Gefährlich schlecht
Wenn ihr denkt, das sei schon gut mies gewesen: ohoho! Wir haben die tiefsten Täler noch vor uns. Zum Beispiel diese neue Badmómzjay-Single. Dann doch lieber Tausendmal derselbe redundante Fotzenrap-Track, der immerhin im Kern das Echo einer Sache ist, die beim ersten Mal mehr oder weniger unterhaltsam war, als was auch immer das ist:
Deutschrap-Balladen mit einer rauchigen Stimme in der Hook. Das hat der Welt gefehlt. Henning May hat irreperabelen Schaden an der deutschen Pop-Fantasie angerichtet.
Badmómzjay hatte doch neulich noch einen ganz guten Track, was soll also das hier schon wieder? Corporate Schmalz, ein ultraplakatives Video, jedes einzelne Element von irgendwo anders geklaut. Wir kriegen Billie Eilishs Cover von "Hit Me Hard And Soft", wir kriegen Gitarren, die soundmäßig hart an Benny Blancos "Eastside" erinnern.
Aber schlimmer als alles andere: Es ist schon wieder ein Track mit diesem heiligen Ernst und tiefem Kitsch, dafür kein bisschen Groove, kein bisschen Feuer. Unerträglich. Absolut unerträglich.
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