieses beschworene Bauchgefühl hat mich oft davor bewahrt gleichgeschaltet zu kreisen, doch vielmehr emotional kontra angeblich empirischer Beweislast zu agieren.
Dazu gibt es nur einen Doc , namens Fumanschu
"Obwohl sich der Autor hinter seinem einigermaßen bescheuerten Alias versteckt"
Öy! Der geschätzte Götz Alsmann hat sich ja auch bei seiner Radiosendung hinter "Prof. Bop" versteckt ...
"An der Sachkunde des Autors bestehen keine Zweifel - so lange es nicht um Hip Hop geht."
Na gut, weißte selbst, sachste ja auch - Dr. Pop kann mit diesem Konzept nur dann funktionieren, wenn er im Mainstream bleibt ...
Ja, man muß bei ihm nicht wirklich weit von seiner Wohlfühl-Oase weg in Richtung Trampelpfad, um auf unzureichend erschlossenes Gelände zu treffen, und selbst innerhalb der Wohlfühl-Oase zweifle ich gerne an, daß man da überall auf eine sauber durchgeführte Unterkellerung hoffen darf.
Normalerweise ist er clever genug zu wissen, welche Eisen er besser nicht anfassen sollte, aber Pauschalaussagen kommen bei ihm immer wieder vor. Sind ja auch teilweise witzig oder geben ganz gute Bilder zwecks Verdeutlichung ab. Gehen aber auch teilweise bös' nach hinten los, wenn man beim Nachdenken zwei Hirnzellen mehr investiert. Und daß man vielleicht süffisant formulieren kann, das aber nicht immer gelungen in Schriftform bringen kann, wissen wir beide leider nur zu gut.
"[...] und musikalisch ganz unbeleckten Zeitgenoss*innen helfen praktische, leicht anwendbare Tipps wohl wirklich dabei, Musik im eigenen Leben mehr Raum zu geben. [...] Dieses Buch macht verdammtnochmal Lust, auch im gehobenen Alter noch anzufangen, ein Instrument spielen zu lernen."
Zweck erfüllt, aller Kritik zum Trotz. Paßt schon.
Gruß
Skywise