Lass die Sonne rein
Kitty Kat dagegen wandelt eher auf den Spuren der Fantastischen Vier: Zusammen mit Silla lässt sie die Sonne rein:
Wenn jemand harte Zeiten überstanden, es aus dem Loch wieder ans Licht geschafft hat und nun das Leben wieder neu und obendrein noch viel bewusster genießen kann, dann ist das fraglos ein Grund zum Feiern. Das gönn' ich Kitty Kat von Herzen, genau wie Silla, der ja auch schon raue Gewässer besegelt hat. Nur das beste, für beide.
Aber, aber ... "Ich mach' Tränen zu Kunst", "das Leben ist zu kurz, ums nicht zu leben", "gestern war beschissen (... ) heute kannst du dich verpissen": Was sind das denn für flache Gemeinplätze, bitte? Man erfährt quasi nix, das über "früher war schlimm, jetzt is' besser" hinausginge. Das ist schön, wirklich. Aber halt kein Stück individuell oder persönlich, und entsprechend auch weder besonders aufschlussreich noch irgendwie spannend.
Der Beat von TYAZ, der betulich unter dieser Binsenwiese entlangklimpert, macht die Angelegenheit auch nicht wirklich aufregender. Na, ja. Ob diese Nummer repräsentativ für den Rest von Kitty Kats Album steht, verrät uns demnächst der Kollegte Mathias Liegmal. Erschienen ist "Furie" bereits vergangene Woche.
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