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1980er, Platz 10: J.J. Fad

Ursprünglich gaben die Initialen von fünf Ladys der Crew den Namen: Juana, Juanita, Fatima, Anna und Dania, kurz: J.J. Fad, blieben nur eins der beiden Js und das D. Eazy E holte die Crew zu Ruthless Records, doch wie so oft: Es kam zum Streit, wie fast immer, ging es ums Geld, am Ende blieben von den einst fünf Mitgliedern nur mehr eins der beiden Js und das D übrig. In Michelle 'Sassy C' Franklin fanden Juana Burns und Dania Birks aber eine willige Dritte. Ihr Akronym lasen sie fortan als Kurzform von "Just jamming', fresh and def", und mit Rückendeckung von DJ Train und Produktionen von Dr. Dre, DJ Yella und dem Arabian Prince stand dem Aufstieg zur Antwort der Westcoast auf Salt-N-Pepa eigentlich nichts mehr im Weg.

"Supersonic", die Single wie das Album, erreichten ruckzuck Goldstatus, bereits 1992 war der Longplayer doppelt Platin-verbrämt. Gut möglich, dass der Erfolg von N.W.A. (zumindest zum Teil) daran die Schuld trug, dass diesem gelungenen Aufschlag nicht mehr viel folgte. Sowohl Eazy als auch Manager Jerry Heller waren offenbar einfach zu beschäftigt mit ihrer Männercrew, jedenfalls ließen sie, statt J.J. Fad ihre Erfolgswelle weitersurfen zu lassen, drei im Musikgeschäft schier endlose Jahre ins Land ziehen, ehe der zweite Longplayer erschien. Der floppte dann auch gnadenlos, und die Crew trennte sich wenig später.

Spuren hat sie trotzdem hinterlassen, zum Beispiel in MF DOOMs "Jasmine Blossoms":

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