Eine ausverkaufte Redetour, eine ausverkaufte Die Ärzte-Tour, es läuft gut für Farin Urlaub. Aber nicht gut genug, als dass er den Blick für aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen verlieren würde. "Happy To Be Deutsch!" heißt seine heute veröffentlichte Single, der erste Solo-Output seit 2014 …

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  • Vor 20 Tagen

    Finde den Song fantastisch und ein neues Album ist schon für Herbst angekündigt.

    • Vor 19 Tagen

      Deinem Kommentar kann ich nichts mehr hinzufügen ;)

    • Vor 18 Tagen

      Das ist das erste Mal dass mich FU nach "Wahrheit übers Lügen" wieder wirklich gecatched hat. Mir kamen die Racing Team Alben irgendwann zu überproduziert und "groß" vor. Das hier aber erinnert wieder sehr an die 2000er Zeit. Nice!

  • Vor 20 Tagen

    Der Song versucht einerseits dieses ganze "wir finden uns ja sooo geil" Nationalstolz-Gehabe auf die Schippe zu nehmen (Zitat: "Wir sind ein echtes Phänomen, viel zu schön, viel zu schlau, und Europa würde ohne uns untergeh'n"), während gleichzeitig suggeriert wird, dass wir unsere Probleme ignorieren (Zitat: "Unsre Brücken stürzen ein, Häuser fall'n um, Züge stehen still, frag dich mal, warum, ich weiß, das möchte keiner hören).

    Also ich weiß nicht, 2006 hätte das irgendwie gepasst, aber mittlerweile meckern doch eigentlich alle noch rum und kaum einer ist besonders Stolz auf Deutschland, oder nicht?

    Das wirkt irgendwie wie an der heutigen Realität vorbeigetextet.

    • Vor 20 Tagen

      Wieso? Das bringt es doch so ziemlich auf den Punkt. Diejenigen, die von sich behaupten die größten Patrioten zu sein, sind gleichzeitig die, die den ganzen Tag darüber meckern, wie schlecht Deutschland doch ist. Dabei zetteln sie allerdings einen strunzdämlichen Kulturkampf an, diskreditieren staatliche Institutionen, stellen die Demokratie infrage und schwärmen von irgendwelchen ausländischen Autokraten, während sie sich für echte Probleme keinen Meter interessieren.

    • Vor 20 Tagen

      Hm, ja kann man wohl so interpretieren, aber ich persönlich hätte die "wir sind so schlau, wir sind so schön" Textstelle einfach rausgenommen weil ich sowas echt seit Jahren nicht mehr gehört oder gelesen habe, weder von den Blaunen noch von irgendwem anders.

    • Vor 20 Tagen

      Ein Viertel der Deutschen wählt rechtsextrem, ungefähr so viele eine Partei, die quasi nichts mehr von einer rechtsextremen Partei unterscheidet. Schätze, Du bist etwas zu optimistisch mit Deiner Einschätzung, wie viele Menschen sich nach Nationalstolz sehnen... :(

    • Vor 20 Tagen

      Check mal die Kommentare zu Menschen anderer Herkünfte und Religionen. Da geht es sehr schnell um den Vergleich zu unserer "Hochkultur" - Wie Horst sagt, finden die Leute hier alles scheiße, aber die Verantwortung liegt nicht bei den tollen Deutschen, sondern den Vaterlandsverrätern in der Regierung. Die verhindern Germanias Aufstieg...so in etwa musst du dir das leider vorstellen.

    • Vor 20 Tagen

      Ich bin tatsächlich manchmal ein naiver Optimist, also sehr gute Einschätzung soweit. :)

      In diesem Fall ist mir aber klar, dass sich viele danach sehnen. Es geht mir darum, dass sie Deutschland, so wie es momentan ist, trotzdem nicht über den grünen Klee loben, sondern es komplett beim Meckern belassen würden (ist ja auch das rechtspopulistische Erfolgsrezept).

      Dieses überhebliche "Europa würde ohne uns untergehen" würde ich zeitlich eher grob bei der Griechenlandkrise einordnen, also 2006 (WM in Deutschland) bis 2015 (das Jahr, in dem Deutschland für die Spinner gestorben ist).

      Aber ist auch im Grunde nicht so wichtig. Der Grundgedanke beim Hören des Songs war einfach, dass da jemand irgendwie nicht mehr so ganz den Zeitgeist versteht, was, ohne es beleidigend zu meinen, in dem Alter auch nicht wirklich überraschend ist.

    • Vor 20 Tagen

      schön dass es hier auc menschen gibt die nicht so verbittert sind und miteinander reden können. aber ihr anderen ihr habtr den zapfenstreich doch echt nicht gehört!!!! was ich wieder lese über unser land.... gehts noch?? ist euch der linke kram zu kopf gestiegen den euch eure meinungsmacher teglich servieren....
      oh böse nazis, ganz böse. schon mal dran gedacht das viele einfach für deutschland einstehen und das sie eine stabile meinung haben... stolz und freude am deutschsein. das ist es was zählt!

    • Vor 20 Tagen

      Danke, dass du auf der Lichtseite mitkampfst!

    • Vor 20 Tagen

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    • Vor 20 Tagen

      Seht, es ist Walter Frei! Gleich neben Günter Gefangen!

    • Vor 20 Tagen

      ragism hat recht deutsche sind sehr dumm wählen cdu afd aber ich denke wenn kommt wahl recht für alle brüder dann kommt endlich erste grüne kanzler

    • Vor 20 Tagen

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

  • Vor 20 Tagen

    Was für ein furchtbarer Song. Erinnert an dieses schreckliche Lied von den Prinzen, allerdings hätte ich Farin Urlaub etwas Clevereres zugetraut.

  • Vor 20 Tagen

    "Handball erfand" reimt sich auf "Menschen verbrannt"
    Naja. Subtil geht anders. Witzig auch.

  • Vor 20 Tagen

    Ich vermiss das Racing Team. :(

  • Vor 20 Tagen

    Von Farin kommt doch seit über 20 Jahren nur noch absolute Scheiße. Verabschiedung längst überfällig.

  • Vor 20 Tagen

    Stimmt es, dass auch ein Duett mit Flake dabei sein wird?

  • Vor 20 Tagen

    Die einen mögen es Haltung nennen, die anderen Gratismut. Ich nenne es unhörbar.

  • Vor 20 Tagen

    Mittlerweile ist der Mann auf dem Humorlevel der Wise Guys/ Alte Bekannte angekommen.
    „Hurra“ von der Planet Punk war da ja um Lichtjahre besser.

    Im Deutschland-Vergleich Rammstein hörbarer als Urlaub, leider…

  • Vor 20 Tagen

    Ist ein schöner Song. Man merkt ihm an, dass Farin Spaß dran hatte und in dieser Phase seiner Karriere ist mir das persönlich am wichtigsten. Und bei allem was er und seine Hauptband mir bedeutet ist jedes neue Lebenszeichen sowieso ein Bonus.

  • Vor 19 Tagen

    Mit ca. Anfang 20 habe ich das erste Mal verstanden, dass "Farin Urlaub" ein Wortspiel ist. Dass es nicht sein richtiger Name war, wusste ich, aber als Ortho-Graf war ich da noch zu selektiv-autistisch. Ich habe ihm irgendwie immer intuitiv zugetraut, diesen Nonsens in absoluter Realness durchzuziehen - leider nein.

  • Vor 19 Tagen

    Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

  • Vor 19 Tagen

    Demokratie zählt immer nur, wenn die eigenen davon profitieren. 50 % der Deutschen wollen rechts und konservativ. Wie lange wollt ihr noch dagegen anschreien? Sowohl die Wahl der AfD als auch der Linken ist legitim. Der Wille der Mehrheit ist anzuerkennen. Links und Rechts sind auch nur zwei Seiten, von denen keine besser oder schlechter ist.

    • Vor 19 Tagen

      "Der Wille der Mehrheit ist anzuerkennen."

      Ich war nie gut in Mathe, aber 50% ist keine Mehrheit von irgendetwas, sondern die Hälfte.

      Abgesehen davon ist der Wille der Mehrheit, sofern er zweifelsfrei erfasst ist, natürlich nicht einfach widerspruchslos hinzunehmen, wenn er z. Bsp. gegen Menschenrechte verstößt.

    • Vor 19 Tagen

      Nachtrag: Lösch dich!

    • Vor 19 Tagen

      Nachtrag: ca. mindestens 80% der Deutschen wollen rechts und konservativ in Deutschland ;).

    • Vor 19 Tagen

      Und da haben wir wieder die verbale Verharmlosung von rechts. Bei Linksextremismus vs. Rechtsextremismus würde ich vielleicht zumindest noch eine Diskussion zulassen, aber links ist NICHT vergleichbar mit rechts, auch nicht mit dem blöden Zwei-Seiten-Bild. Rechts ist Hass, rechts ist rückständig, rechts liebt sich selbst am meisten, rechts verteilt keine Chancen, rechts ist immer unfair.

    • Vor 19 Tagen

      Rechts ist Kapital.

    • Vor 19 Tagen

      ich denke auch es ist egal was wollen 50 prozent von deutschen weil ganze welt will das gegenteil

    • Vor 19 Tagen

      „Links und Rechts sind auch nur zwei Seiten“

      Hier schon: Nein. Links und Rechts sind nichtmal politische Lager, sondern die gröbstmöglichen Schubladen. Auch wenn wir noch Mitte als dritte Schublade hinzunehmen und vielleicht sogar halblinks und halbrechts haben wir damit keine echten politischen Positionen sondern nur willkürliche Zuordnungen von echten politischen Strömungen zu Fächern, in welche wir die reinstecken. Aber was sind die echten Positionen, Richtungen? Da gibt es einmal die Idee, dass die Politiker dafür sorgen sollten, dass es ihren Wählern möglichst gut geht und nicht nur den Reichen und Superreichen. Dass der Bundeskanzler vielleicht nicht ein verzogener Richtersohn mit Millionen auf der hohen Kante und einem Privatjet, sondern lieber einer von uns, der schonmal richtig gearbeitet hat. Die Regierung muss in einer Demokratie für das Volk arbeiten und nicht für das Geld, Momentan sollen wir immer mehr arbeiten und auf mehr verzichten, während die Menschheit nie besser aufgestellt war. Und die Reichen wurden und werden immer reicher. Das muss aufhören. Wir brauchen Fairness, wir müssen zusammen arbeiten.

      Das ist eine von vielen Positionen. Überlegt selbst, ob das vielleicht eine gute Position ist.

      Eine andere Position: Ausländer sind schuld daran, dass deine Lebensqualität nicht so hoch ist wie sie sein könnte. Und die wissenschaftlichen Untersuchungen, die sagen, dass die billigen Arbeitskräfte, die durch die Ausbeutung des globalen Südens zu uns getrieben werden, positive Effekte auf „unseren“ Reichtum haben, die wurden von ideologisch verblendeten wokisten erstellt. Cultural marxism. AWFUL. Die Wissenschaft ist gekauft, glaubt ihnen nicht, glaub uns. ES SIND DIE AUSLÄNDER UND DIE TRANSEN.

      Gibt noch ganz viele andere Positionen über die wir reden können, aber links und rechts sind keine.

    • Vor 18 Tagen

      Ich merke mal an, dass es in der deutschen Öffentlichkeit im Grunde keine linken Positionen gibt. Vielleicht mal als klitzekleine Nebengeräusche vom Paritätischen Wohlfahrtsverband oder anderen zivilgesellschaftlichen Vereinigungen.
      Ab und zu darf Heidi mal in Talkshows Leute zerlegen. Aber ihre Partei ist verschwindend klein, und im Grunde ist sie auch "nur" sozialdemokratisch. Vielleicht klappt das mit dem Links-Rechts-Vergleich nicht mehr ganz so doll, wenn 50% der Deutschen rechts wählt, und der Rest sich irgendwo im konservativen Spektrum verortet. Um diese "Schubladen" gut voneinander zu unterscheiden und sie nützlicher zu machen, wäre öffentliches Profil von ihnen (samt Realitätscheck) vielleicht eine gute Idee...?

      Ansonsten: Wo ist das Problem mit Schubladen in der Politik? Damit gingen doch sowieso schon immer Spektren einher, und Uneinigkeiten bei bestimmten Themen sind da inbegriffen. Wenn jemand ein Problem mit Unterschiedlichkeit, Empirismus, oder niedrigen Hierarchien hat, wird er wohl ein Rechter sein. Wenn jemand nicht a priori eine Gesellschaftsgruppe oder ein Land priorisiert, und entsprechend in der Lage ist, eine breitere Datenlage und Kontexte zu verarbeiten, wer grundsätzlich Leiden ALLER Menschen minimieren will - wird wohl ganz gut in die linke Schublade passen. Was aus dieser Einsortierung für Denkmuster und Empathiefähigkeiten folgen, bestätigt sich meiner Erfahrung nach ziemlich sicher in der Realität.

      Wenn z.B. jemand überzeugt "Ausländer" hasst, würde ich mich nicht sehr weit aus dem Fenster lehnen, wenn ich annehme, dieser Mensch wird viel von "Deutschland!!!!" halten, nicht sehr wohlwollend gegenüber Queeren sein, und eher unbewegliche Überzeugungen haben, wIE "Frauen" und "Männer" zu sein haben.

      Sicher, Menschen sind viel komplexer als diese Schubladen, und gelegentlich gibts auch mal etwas widersprüchliche Mischungen aus beiden Schubladen. In der Praxis sind sie aber ein brauchbarer Indikator dafür, bei was für Themen man mit einer gewissen Einigkeit mit Zeitgenossen rechnen kann. Sie sparen Zeit, und man erfährt schnell, ob es eine Möglichkeit gibt, sich mit jemandem zu verstehen. Aber okay, jetzt bist Du erst mal mit einer Antwort dran, warum wirklich all das komplett verkehrt ist, Capsi :)

    • Vor 18 Tagen

      Das Problem mit den Schubladen ist, dass die Leute dann in denen aus ihrer Schublade die Verbündeten sehen und in denen aus der anderen den Feind, obwohl es viele diese beiden Schubladen teilweise überspannenden Koalitionen gibt. Wenn wir wirklich nur rechts und links nehmen, dann müssen wir mich in die Links-Schublade stecken und meinen alten Bekannten Alexander in die rechts-Schublade, er ist der Spross einer gut situierten katholischen Familie vom (Münster-)land. Er wählt CDU und ist bei vielen Themen sehr konservativ, glaubt aber auch an christliche Werte und das Mensch niemals so ein Scheiß machen sollte, wie er unter Hitler geschehen ist. In einem nicht kleinen Teil politischer Fragen sind unsere Positionen kongruent, in einem ebenfalls nicht kleinen Teil wenigstens kompatibel.

      Was bringt es mir da, wenn diese Schubladen „in der Praxis […] aber ein brauchbarer Indikator dafür [sind], bei was für Themen man mit einer gewissen Einigkeit mit Zeitgenossen rechnen kann?“ warum sollte ich beim Koalitionen bilden Zeit sparen? Sollten Alexander und ich denken, dass er besser mit Neonazischweinen kompatibel ist als mit mir und soll ich denken, dass ich besser mit sozialliberalen Ancap-Jüngern zusammenpasse als mit ihm?

      Cui bono? (Diejenigen, die verlieren, wenn das Volk zusammen arbeitet)

      Btw, auch bei Positionen, die inakzeptabel sind, die eine von mir oben beschriebene, ist es sinnvoll auch gemeinsame Themen anzuerkennen und Bereitschaft zum Dialog zu haben, da die Chancen Menschen von solchen Positionen abzubringen signifikant höher sind, wenn eine gemeinsame Grundlage möglich ist und durch den gemeinsamen Schubladensplit nicht verunmöglicht wird.

      Und letztlich ist es eine total beschissene Idee den unterschiedlichen Positionen, die du aktuell bei „rechts“ einordnest, das Gefühl zu geben, dass die zusammen gehören. Tun sie nämlich nicht.

    • Vor 18 Tagen

      *Aber wenn du die in die gleiche Schublade steckst begünstigst du deren Zusammenarbeit.

    • Vor 18 Tagen

      Drive-by Gleep mal wieder mit einen semi-relevanten Infodump wie politische Willensbildung und Entscheidungsfindung abseits parteipolitischer Mechanismen und Spektren funktionieren kann:

      In 2015, we handled our first major case using a bridge-making algorithm. Uber's entry into Taiwan sparked a firestorm. We introduced Polis, a tool designed to find "uncommon ground."

      According to research, any social network with a "dunk button" (reposting) leads to polarisation. Polis removes these buttons. In fact, it doesn't even have a reply button.

      Participants see a statement from a fellow citizen and can only agree or disagree. Then, they see a visualisation where their avatars move towards a group of people who feel similarly.

      Crucially, we offer a "bridging bonus." We reward people who share ideas that speak to both sides. Using traditional machine learning tools such as principal component analysis (PCA) and dimensional reduction, we highlight ideas that bridge divides.

      We flipped the incentive for going viral from outrage to overlap.

      After just three weeks, the result was a coherent bundle of ideas that left everybody slightly happier and nobody very unhappy. The consensus on principles became law and seamlessly resolved the conflict.
      From Gridlock to Governance

      This approach highlights a crucial insight: how we deliberate matters. It's about exercising our "civic muscle."

      Research shows that, when polled individually, people tend toward YIMBY or NIMBY (Yes/Not In My Backyard). But when deliberating in small groups (e.g., groups of 10), people shift to MIMBY (Maybe In My Backyard, if...). Group deliberation is transformative. It engages a different aspect of us and inoculates against outrage, an effect that can last for years.

      We see this dynamic repeatedly. When polarised petitions emerged about changing Taiwan's time zone (+8 vs. +9), individual polling showed gridlock. But bringing people into structured groups revealed a shared underlying value: making Taiwan seen as unique. They collaboratively brainstormed better ways to achieve that goal (e.g., Gold Card residency programme) than an expensive time zone change.

      This illustrates the "legitimacy of sensemaking." At their root, many conflicts have common knowledge problems. The solutions are made tangible simply by ensuring local knowledge is well-known by everyone, and everyone knows that everyone knows it.

      For example, in our marriage equality debate, polarisation occurred because one side argued for individual rights ("hūn"), while the other focused on family kinship ("yīn"). They were arguing about different things. Once this interpretation became common knowledge through legitimate sensemaking, the path forward (legalising individual weddings without forcing family kinship) became clear, depolarising the issue.

    • Vor 18 Tagen

      Naise, magst du noch einen Link bereitstellen?

    • Vor 18 Tagen

      Oh ja, hab ich vergessen.

      Ist von Audrey Tang, der ehemaligen Digitalministerin Taiwans. Der konkrete Auszug ist von hier
      https://civic.ai/manifesto/

      Gibt auch ein frei verfügbares Buch, das die damit verbundenen Themen näher behandelt (hab da selbst bisher aber nur die ersten ein, zwei Kapitel von gelesen. Müsste da eigentlich mal wieder einsteigen)

      https://plurality.net/

    • Vor 17 Tagen

      Das Hauptproblem besteht mEn darin, dass weder rechts, konservativ oder rechts-konservativ irgendeine passable Lösung für die Probleme in diesem Land, geschweige denn auf globaler Ebene, haben. Scapegoating hilft herzlich wenig dabei, die Wirtschaft auf die Zukunft auszurichten, um nur ein Beispel zu bennen. Besitzstandwahrung hilft höchstens den Merz Fanboys und -girls und die sind alle Ü67. Fairerweise muss man sagen, dass auch die meisten Vorschläge der Linken ebenfalls Mumpitz sind. Krieg stoppen jetzt und bezahlbare Mieten für alle sofort klingt toll, es sind im Endeffekt aber nur billige populistische Parolen. Politisch steuert Deutschland mit der immer größer werdenden Zustimmung für die AfD auf eine Katastrophe zu. Da wird nur noch die Auswanderung helfen.

    • Vor 16 Tagen

      Danke Gleep, interessanterweise bin ich auch so auf diese Taiwan-Sache gestoßen, nämlich bei einem Versuch die 0,003kWh pro LLM-Anfrage sinnvoller zu verwenden:

      Hier mein Beitrag zum Thema: Gute Welt, wie?
      (Triggerwarnung: AI-Slop)
      https://ancientcave.blogspot.com/2026/04/a…

    • Vor 15 Tagen

      Ihre Haare sind mir Wurscht, aber dass das ganze Konzept dieser Partei quasi mit Menschenhass beginnt und damit auch schon endet, ist halt mal ne Erwähnung wert. Das triggert mich nicht, aber das zeigt, wieviel Substanz in dieser AFD steckt - null! Was mich eher triggert ist, dass so eine Reissbrett Partei soviel Aufmerksamkeit erfährt (in dem Sinne, dass ihre Mitglieder werden) und dass man dem quasi nicht entkommen kann. Mein Facebook Profil ist voll davon und ich weiss nicht mal warum. Nervt halt einfach.
      Was auch nervt ist, dass sich Politik tlws. nur deshalb verkauft, weil da ne - sorry - "geile Tante" dahinter steckt. Das Gleiche ist ja auch bei der C de U zu erkennen, die gerade erst auf ihrem letzten Machthöhepunkt gezeigt hat, dass die Dame eigentlich absolut nichts drauf hat. Ein 100 % kommerzieller Produkt, ohne jeden gesellschaftlichen Mehrwert. Da darf man sich schon mal getriggert fühlen, dass gerade solche generischen Produkte, so sehr im Fokus stehen

    • Vor 15 Tagen

      Vielleicht sollten wir generell einfach mal aufhören Probleme lösen zu wollen - die Dinge einfach mal loslassen. Dann kommen die Lösungen von ganz alleine auf uns zu. Wenn wir ständig Druck ausüben, fühlt sich so eine Lösung auch mal schnell in die Ecke gedrängt. Also, ich würd's mal lassen ne Zeit und mal schauen, was passiert. Ehrlich, nur'n guter Rat.

    • Vor 15 Tagen

      ...ganz kurz noch dazu: Julia Ruhs hat eine interessante Metapher geschlagen hierzu, nämlich, dass wir - also Deutschland - so ähnlich feststecken wie Timmy in der Ostsee. Find' ich einen interessanten Gedanken. Dabei geht es gar nicht so sehr darum, wer jetzt schuld ist und ob man hier Äpfel mit Birnen vergleicht, sondern darum, den Zustand anzuerkennen, dass es so ist, wie es ist. Und vor allem: sich daran zu begeistern, seine Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken, das nicht läuft. Vielleicht sind die Politiker aber auch alle hochbegabt und haben bereits alle zukünftig einfließenden Parameter berechnet, Julia Ruhs liefert dafür ja bereits selbst die Erkenntnis, die man getrost für Deutschland anwenden kann: "vielleicht hat er innere Verletzungen und all der Aufriss ist für die Katz."

      Quelle:
      Bild; Meine Meinung: Der Wal ist wie unser Land: kraftlos, schwerfällig, im Stillstand; von: Julia Ruhs.

    • Vor 15 Tagen

      „ Mein Facebook Profil ist voll davon und ich weiss nicht mal warum.“

      Warum kostet Facebook nichts? Weil deine Aufmerksamkeit das Produkt ist, das die verkaufen. An wen? Leute, die genug bezahlen. In diesem Fall wollen Leute, dass du AfD-Inhalte zu sehen bekommst.

      Corporate Social Media ist ein großer Teil des Problems, das wir lösen müssen.

    • Vor 15 Tagen

      Nutze Facebook gar nicht ;)

      Ansonsten hast Du natürlich sehr Recht!

    • Vor 15 Tagen

      Aber eine Sache möchte ich noch generell klarstellen: Es ist nie gut Menschenverachtung dahingehen anzupassen, aufzuweichen, zu kommerzialisieren, dass sie gesellschaftstauglich wird! Das alle möglichen Zielgruppen davon angesprochen werden. Beim Sozialismus gab es in den 90ern auch den Peak. Dann wurde das komplett kommerzialisiert und Hinz-und-Kunz hat das plötzlich gutgeheißen. Am Ende ist das Ganze explodiert und diese Strömung war tot! Wäre das in der Szene geblieben, hätte das nie so geendet!

      Genau das ist doch auch der Reiz von Rechtsextremismus, dass er eben in erster Linie von Heads praktiziert wird, sich andere davon abgeschreckt fühlen und das nicht von jedem jugendlichen Girlie gefeiert wird, die gerade noch Esperanto gelernt hat. Das ist keine Horizonterweiterung, das ist der kommerzielle Supergau!

    • Vor 15 Tagen

      Und ich hab mich hier schon die ganze Zeit gefragt, was die AfD denn für eine geile Tante hat. Dabei war dje Antwort offensichtlich: die mit den blauen Haaren!

    • Vor 15 Tagen

      ¯\_(ツ)_/¯

    • Vor 15 Tagen

      ๑(◕‿◕)๑

    • Vor 15 Tagen

      Ich hätte nicht gedacht, dass Timmy überlebt. Wir können zusammen so viel erreichen, wenn wir nicht alle den selben Brei verderben und auch mal unkonventionelle Wege gehen. Was gab es nicht für Köpfe, die gerollt sind... Wissenschaftler, Experten, Walflüsterer... was siegt am Ende? Ein Schlepper. Ein Handwerker! In einem Punkt hat Julia Ruhs recht: Deutschland ist Über-Akademisiert. Und eines ist seit heute auch sicher: WIR haben die Wa(h)l-Freiheit! Prost.

    • Vor 15 Tagen

      ๑(@‿@)๑

  • Vor 18 Tagen

    Finds cool, dass Farid hier sehr experimentell unterwegs ist. Steht ihm wirklich gut.