Opulente Konzepte, garstige Punchlines, Folk-Kleinode und Disco-Inferno von elegant bis brutal: Das erste Halbjahr klang gar nicht so übel.

Konstanz (laut) - Nei-en! Selbst mitten in der Polykrise ist nicht alles schlecht. Das sagten wir euch vergangene Woche schon, heute treten wir den Beweis an. Die versetzungsgefährdeten Nasen hatten jetzt eine Woche Zeit, um in der Ecke zu stehen und sich zu schämen. Heute folgen die streberhaften Kolleg*innen, die 2026 das Longplayerformat bereits durchgespielt und ordentlich abgeliefert haben. Gar nicht so wenige:

Die (bisher) besten Alben des Halbjahres

... und, guck! Es stimmt, was eine der Klassenbesten behauptet: "This music may contain hope." Tatsächlich: Es scheint noch lange nicht alles verloren, Musik mit Message hat Hochkonjunktur. Die Botschaften finden ihr Publikum, mal auf subtilen Wegen, mal per Erziehungsschelle ans Ziel gebracht. Manchmal besteht der Auftrag aber auch "nur" darin, eine Spieldauer lang eine verdammt gute Zeit zu haben. Ob dabei Pop, Folk, Alternative oder Indie-Rock am besten hilft, bleibt den persönlichen Präferenzen überlassen. Wir raten allerdings so oder so zum beherzten Kopfsprung ins Disco-Revival. Selbst da reicht das Spektrum nämlich von glitzernd-elegant bis hin zum brutalen Inferno. Enjoy.

So klingt 2026

Kommende Woche verteilen wir noch Fleißbildchen für die bisher besten Songs. Weil für diese Liste buchstäblich hunderte Vorschläge eingingen, haben wir euch schon jetzt ein übervolles Buffet mit Kostproben angerichtet. Wenn man die Grütze außen vor und nur die Schmankerl übriglässt, klingt dieses 2026 gar nicht übel, wie unser jüngstes Jahrgangsradio zeigt:

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