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Donny Womack

Als ein massiver Erfolg scheint sich dieses neue Album von Don Toliver herauszukristallisieren. Das fährt seit seinem Release letzten Freitag wirklich intergalaktische Streaming-Zahlen ein. Nach dem verhältnismäßigen Flop von "Jackboys 2" war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob da noch so viel Dampf im Kessel sein würde.

Es hilft halt, dass das Album richtig gut ist. "Octane" ist das erste Tape, bei dem ich das Gefühl habe, dass Toliver die soundtechnische Kreativität, Breite und Epik erreicht, die er offensichtlich immer von Mentor Travis Scott adaptieren wollte. Plus hat er halt die bessere und interessantere Stimme. Minuspunkte dafür, dass er Scotts absolute lyrische Nichtigkeit ebenfalls adoptiert hat. Aber man kann es nicht anders sagen: "Octane" ist so etwas wie ein richtig gutes Travis-Album, nur ein klein bisschen mehr in Richtung R'n'B geschoben.

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