Obacht, ästhetischer Terrorismus! Badmómzjay zurück im Kitsch, Montez auf dem Bolzplatz, Xavier Naidoo in der Schwurbelei.
Berlin (ynk) - Manchmal mache ich mir in diesen Kolumnen Gedanken über mein kosmisches Karma. Wer bin ich? Bin ich jetzt dieser griesgrämige Hater? Oder bin ich ein dreizehnjähriger Fanboy? Bestenfalls hält sich das die Waage. Nicht so heute: Diese Deutschrap-Woche war absolut zum Kotzen. Nicht nur, weil essentiell nichts passiert ist. Wenn es keine großen Storys gibt, taucht man ja ein bisschen tiefer in den Fluss der Releases, und diese Woche, ich kann es nicht anders sagen:
Ich will diesmal nicht einmal einzelne Offender herausgreifen. Ich bin einfach von bekanntem Namen zu bekanntem Namen gehüpft und fand eine knochentiefe Blamage nach der anderen. Es gibt wirklich keine Worte dafür, wie gottlos hart beschissen das alles war. Kleine Ehrenrettung: Hintenraus, bei den Amis, habe ich ein, zwei Musiktipps, die sich tatsächlich lohnen. Bis dahin: Leiden wir zusammen, ja?
- Wie viele Ikkimels braucht das Land?
- Badmómzjay im Kitsch
- Montez auf dem Bolzplatz
- Oh Gott, Xavier!
- Kollegah fischt rechts außen
- Earl und Mike: Album des Jahres?
- Experimente in Rage
Danke, gut.
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