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Mit Tätern werben: schlechte Idee.

Eigentlich war das genug Deutschrap-Irrsinn für heute. Wir brauchen aber noch kleine Lichtblicke, ehe wir uns auf internationales Parkett wagen. Für den ersten sorgt ... wie bitte? Mois?!

Ja, Tatsache, wenn auch unfreiwillig: Eine Sandwich-Klitsche in Hannover hatte, warum auch immer, ausgerechnet Mois zu ihrem Werbegesicht erkoren. Morgen hätte er dort bei der Eröffnung des Lokals zugegen sein sollen. Nachdem die Entscheidung aber auf massive Kritik stieß ...


... ruderte der Restaurantinhaber zurück und lud Mois wieder aus:


"Wir hätten uns im Vorfeld deutlich intensiver mit der Person und den öffentlich erhobenen Vorwürfen auseinandersetzen müssen", heißt es da. Stimmt. Um allerdings mitzubekommen, dass Mois ein (sogar bekennender) Frauenschläger ist, hätte die Recherche so wahnsinnig intensiv gar nicht ausfallen müssen.

Verbuchen wir das trotzdem als gute Nachricht: Selten genug funktioniert die oft beschworene Cancel Culture tatsächlich, wie sie soll. Bestenfalls hat sogar ein Lerneffekt stattgefunden. Mois wurde auf jeden Fall verdientermaßen aussortiert.

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