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Die ewigen Achtziger

Über "Rubberz", den ersten KI-generierten Superhit, hat euch dieser Yannik™ vergangene Woche schon berichtet. Ich möchte an dieser Stelle bloß zweierlei nachlegen: Zum einen hat Jeff Ihaza im Rolling Stone einen meiner Meinung nach ausgesprochen lesenswerten Artikel darüber geschrieben, wie die Debatte um mittels künstlicher Intelligenz erschaffener Musik eine ganz andere Entwicklung überschattet. Nämlich die im Hip Hop allgegenwärtige Rückbesinnung auf den Sound der 1980er Jahre.

"Dabei braut sich parallel längst ein anderer Trend zusammen", heißt es da. "Rapper aus dem ganzen Land greifen tief in Hip-Hops eigene Dancefloor-Geschichte." Diese Mode als "80er-Revival" zu labeln, greife zu kurz, so Ihaza, und zitiert daraufhin verschiedene Kolleg*innen vom Fach, die zum Beispiel der Faszination von Kendrick Lamars "Squabble Up" auf den Grund gehen.

Die Rückbesinnung auf Schon-Dagewesenes liegt Hip Hop ohnehin in der DNA: "In den Anfangstagen des Hip Hop existierte Rap auf dem Dancefloor Seite an Seite mit anderen Genres. Egyptian Lover, der wegweisende Produzent und DJ aus Los Angeles, dessen 808-getriebene Records den West-Coast-Electro mitdefinierten, erinnert sich daran, dass die Kategorien erst später kamen. 'Electro war Hip Hop', sagt er. ''Planet Rock' hat jeden im Hip Hop dazu gebracht, einen Dance-Track machen zu wollen.'"

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